Samsung Galaxy Nexus:
Verkaufsverbot in den USA
Der Hard- und Softwarehersteller Apple konnte in einem laufenden Rechtsstreit ein Verkaufsverbot für das Samsung Galaxy Nexus bewirken. Angeblich werden bei diesem Smartphone mehrere Patente verletzt.
Dem Elektronikhersteller Samsung wirft man diesbezüglich vor, insgesamt vier Patente zu verletzen. Dazu gehören unter anderem Funktionen wie eine einheitliche Suche, eine Autovervollständigung und die Slide-to-Unlock-Möglichkeit. Gegen diese Entscheidung hat Samsung bereits Einspruch eingelegt.
Zuständig ist in diesem Fall vor einem kalifornischen Gericht die Richterin Lucy Koh. Das angesprochene Verkaufsverbot des Samsung Galaxy Nexus, welches Ende des letzten Jahres von Google mit Android 4.0 vorgestellt wurde, konnte Apple zunächst durchsetzen. Ob die Richterin den Einspruch von Samsung zulassen wird, soll sich in der nächsten Woche herausstellen.
Siehe auch: 399 Dollar: Google verkauft Galaxy Nexus selbst
Vor Gericht konnte Apple offenbar glaubhaft darstellen, dass der Verkauf des Samsung-Smartphones den Geschäften des Unternehmens aus Cupertino schadet, schreibt die 'LATimes'. Um das Verkaufsverbot durchsetzen zu können, musste Apple eine Kaution von mehr als 90 Millionen US-Dollar hinterlegen.
Erst in dieser Woche konnte Apple erfolgreich den Verkauf des Samsung Galaxy Tab 10.1 in den Vereinigten Staaten stoppen. Für unbestimmte Zeit darf das Tablet vom koreanischen Hersteller nun nicht mehr den USA verkauft werden. Von diesem Urteil ist das Samsung Galaxy Tab 2 10.1 nicht betroffen.
Zuständig ist in diesem Fall vor einem kalifornischen Gericht die Richterin Lucy Koh. Das angesprochene Verkaufsverbot des Samsung Galaxy Nexus, welches Ende des letzten Jahres von Google mit Android 4.0 vorgestellt wurde, konnte Apple zunächst durchsetzen. Ob die Richterin den Einspruch von Samsung zulassen wird, soll sich in der nächsten Woche herausstellen.
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