"Fight Back":
Alarm-App gegen Vergewaltigungen
Eine neue Smartphone-Applikation namens "Fight Back" soll in der indischen Hauptstadt Neu Delhi zukünftig für einen besseren Schutz von Frauen vor Vergewaltigungen sorgen. Mit technischen Mitteln soll so gegen ein immer weiter zunehmendes Problem vorgegangen werden.
Neu Delhi gilt als Hochburg, was die Fälle an Vergewaltigungen angeht. Die patriarchalen Strukturen und die massiven sozialen Probleme führen dazu, dass Frauen dort in großer Unsicherheit leben. Alle 18 Stunden wird bei der Polizei durchschnittlich eine Vergewaltigung angezeigt.
Wurden in den Kriminalstatistiken von 1971 noch 2,487 Fälle dokumentiert, waren es 2009 bereits 21.397 - ein Anstieg von rund 760 Prozent. Die Dunkelziffer ist allerdings um ein Vielfaches höher, denn zahlreiche Frauen gehen nicht zur Poizei, da sie damit rechnen müssen, stigmatisiert und von der Familie als ehrlos verstoßen zu werden.
Die von zwei Journalisten gegründete Organisation Whypoll, die den Bürgern in Neu Delhi über das Internet Instrumente zur Verfügung stellen will, mit denen sie sich stärker in die öffentlichen Belange der Stadt einbringen können, kündigte daher nun für November die Bereitstellung der genannten Smartphone-App an.
Die Software soll auf Knopfdruck Alarm auslösen können. Automatisch werden SMS, in denen die per GPS ermittelten Standortdaten enthalten sind, an Freunde und auf Wunsch auch an die Polizei übermittelt. Optional besteht auch die Möglichkeit, sie über Facebook und Twitter direkt auch einem noch größeren Bekanntenkreis zugänglich zu machen. Auf diese Weise soll Hilfe schnell an den richtigen Ort gelenkt werden.
Wird über die App Alarm ausgelöst, erhält auch Whypoll eine anonymisierte Information zugeschickt. Die Organisation will so mit der Zeit eine Karte erstellen, auf der Übergriffe auf Frauen verzeichnet sind. Das soll das Problem stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und auch Brennpunkte besser erkennbar machen, an denen vielleicht weitergehende Schutzmaßnahmen gezielt eingesetzt werden können.
"Frauen werden überall schikaniert und sexuell belästigt, in Bussen, in U-Bahn-Stationen und auf Märkten. Wir glauben, dass wir Asiens erste Applikation anbieten werden, die dabei Hilft, das Leben von Frauen sicherer zu machen", sagte Hindol Sengupta, einer der beiden Gründer von Whypoll. Die Anwendung soll für verschiedene Handys angeboten werden, darunter Nokia-Modelle und Blackberrys, die in Indien weit verbreitet sind.
Wurden in den Kriminalstatistiken von 1971 noch 2,487 Fälle dokumentiert, waren es 2009 bereits 21.397 - ein Anstieg von rund 760 Prozent. Die Dunkelziffer ist allerdings um ein Vielfaches höher, denn zahlreiche Frauen gehen nicht zur Poizei, da sie damit rechnen müssen, stigmatisiert und von der Familie als ehrlos verstoßen zu werden.
Die von zwei Journalisten gegründete Organisation Whypoll, die den Bürgern in Neu Delhi über das Internet Instrumente zur Verfügung stellen will, mit denen sie sich stärker in die öffentlichen Belange der Stadt einbringen können, kündigte daher nun für November die Bereitstellung der genannten Smartphone-App an.
Die Software soll auf Knopfdruck Alarm auslösen können. Automatisch werden SMS, in denen die per GPS ermittelten Standortdaten enthalten sind, an Freunde und auf Wunsch auch an die Polizei übermittelt. Optional besteht auch die Möglichkeit, sie über Facebook und Twitter direkt auch einem noch größeren Bekanntenkreis zugänglich zu machen. Auf diese Weise soll Hilfe schnell an den richtigen Ort gelenkt werden.
Wird über die App Alarm ausgelöst, erhält auch Whypoll eine anonymisierte Information zugeschickt. Die Organisation will so mit der Zeit eine Karte erstellen, auf der Übergriffe auf Frauen verzeichnet sind. Das soll das Problem stärker ins öffentliche Bewusstsein rücken und auch Brennpunkte besser erkennbar machen, an denen vielleicht weitergehende Schutzmaßnahmen gezielt eingesetzt werden können.
"Frauen werden überall schikaniert und sexuell belästigt, in Bussen, in U-Bahn-Stationen und auf Märkten. Wir glauben, dass wir Asiens erste Applikation anbieten werden, die dabei Hilft, das Leben von Frauen sicherer zu machen", sagte Hindol Sengupta, einer der beiden Gründer von Whypoll. Die Anwendung soll für verschiedene Handys angeboten werden, darunter Nokia-Modelle und Blackberrys, die in Indien weit verbreitet sind.
Thema:
Beiträge aus dem Forum
Interessante Links
Neue Nachrichten
- Microsoft Word erhält praktische neue Funktion für direkte Text-Links
- Flock Sock: Kreativ und zerstörungsfrei gegen Massenüberwachung
- Black Hole Sun: Webb-Teleskop findet extrem helles Schwarzes Loch
- Media Markt und Saturn: Das sind die 14 besten Deals der Woche
- Ungarn versenkt wegen Dürre zwei Schiffe zur Kernkraftwerk-Kühlung
- Luce: Erstes E-Auto von Ferrari erzielt bei Auktion Rekordpreis
- Bis zu 120 GB: Telekom-5G-Tarife bei Klarmobil mehr als 50% Rabatt
Videos
Beliebte Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
GIMP-News: neues aus der Entwicklung des kommenden
d-hubs - Heute 10:29 Uhr -
LibreOffice Conference 26 in Pordenone 10 12 Sep.)
d-hubs - Gestern 19:15 Uhr -
WordPress & Gutenberg: - Wie Starten in die Block-Ära
d-hubs - Gestern 14:18 Uhr -
Update aus der FreeBSD-Welt: FreeBSD 14.5-BETA2 ist da .
d-hubs - Vorgestern 14:37 Uhr -
Gemini Notebook (ehemals NotebookLM)
d-hubs - 14.08. 19:19 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen