Hedgefonds-Star fordert Steve Ballmers Rücktritt
Schon seit Jahren wächst der Unmut unter den Anlegern. Hintergrund dessen: Der Aktienkurs des nach Börsenwert ehemals größten US-Unternehmens ist nun schon seit zehn Jahren in der Stagnation begriffen. Die führende Position musste der Konzern vor einiger Zeit an Apple abgeben und wurde inzwischen auch wieder von IBM überholt.
Das Problem sehen viele darin, dass Microsoft es schon lange nicht gelungen ist, wirtschaftlich erfolgreich neue Märkte zu erschließen. Die wesentlichen Einnahmen kommen nach wie vor von Windows und Office, während man in anderen Bereichen nur mäßigen Erfolg verbuchen kann.
Auf einer Konferenz in New York forderte Einhorn Ballmer deshalb auf, abzutreten und jemand anderem eine Chance zu geben. Die anhaltende Präsenz des aktuellen Microsoft-Chefs, der den Posten im Jahr 2000 von Bill Gates übernahm, sei die größte Belastung für die Aktie des Unternehmens.
Entwicklung des Microsoft-Aktienkurses
In Einhorns Hedge-Fonds Greenlight Capital befinden sich derzeit 9 Millionen Microsoft-Aktien, was einer Beteiligung von 0,11 Prozent an dem Konzern entspricht. Dies scheint zwar gering, allerdings wirken die Worte des Managers unter Anlegern schwer - spätestens seit dieser bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt vor einem bevorstehenden Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers warnte.
Trotz aller Kritiken haben bisher nur wenige so klar den Abgang Ballmers gefordert. Dass nun ausgerechnet Einhorn solch eindeutige Töne findet, dürfte den Druck auf den Microsoft-Chef, aber auch auf den Aufsichtsrat des Konzerns deutlich steigern.
Das Problem sehen viele darin, dass Microsoft es schon lange nicht gelungen ist, wirtschaftlich erfolgreich neue Märkte zu erschließen. Die wesentlichen Einnahmen kommen nach wie vor von Windows und Office, während man in anderen Bereichen nur mäßigen Erfolg verbuchen kann.
Auf einer Konferenz in New York forderte Einhorn Ballmer deshalb auf, abzutreten und jemand anderem eine Chance zu geben. Die anhaltende Präsenz des aktuellen Microsoft-Chefs, der den Posten im Jahr 2000 von Bill Gates übernahm, sei die größte Belastung für die Aktie des Unternehmens.
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In Einhorns Hedge-Fonds Greenlight Capital befinden sich derzeit 9 Millionen Microsoft-Aktien, was einer Beteiligung von 0,11 Prozent an dem Konzern entspricht. Dies scheint zwar gering, allerdings wirken die Worte des Managers unter Anlegern schwer - spätestens seit dieser bereits zu einem sehr frühen Zeitpunkt vor einem bevorstehenden Kollaps der Investmentbank Lehman Brothers warnte.
Trotz aller Kritiken haben bisher nur wenige so klar den Abgang Ballmers gefordert. Dass nun ausgerechnet Einhorn solch eindeutige Töne findet, dürfte den Druck auf den Microsoft-Chef, aber auch auf den Aufsichtsrat des Konzerns deutlich steigern.
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Christian Kahle
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