Smartphone-Malware:
Fast jeder 3. User betroffen
Drei von zehn Smartphone-Nutzern hatten in diesem Jahr bereits mit Malware zu kämpfen, die sich auf ihren Geräten eingenistet hatte. Das geht aus Daten von Lookout, einem Unternehmen, dass sich auf Security-Dienstleistungen für mobile Geräte spezialisiert hat, hervor.
Vor allem Nutzer von Googles Smartphone-Betriebssystem Android sind gefährdet. Bei ihnen hat das Risiko, dass ihr Gerät mit Malware infiziert wird, allein in den letzten sechs Monaten um den Faktor 2,5 zugenommen. Dies dürfte einerseits daran liegen, dass die Plattform sich in den letzten Monaten massiv verbreitete. Andererseits bieten die verschiedenen AppStores von Drittanbietern aber auch eine leichte Möglichkeit, verseuchte Apps an den Mann zu bringen.
Im Januar waren laut Lookout rund 80 verschiedene Android-Apps bekannt, die Schadroutinen enthielten. Inzwischen sind es über 400. Aber auch Apples iOS-Plattform ist betroffen. Die starke Kontrolle des Konzerns über seine Produkte sorgt allerdings dafür, dass die Risiken aktuell noch überschaubar sind.
Eine Gefahr stellen aber längst nicht nur manipulierte Apps dar. Auch Schadcode in Webseiten kann Schwachstellen in den Betriebssystemen ausnutzen. Dagegen helfen dann auch strenge Kontrollen nicht.
Für Malware-Entwickler sind Smartphone-Nutzer besonders lohnenswerte Opfer. Immerhin ist wohl nirgends sonst eine so große Menge an persönlichen Daten konzentriert wie auf diesen Geräten. Hinzu kommt, dass die Mobiltelefone auch zunehmend für kritische Anwendungen wie Online-Banking genutzt werden.
Im Januar waren laut Lookout rund 80 verschiedene Android-Apps bekannt, die Schadroutinen enthielten. Inzwischen sind es über 400. Aber auch Apples iOS-Plattform ist betroffen. Die starke Kontrolle des Konzerns über seine Produkte sorgt allerdings dafür, dass die Risiken aktuell noch überschaubar sind.
Eine Gefahr stellen aber längst nicht nur manipulierte Apps dar. Auch Schadcode in Webseiten kann Schwachstellen in den Betriebssystemen ausnutzen. Dagegen helfen dann auch strenge Kontrollen nicht.
Für Malware-Entwickler sind Smartphone-Nutzer besonders lohnenswerte Opfer. Immerhin ist wohl nirgends sonst eine so große Menge an persönlichen Daten konzentriert wie auf diesen Geräten. Hinzu kommt, dass die Mobiltelefone auch zunehmend für kritische Anwendungen wie Online-Banking genutzt werden.
Thema:
Christian KahleRedakteur für Forschung, Energie und Raumfahrt
Begleitet die IT-Branche seit dem Dotcom-Boom, Informatik studierte er in Berlin. Sein Spektrum reicht von Quantencomputern über Solarstrom bis zur Raumfahrt.
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