Microsoft: Umsatzerwartungen wegen Office verfehlt

Wirtschaft & Firmen Der Software-Konzern Microsoft konnte den Umsatz in seinem dritten Geschäftsquartal zwar ausbauen. Die optimistischen Prognosen der Analysten wurden dabei allerdings verfehlt. Um 6,3 Prozent im Vergleich zum Vorjahreswert stiegen die Einnahmen an. 14,5 Milliarden Dollar waren es letztlich. Die Analysten hatten wegen der durchaus guten Entwicklung des PC-Marktes aber mit 14,8 Milliarden Dollar gerechnet. Hintergrund der Differenz sind die ausbleibenden Investitionen von Unternehmen.

So lief das Geschäft mit Windows-Lizenzen durchaus gut. "Windows 7 ist weiterhin ein Wachstumsmotor", sagte Finanzchef Peter Klein. Der Umsatz der Sparte kletterte demnach um 28 Prozent auf 4,42 Milliarden Dollar. Inzwischen seien über 10 Prozent aller PCs weltweit mit dem Betriebssystem ausgestattet.

Die Microsoft Business Division, deren hauptsächliches Geschäft Office ist, verbuchte hingegen einen Umsatzrückgang um 5,9 Prozent auf 4,24 Milliarden Dollar. Die Suchmaschine Bing, Xbox Live und das soeben gestartete Cloud-Geschäft legten zu, so Klein.

Unter dem Strich stand letztlich ein Überschuss von 4,01 Milliarden Dollar. Das entspricht im Jahresvergleich einem Zuwachs um 35 Prozent. Dazu trug unter anderem das Sparprogramm des Unternehmens bei, durch das die Ausgaben für den Geschäftsbetrieb gesenkt werden konnten.
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