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Nvidia DLSS 4.5: Teils 24 % FPS-Einbußen bei älteren RTX-Grafikkarten
Nvidia hat DLSS 4.5 veröffentlicht. Während Besitzer aktueller Karten profitieren, zahlen Nutzer der RTX-30- und 20-Serie teilweise einen nicht unerheblichen Preis. Benchmarks offenbaren massive FPS-Einbußen bei den älteren GPU-Generationen.
Während die Bildrate auf den neuesten Modellen der RTX-50-Serie weitgehend stabil bleibt, zeigen sich bei den direkten Vorgängern signifikante Leistungseinbußen. Vor allem Besitzer einer Karte der RTX-30- und 20-Serie stehen somit vor der Wahl zwischen einem besseren Bild oder einer höheren Bildrate.
Der technische Hintergrund für diese Diskrepanz liegt in der gestiegenen Rechenlast und der genutzten Präzision der Berechnungen. Wie Nvidia-Vertreter Jacob Freeman gegenüber Medienvertretern erläuterte, benötigt das neue Modell im Vergleich zum Vorgänger etwa die fünffache Rechenleistung. Aktuelle GPUs der RTX-40- und RTX-50-Reihe können diese Last effizient durch ihre spezialisierten Tensor-Kerne abfedern, da sie die beschleunigte FP8-Verarbeitung nativ unterstützen. Älteren Modellen der RTX-30- und 20-Serie fehlt diese Fähigkeit weitgehend, weshalb sie die komplexen Berechnungen ohne die effiziente FP8-Beschleunigung durchführen müssen.
Neben der reinen Rechenlast sorgt auch die Konfiguration der Software für Herausforderungen. Ein Problem, das die Performance negativ beeinflussen kann, ist die Handhabung der sogenannten Presets im aktuellen Beta-Update der Nvidia App. Nutzer berichten, dass die Einstellung "Latest" oft automatisch das Preset "M" erzwingt. Diese Voreinstellung ist laut den Entwickler-Guidelines jedoch primär für den "Performance"-Modus gedacht. Wird es fälschlicherweise im "Quality"- oder "DLAA"-Modus verwendet, steigt die Rechenlast unnötig an, ohne signifikante optische Vorteile zu bieten.
Die empfohlenen Zuweisungen für eine optimale Balance zwischen Bildqualität und Leistung sehen wie folgt aus:
Abschließend bleibt festzuhalten, dass DLSS 4.5 zwar einen technischen Fortschritt bei der Bildqualität darstellt, dieser jedoch eng an die Fähigkeiten moderner Hardware gekoppelt ist. Wer noch eine Karte der Pascal- oder Ampere-Generation nutzt, fährt unter Umständen mit DLSS 4 besser, solange Nvidia keine spezifischen Optimierungen für die älteren Karten nachreicht.
Werdet ihr für die bessere Bildqualität auf Frames verzichten oder bleibt ihr vorerst bei der älteren DLSS-Version? Schreibt uns eure Erfahrungen mit DLSS 4.5 und eurer Hardware gerne in die Kommentare.
Siehe auch:
DLSS 4.5: Bildqualität oder FPS
Nvidia arbeitet unter dem Einsatz eines speziell dafür gebauten Supercomputers stetig an der Verbesserung von DLSS. Diese Woche hat das Unternehmen nun mit der Verteilung von DLSS 4.5 begonnen. Das Update des weitverbreiteten Upscaling-Verfahrens führt ein neues "Super Resolution"-Modell ein, das auf einer Architektur der zweiten Generation von Transformern basiert. Ziel ist es, die visuelle Qualität, insbesondere bei feinen Texturen und der Bildstabilität in Bewegung, weiter zu steigern. Doch diese optischen Verbesserungen fordern ihren Tribut, der vor allem Besitzer älterer Grafikkartengenerationen trifft.Während die Bildrate auf den neuesten Modellen der RTX-50-Serie weitgehend stabil bleibt, zeigen sich bei den direkten Vorgängern signifikante Leistungseinbußen. Vor allem Besitzer einer Karte der RTX-30- und 20-Serie stehen somit vor der Wahl zwischen einem besseren Bild oder einer höheren Bildrate.
DLSS 4.5 | Enhanced Super Resolution & Dynamic Multi Frame Gen
Der technische Hintergrund für diese Diskrepanz liegt in der gestiegenen Rechenlast und der genutzten Präzision der Berechnungen. Wie Nvidia-Vertreter Jacob Freeman gegenüber Medienvertretern erläuterte, benötigt das neue Modell im Vergleich zum Vorgänger etwa die fünffache Rechenleistung. Aktuelle GPUs der RTX-40- und RTX-50-Reihe können diese Last effizient durch ihre spezialisierten Tensor-Kerne abfedern, da sie die beschleunigte FP8-Verarbeitung nativ unterstützen. Älteren Modellen der RTX-30- und 20-Serie fehlt diese Fähigkeit weitgehend, weshalb sie die komplexen Berechnungen ohne die effiziente FP8-Beschleunigung durchführen müssen.
Benchmarks zeigen deutliche FPS-Einbußen
Die theoretischen Bedenken bezüglich der Architektur bestätigen sich nun in der Praxis durch erste Messungen. Wie Tests von Mostly Positive Reviews auf X zeigen, sind die Auswirkungen bei anspruchsvollen Titeln erheblich. Auf einer Geforce RTX 3080 Ti sank die Bildrate in Cyberpunk 2077 (4K-Auflösung, Raytracing Ultra) beim Wechsel von DLSS 4 auf DLSS 4.5 von 42 auf 32 Bilder pro Sekunde. Das entspricht einem Verlust von rund 24 Prozent. Auch ohne aktiviertes Raytracing in einer Auflösung von 1440p waren es noch 20 Prozent weniger Bilder pro Sekunde. Ähnliche Ergebnisse lieferte auch The Last of Us Part 2, wo die Performance um 14 Prozent nachgab.Neben der reinen Rechenlast sorgt auch die Konfiguration der Software für Herausforderungen. Ein Problem, das die Performance negativ beeinflussen kann, ist die Handhabung der sogenannten Presets im aktuellen Beta-Update der Nvidia App. Nutzer berichten, dass die Einstellung "Latest" oft automatisch das Preset "M" erzwingt. Diese Voreinstellung ist laut den Entwickler-Guidelines jedoch primär für den "Performance"-Modus gedacht. Wird es fälschlicherweise im "Quality"- oder "DLAA"-Modus verwendet, steigt die Rechenlast unnötig an, ohne signifikante optische Vorteile zu bieten.
Manuelle Anpassung der Presets empfohlen
Um die Leistung zu optimieren und Ruckler zu vermeiden, sollten Nutzer die Profile manuell zuweisen oder prüfen, welches Preset im Spiel aktiv ist. Das lässt sich oft über Tools wie den "DLSS Swapper" oder durch direkten Austausch der DLL-Dateien im Spielordner bewerkstelligen.Die empfohlenen Zuweisungen für eine optimale Balance zwischen Bildqualität und Leistung sehen wie folgt aus:
- Preset K: Der empfohlene Standard für die Modi "Quality", "Balanced" und "DLAA".
- Preset M: Speziell optimiert für den Modus "Performance".
- Preset L: Speziell optimiert für den Modus "Ultra Performance".
Abschließend bleibt festzuhalten, dass DLSS 4.5 zwar einen technischen Fortschritt bei der Bildqualität darstellt, dieser jedoch eng an die Fähigkeiten moderner Hardware gekoppelt ist. Wer noch eine Karte der Pascal- oder Ampere-Generation nutzt, fährt unter Umständen mit DLSS 4 besser, solange Nvidia keine spezifischen Optimierungen für die älteren Karten nachreicht.
Werdet ihr für die bessere Bildqualität auf Frames verzichten oder bleibt ihr vorerst bei der älteren DLSS-Version? Schreibt uns eure Erfahrungen mit DLSS 4.5 und eurer Hardware gerne in die Kommentare.
Zusammenfassung
- DLSS 4.5 bringt Bildverbesserungen, aber deutliche FPS-Einbußen bei RTX 30/20
- Neues Upscaling-Verfahren basiert auf verbesserter Transformer-Architektur
- Ältere GPUs müssen ohne effiziente FP8-Beschleunigung auskommen
- FPS-Verlust bei RTX 3080 Ti in Cyberpunk 2077 liegt bei bis zu 24 Prozent
- Falsche Preset-Einstellungen in der Nvidia App können zusätzlich Leistung kosten
- Manuelle Zuweisungen der Presets K, M und L je nach Modus werden empfohlen
- Nutzer älterer Karten fahren möglicherweise besser mit DLSS 4.0
Siehe auch:
- Neuer FPS-Boost: Nvidia stellt DLSS 4.5 vor - auch für ältere GPUs
- Comeback der RTX 3060: Nvidia plant angeblich eine Neuauflage
- Nicht nur Nvidia: Auch bei AMD schmelzen immer weitere Stromstecker
- GeForce Now: Nvidia begrenzt Spiele-Streaming auf 100 Stunden/Monat
- Nvidia möchte offenbar Produktion von Gaming-GPUs stark zurückfahren
Thema:
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