Airbus beginnt mit Entwicklung fliegender Taxis für Großstädte
Ob letztlich die höhere Effizienz autonomer Fahrzeuge in Verbindung mit Uber-ähnlichen Sharing-Diensten den Verkehrs-Kollaps der großen Städte verhindern kann, wird zumindest beim Flugzeug-Hersteller Airbus angezweifelt. Dieser will daher mit eigener Expertise in die Bresche springen und fliegende Taxis bauen.
Unter dem Titel "CityAirbus" hat das Unternehmen eine Arbeitsgruppe eingerichtet, die an entsprechenden Flugsystemen arbeiten soll. Die Vision klingt ziemlich plausibel: Der Passagier soll per App eine Beförderungsmöglichkeit buchen, an der nächstmöglichen Landestelle einsteigen und auf direktem Luftweg zum Ziel gebracht werden. Die Kosten dafür sollen bei einer vergleichbaren Taxi-Fahrt liegen.
Mit der Umsetzung des Konzeptes will Airbus keineswegs warten, bis alle technischen und vor allem auch rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind, um einen solchen Dienst als vollautomatisiertes System zu betreiben. Anfangs sollen daher Piloten die Passagiere an ihr Ziel bringen. Die vollständige Automatisierung ist aber natürlich geplant, da sie erst die eigentliche Effizienz in die ganze Sache bringen würde.
Die Konstruktion der Flugsysteme selbst sieht man bei Airbus als das kleinste Problem. Hier kann man auf die inzwischen vielfältigen und langen Erfahrungen beim Bau von Hubschraubern und Multicoptern zurückgreifen. Die eigentliche Herausforderung wird dann ein autonomes Logistik-System, bei dem die Fluggeräte sowohl untereinander kommunizieren als auch in Verbindung mit anderen stehen, die mit ihnen den Luftraum teilen, um eine maximale Sicherheit zu gewährleisten.
Mit der Umsetzung des Konzeptes will Airbus keineswegs warten, bis alle technischen und vor allem auch rechtlichen Voraussetzungen gegeben sind, um einen solchen Dienst als vollautomatisiertes System zu betreiben. Anfangs sollen daher Piloten die Passagiere an ihr Ziel bringen. Die vollständige Automatisierung ist aber natürlich geplant, da sie erst die eigentliche Effizienz in die ganze Sache bringen würde.
Konstruktion ist kein Problem
Airbus-Chef Tom Enders dürfte mit dem Konzept sicherlich die Herzen vieler Fans solcher Zukunftsvisionen schnell auf seiner Seite haben, muss dann aber doch aufpassen, es sich nicht gleich wieder mit ihnen zu verscherzen. Denn er erklärte: "Es ist nicht verrückt, sich vorzustellen, dass fliegende Autos an den Himmeln der großen Städte ihre Bahn ziehen werden, auch wenn ich kein großer Fan von Star Wars bin."Die Konstruktion der Flugsysteme selbst sieht man bei Airbus als das kleinste Problem. Hier kann man auf die inzwischen vielfältigen und langen Erfahrungen beim Bau von Hubschraubern und Multicoptern zurückgreifen. Die eigentliche Herausforderung wird dann ein autonomes Logistik-System, bei dem die Fluggeräte sowohl untereinander kommunizieren als auch in Verbindung mit anderen stehen, die mit ihnen den Luftraum teilen, um eine maximale Sicherheit zu gewährleisten.
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Christian Kahle
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