MakerBot: Der Nerd-3D-Drucker wird erwachsen
Waren die 3D-Drucker des Anbieters bisher eher für Nutzer interessant, die sich mit den technischen Grundlagen des 3D-Printings befassen wollten, soll das neue Produkt deutlich größere Anwenderkreise erschließen. Gegenüber früheren Versionen spielen dabei zwei neue Features eine wesentliche Rolle.
So liefert MakerBot mit der Version 2 seiner Automated Build Platform eine neue Software mit, die nun auch Warteschlangen für Druckaufträge unterstützt. Das Gerät selbst wirft fertige Objekte jetzt außerdem eigenständig aus - der Nutzer muss also nicht mehr nach jedem Druckvorgang eingreifen.

"Wollen Sie 100 Schmetterlinge drucken? Das ist leicht. Wollen Sie ein komplettes Schachfiguren-Set drucken? Kein Problem", so der Hersteller. Verbessert wurde außerdem der Druckkopf. Dieser soll nun deutlich einfacher zu warten sein und so sehr lange durchhalten. Der Kunststoff zum Drucken kann jetzt auch während des Arbeitsprozesses nachgefüllt werden.
Für das neue Gerät wurde außerdem die Druckauflösung gesteigert, wodurch sich feinere Einzelheiten ausgeben lassen. Die Anbindung des Produkts, das als Bausatz geliefert wird, an einen PC erfolgt über USB. Der Preis liegt bei 1.225 Dollar.
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Christian Kahle
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