Scarlet Skips: Neues Indie-Game auf Steam sorgt für Diskussionen
Scarlet Skips ist letzte Woche auf Steam erschienen. Der Titel eines Solo-Entwicklers konzentriert sich auf ein Szenario: eine seilspringende Frau im Park.
Die Geschichte ist schnell erklärt: Scarlet ist offenbar an einem Tiefpunkt in ihrem Leben angekommen. Während sie selbst genau das realisiert, verfängt sich ihr Staubsaugroboter in einem Springseil. Seilspringen hat ihr wohl sehr viel Spaß gemacht, weswegen sie das Seil als kleine Offenbarung und als Weckruf sieht. Von diesem Punkt aus sind es nur noch wenige Sekunden bis zum Hauptschauplatz des Spiels: eine gemütliche Ecke im Park, bevölkert von Vögeln, die sich offenbar wenig an Scarlet stören.
Gestört haben sich über das vergangene Wochenende aber viele Leute an Scarlet Skips. Das 5,19 Euro teure Spiel ist auf den ersten Blick denkbar einfach gestrickt: Es reicht eine Maustaste oder die Leertaste, um Scarlet springen zu lassen. Doch die einfache Mechanik war nicht der Grund für die umfangreichen Diskussionen im Internet. Vielmehr waren die optischen Reize Scarlets, die der Entwickler in Szene setzt, das Thema.
In der Jugendsprache würde man wahrscheinlich von einem "Gooner-Game" sprechen. Insbesondere in zwei Szenen wird dabei Scarlets Weiblichkeit in den Vordergrund gerückt, auf die man sich im Spiel selbst allerdings kaum konzentrieren kann. Denn: Scarlet Skips ist durchaus schwer. Drückt man nicht im richtigen Moment die Leertaste oder die linke Maustaste, fällt Scarlet hin und die Runde ist zu Ende. Sobald man sich versprungen hat, muss man wieder bei null anfangen, weiß unser Timm Mohn zu berichten.
Scarlet Skips wird kein Meilenstein der Spielegeschichte werden. Die Online-Diskussion über das Spiel und die dadurch erlangte Aufmerksamkeit dürften aber rechtfertigen, dass das Spiel zukünftig um DLCs erweitert wird. Andere Schauplätze wären sicherlich möglich. Für den Anfang wäre es jedoch wünschenswert, wenn der Entwickler kleinere Probleme wie die langen Wartezeiten nach einem Sturz beheben würde. Das in den Boden clippende Seil sollte dabei ganz oben auf der Bugfix-Liste stehen.
Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Gestört haben sich über das vergangene Wochenende aber viele Leute an Scarlet Skips. Das 5,19 Euro teure Spiel ist auf den ersten Blick denkbar einfach gestrickt: Es reicht eine Maustaste oder die Leertaste, um Scarlet springen zu lassen. Doch die einfache Mechanik war nicht der Grund für die umfangreichen Diskussionen im Internet. Vielmehr waren die optischen Reize Scarlets, die der Entwickler in Szene setzt, das Thema.
In der Jugendsprache würde man wahrscheinlich von einem "Gooner-Game" sprechen. Insbesondere in zwei Szenen wird dabei Scarlets Weiblichkeit in den Vordergrund gerückt, auf die man sich im Spiel selbst allerdings kaum konzentrieren kann. Denn: Scarlet Skips ist durchaus schwer. Drückt man nicht im richtigen Moment die Leertaste oder die linke Maustaste, fällt Scarlet hin und die Runde ist zu Ende. Sobald man sich versprungen hat, muss man wieder bei null anfangen, weiß unser Timm Mohn zu berichten.
Kein Überflieger-Game
Grafisch ist Scarlet Skips kein anspruchsvolles Spiel. Das Springseil selbst clippt durch den Boden und hätte sicherlich viele Spielekritiker auf den Plan gerufen. Während sich der Entwickler zwar für jedes Feedback dankbar zeigt, wird eben dieser Bug weitaus weniger diskutiert als der Umstand, dass Scarlet eine hübsche Frau ist, deren Körper sich beim Seilspringen mitbewegt. Ironischerweise erreicht man höhere Level vor allem dann, wenn man sich auf Scarlets Fußregion konzentriert, um rechtzeitig zu springen.Scarlet Skips wird kein Meilenstein der Spielegeschichte werden. Die Online-Diskussion über das Spiel und die dadurch erlangte Aufmerksamkeit dürften aber rechtfertigen, dass das Spiel zukünftig um DLCs erweitert wird. Andere Schauplätze wären sicherlich möglich. Für den Anfang wäre es jedoch wünschenswert, wenn der Entwickler kleinere Probleme wie die langen Wartezeiten nach einem Sturz beheben würde. Das in den Boden clippende Seil sollte dabei ganz oben auf der Bugfix-Liste stehen.
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