Galaxy Nexus: Patch soll Verkaufsverbot verhindern
Vergangene Woche hat eine kalifornische Richterin ein Verkaufsverbot gegen das Google-Smartphone Galaxy Nexus ausgesprochen, ein Einspruch von Samsung wurde (wie auch im Fall Galaxy Tab 10.1) abgelehnt. Nun versuchen Google und der koreanische Hersteller den Bann mit einem Patch noch zu verhindern.
Wie das US-Technik-Blog 'The Verge' berichtet, haben Google und Samsung auf die Schnelle einen Patch vorbereitet, der vermutlich noch heute veröffentlicht werden soll. Das Update soll an alle US-Besitzer eines Galaxy Nexus per Over The Air (OTA) unabhängig vom Netzbetreiber verteilt werden.
Nach Angaben eines Google-Sprechers macht der Patch im Wesentlichen die Google-Suchleiste des von Samsung produzierten Smartphones "dümmer". Das bedeutet, dass diese Android-Funktion künftig nur noch Ergebnisse aus dem Web ausspucken wird.
Hintergrund für diese Entscheidung bzw. Änderung ist das US-Patent mit der Nummer 8,086,604, dieses beschreibt das Verfahren für eine "einheitliche Suche". Künftig wird also nicht mehr das Gerät (lokal) durchsucht werden, etwa auf dem Gerät installierte Apps. Auch Gmail-Nachrichten werden nicht mehr erfasst, ebenso wenig wie Inhalte aus dem Google Play Store.
Keine Angaben machte Google darüber, ob Besitzer eines Galaxy Nexus den OTA-Patch ablehnen und damit die Funktionalität der "Search-Bar" in ihrer derzeitigen Form beibehalten können.
Das einheitliche Such-Interface von Android ist schon lange einer der umstrittensten Punkte in den diversen Patentauseinandersetzungen. Allerdings soll zumindest dieser Punkt spätestens mit Android 4.1 der Vergangenheit angehören. Mit Google Now, einem der wichtigsten neuen Features von Jelly Bean, werde man eine Funktion ausrollen, mit der man sich definitiv auf der sicheren Seite befände, so der Google-Sprecher. Unabhängig davon hat Samsung angekündigt, weiterhin mit allen rechtlichen Mitteln gegen die aktuelle Entscheidung des kalifornischen Gerichts vorgehen zu wollen.
Nach Angaben eines Google-Sprechers macht der Patch im Wesentlichen die Google-Suchleiste des von Samsung produzierten Smartphones "dümmer". Das bedeutet, dass diese Android-Funktion künftig nur noch Ergebnisse aus dem Web ausspucken wird.
Hintergrund für diese Entscheidung bzw. Änderung ist das US-Patent mit der Nummer 8,086,604, dieses beschreibt das Verfahren für eine "einheitliche Suche". Künftig wird also nicht mehr das Gerät (lokal) durchsucht werden, etwa auf dem Gerät installierte Apps. Auch Gmail-Nachrichten werden nicht mehr erfasst, ebenso wenig wie Inhalte aus dem Google Play Store.
Keine Angaben machte Google darüber, ob Besitzer eines Galaxy Nexus den OTA-Patch ablehnen und damit die Funktionalität der "Search-Bar" in ihrer derzeitigen Form beibehalten können.
Das einheitliche Such-Interface von Android ist schon lange einer der umstrittensten Punkte in den diversen Patentauseinandersetzungen. Allerdings soll zumindest dieser Punkt spätestens mit Android 4.1 der Vergangenheit angehören. Mit Google Now, einem der wichtigsten neuen Features von Jelly Bean, werde man eine Funktion ausrollen, mit der man sich definitiv auf der sicheren Seite befände, so der Google-Sprecher. Unabhängig davon hat Samsung angekündigt, weiterhin mit allen rechtlichen Mitteln gegen die aktuelle Entscheidung des kalifornischen Gerichts vorgehen zu wollen.
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