Verkaufsverbot für das Galaxy Nexus aufgehoben

Nachdem Apple kürzlich vor Gericht bewirken konnte, dass das Samsung Galaxy Nexus in den USA nicht mehr verkauft werden darf, hat ein Bundesberufungsgericht dieses Verkaufsverbot nun zumindest vorerst wieder aufgehoben.
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Im nächsten Schritt wird nun auf eine Stellungnahme von Apple in diesem Zusammenhang für das weitere Vorgehen gewartet. Das Unternehmen aus Cupertino hat diesbezüglich bis zum 12. Juli dieses Jahres Zeit. Unter dem Strich soll sich herausstellen, ob das Gerät während des zugehörigen Prozesses, der am 30. Juli startet, verkauft werden darf.


Vor wenigen Tagen bestätigte Google offiziell, dass die Entfernung des Galaxy Nexus aus dem hauseigenen Online-Shop namens Google Play etwas mit der von Apple erwirkten einstweiligen Verfügung zu tun hat. Mittlerweile wird das Smartphone wieder mit einer Wartezeit von ein bis zwei Wochen über den Shop verkauft.

Um den angeblichen Patentverletzungen aus dem Weg gehen zu können, wird Google einige Softwareanpassungen am Galaxy Nexus vornehmen. Apple führte in dem laufenden Rechtsstreit ein "universelles Interface zum Abrufen von Informationen in einem Computer-System" auf und konnte mit diesem Patent eine einstweilige Verfügung erwirken.

Siehe auch: 399 Dollar: Google verkauft Galaxy Nexus selbst

Mit dem von Google in Aussicht gestellten Software-Update wird man die Schnellsuch-Box in Android auf die Suche im Internet beschränken. Bisher konnte man abgesehen von den Inhalten im Netz auch den lokalen Speicher des Geräts durchsuchen.

Abgesehen vom Galaxy-Nexus-Smartphone konnte Apple vor Gericht ein Verkaufsverbot für das Samsung Galaxy Tab 10.1 auf den Weg bringen. Dieser Tablet-PC darf in den USA für unbestimmte Zeit nach wie vor nicht verkauft werden.

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