Dating-App Skout reagiert auf Vergewaltigungen
Die vor allem in den USA recht beliebte Social Dating-Plattform Skout hat sich entschlossen, Nutzer unter 18 Jahren komplett auszusperren. Hintergrund dessen sind mehrere Treffen, die über die Plattform zustande kamen, bei denen Minderjährige von Erwachsenen vergewaltigt wurden.
Das Angebot wurde ursprünglich für erwachsene Nutzer konzipiert. Diese können mit anderen Skout-Nutzern, die sich in der Nähe befinden, Kontakt aufnehmen und sich bei Sympathie direkt verabreden. Da sich mit der Zeit auch immer mehr Jugendliche anmeldeten, reagierten die Betreiber mit der Einrichtung eines eigenen Bereiches für Minderjährige Nutzer, in dem diese unter sich sein können.
Wie Skout-Chef Christian Wiklund laut einem Bericht der Nachrichtenagentur 'AFP' in einer Stellungnahme ausführte, habe man verschiedene Monitoring- und Screening-Methoden eingesetzt, um die Altersgruppen voneinander getrennt zu halten. "Uns ist allerdings klar geworden, dass all diese Maßnahmen nicht ausreichten", sagte Wiklund. In den letzten Wochen hätten das Unternehmen mehrfach Berichte erreicht, nach denen ältere Nutzer sich mit Falschangaben in den Jugendbereich schmuggelten und dort gezielt Kontakt zu Minderjährigen suchten.
So berichtete beispielsweise ein 15-jähriges Mädchen aus dem US-Bundesstaat Ohio, dass sie sich zu einem Treffen verabredete und dort von einem 37-jährigen Mann vergewaltigt wurde. Auch eine 12-Jährige aus Kalifornien und ein 13-jähriger Junge aus Wisconsin sollen Opfer von Sexualstraftaten geworden sein.
"Was da passiert ist, widert mich an", so Wiklund. "Ein Fall ist schon zu viel. "Wenn man drei hat, sieht das schon nach einem Muster aus. Das ist meine größte Befürchtung." Da die Sicherheit der Nutzer die oberste Priorität sei, habe man sich entschlossen, den Jugendbereich vorerst zu schließen. Anschließend wolle man sich daran setzen, noch bessere Methoden zu entwickeln, mit denen man gewährleisten kann, dass zukünftig auch jüngere Nutzer den Dienst wieder nutzen können, um andere User kennenzulernen.
Wie Skout-Chef Christian Wiklund laut einem Bericht der Nachrichtenagentur 'AFP' in einer Stellungnahme ausführte, habe man verschiedene Monitoring- und Screening-Methoden eingesetzt, um die Altersgruppen voneinander getrennt zu halten. "Uns ist allerdings klar geworden, dass all diese Maßnahmen nicht ausreichten", sagte Wiklund. In den letzten Wochen hätten das Unternehmen mehrfach Berichte erreicht, nach denen ältere Nutzer sich mit Falschangaben in den Jugendbereich schmuggelten und dort gezielt Kontakt zu Minderjährigen suchten.
So berichtete beispielsweise ein 15-jähriges Mädchen aus dem US-Bundesstaat Ohio, dass sie sich zu einem Treffen verabredete und dort von einem 37-jährigen Mann vergewaltigt wurde. Auch eine 12-Jährige aus Kalifornien und ein 13-jähriger Junge aus Wisconsin sollen Opfer von Sexualstraftaten geworden sein.
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Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
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