Bing Streetside: Kamerafahrten starten am 9. Mai
In der ersten Phase wird Microsoft in Zusammenarbeit mit Navteq vier süddeutsche Städte mit speziellen Fahrzeugen befahren und fotografieren. Dabei handelt es sich um Nürnberg, Fürth, Erlangen und Augsburg. In den folgenden 18 Monaten sollen dann weitere 50 Städte in Deutschland folgen. Dabei wird man die Großstädte priorisiert behandeln. Im Gegensatz zu Google will man die Ergebnisse der Kamerafahrten sukzessive veröffentlichen. Sobald neues Bildmaterial zur Verfügung steht, soll dieses auch bei Bing Maps zur Verfügung gestellt werden.
Kamerafahrzeug von Microsoft und Navteq
Im Rahmen der Kamerafahrten werden Microsoft und Navteq noch einige weitere Daten erfassen. Neben den 360-Grad-Fotos inklusive 3D-Daten für 3D-Modelle der Städte werden Mobilfunknetze gescannt. Auch WLANs, die sich in Reichweite befinden, werden erfasst. Man speichert Mac-Adresse, Signalstärke und Funktyp. Mit den gesammelten Mobilfunk- und WLAN-Daten will man die Positionsbestimmung verbessern, wenn GPS nicht zur Verfügung steht.
Um Datenschutzprobleme im Vorfeld zu vermeiden, orientiert sich Microsoft am Datenschutzkodex für Geodatendienste, der auf der CeBIT vorgestellt wurde. So wird man mindestens vier Wochen vor einer Kamerafahrt über die Routen auf einer speziellen Website informieren. Die ersten Routen für die süddeutschen Städte werden am 8. April veröffentlicht.
Die Fahrzeuge von Navteq wird man an dem Logo des Navigationsspezialisten erkennen. Die aufmontierten Kameras befinden sich in einer Höhe von drei Metern, so dass man über die Köpfe von Menschen und die Dächer von Fahrzeugen problemlos hinwegblicken kann. Gesichter und Fahrzeugkennzeichen werden automatisiert unkenntlich gemacht.
Zudem wird man direkt in Bing Maps eine Funktion integrieren, die es ermöglicht, die Fassade des eigenen Hauses unkenntlich zu machen. Für Menschen ohne Internetanschluss will man auch eine Möglichkeit schaffen, diese Unkenntlichmachung offline zu beantragen. Eine Überprüfung, ob man tatsächlich in einem gemeldeten Haus wohnt, findet nicht statt, da man den Bearbeitungsaufwand möglichst gering halten will. Die Bearbeitung der Widersprüche soll kurzfristig und unmittelbar erfolgen.
"Wir haben uns mit den Befahrungen und der Markteinführung in Deutschland bewusst Zeit genommen, um vorher intensiv mit Branchenverbänden, politischen Vertretern und Datenschützern zu sprechen", erklärte Dr. Severin Löffler, Senior Director Legal and Corporate Affairs. Microsoft ist Mitunterzeichner des Datenschutzkodex für Geodatendienste, welcher eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft für Panorama-Bilderdienste im Internet beinhaltet und einen verlässlichen Rechtsrahmen für die Entwicklung innovativer Online-Dienste bietet.
Einen Einblick in Bing Streetside erhält man in der US-Version des Angebots, das bereits zahlreiche Städte umfasst. Bei der Erkundung wird deutlich, dass Microsoft eine nahtlosere Integration in den Kartendienst realisiert hat. Die zu Grunde liegende Silverlight-Technologie sorgt zudem für eine flüssige Navigation.
Kamerafahrzeug von Microsoft und Navteq
Im Rahmen der Kamerafahrten werden Microsoft und Navteq noch einige weitere Daten erfassen. Neben den 360-Grad-Fotos inklusive 3D-Daten für 3D-Modelle der Städte werden Mobilfunknetze gescannt. Auch WLANs, die sich in Reichweite befinden, werden erfasst. Man speichert Mac-Adresse, Signalstärke und Funktyp. Mit den gesammelten Mobilfunk- und WLAN-Daten will man die Positionsbestimmung verbessern, wenn GPS nicht zur Verfügung steht.
Um Datenschutzprobleme im Vorfeld zu vermeiden, orientiert sich Microsoft am Datenschutzkodex für Geodatendienste, der auf der CeBIT vorgestellt wurde. So wird man mindestens vier Wochen vor einer Kamerafahrt über die Routen auf einer speziellen Website informieren. Die ersten Routen für die süddeutschen Städte werden am 8. April veröffentlicht.
Die Fahrzeuge von Navteq wird man an dem Logo des Navigationsspezialisten erkennen. Die aufmontierten Kameras befinden sich in einer Höhe von drei Metern, so dass man über die Köpfe von Menschen und die Dächer von Fahrzeugen problemlos hinwegblicken kann. Gesichter und Fahrzeugkennzeichen werden automatisiert unkenntlich gemacht.
Zudem wird man direkt in Bing Maps eine Funktion integrieren, die es ermöglicht, die Fassade des eigenen Hauses unkenntlich zu machen. Für Menschen ohne Internetanschluss will man auch eine Möglichkeit schaffen, diese Unkenntlichmachung offline zu beantragen. Eine Überprüfung, ob man tatsächlich in einem gemeldeten Haus wohnt, findet nicht statt, da man den Bearbeitungsaufwand möglichst gering halten will. Die Bearbeitung der Widersprüche soll kurzfristig und unmittelbar erfolgen.
"Wir haben uns mit den Befahrungen und der Markteinführung in Deutschland bewusst Zeit genommen, um vorher intensiv mit Branchenverbänden, politischen Vertretern und Datenschützern zu sprechen", erklärte Dr. Severin Löffler, Senior Director Legal and Corporate Affairs. Microsoft ist Mitunterzeichner des Datenschutzkodex für Geodatendienste, welcher eine Selbstverpflichtung der Wirtschaft für Panorama-Bilderdienste im Internet beinhaltet und einen verlässlichen Rechtsrahmen für die Entwicklung innovativer Online-Dienste bietet.
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Michael Diestelberg
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