Amazon-Betrug mit RTX 5090:
Teure Lektion für 42 gutgläubige Käufer
Eine vermeintlich günstige Nvidia GeForce RTX 5090 auf Amazon entpuppt sich derzeit als teure Falle. Statt der bestellten High-End-Grafikkarte erhalten Käufer wieder einmal nur wertlosen Plunder. Die Betrüger nutzen eine altbekannte, aber effektive Taktik.
Denn ein vermeintliches Schnäppchen für die Nvidia GeForce RTX 5090 verursacht erhebliche finanzielle Verluste bei Kunden. Ein Händler bietet das Flaggschiff-Modell von Nvidia, spezifisch eine Gigabyte Aorus GeForce RTX 5090 Master, für umgerechnet 999 Dollar (etwa 857 Euro) an. Angesichts der aktuellen Marktsituation, in der die Verfügbarkeit von Top-Komponenten schwankt, sowie einer UVP, die das Doppelte beträgt, wirkt dieses Angebot zu gut, um wahr zu sein.
Und das ist es natürlich auch. Denn was die Käufer nach der Bestellung erhalten, ist weit entfernt von leistungsstarker Hardware. Im Karton liegt nämlich nur eine Bauchtasche.
Wie Tom's Hardware berichtet, sind bisher mindestens 42 Kunden auf dieses Angebot hereingefallen. Der letzte bekannte Fall wurde erst am 12. Januar 2026 registriert. Der Händler hinter dem Angebot, ein Account namens "Fitter's Niche Direct", weist dabei ein trügerisch positives Profil auf. Es handelt sich wahrscheinlich um einen gehackten oder aufgekauften Account, der nun für illegale Zwecke missbraucht wird.
Kunden sollten bei Preisen, die zu gut klingen, um wahr zu sein, äußerst skeptisch bleiben. Eine RTX 5090, die momentan auf dem Markt mindestens 3000 Euro kostet, wird realistischerweise nirgendwo für umgerechnet 857 Euro angeboten. Betrüger nutzen oft die Gier nach Schnäppchen und die Panik vor leeren Regalen aus, um schnelle Gewinne zu erzielen, bevor die Plattformbetreiber reagieren und den Account sperren.
Seid ihr schon einmal auf solche Fake-Angebote hereingefallen oder konntet ihr einen Betrug rechtzeitig erkennen? Schreibt uns eure Erfahrungen gerne in die Kommentare.
Siehe auch:
Zu günstig, um wahr zu sein
Betrug mit teuren Grafikkarten ist nichts Neues. Immer wieder erleben Kunden beim Auspacken ihrer vermeintlichen GPUs ihr blaues Wunder. So enthält die Box statt einer modernen Karte nur einen Backstein, mehrere Plastiksäckchen mit Reis oder andere wertlose Füllmaterialien. Auf dem Amazon-Marktplatz sorgt derzeit dennoch ein weiterer Betrug für Schlagzeilen.Denn ein vermeintliches Schnäppchen für die Nvidia GeForce RTX 5090 verursacht erhebliche finanzielle Verluste bei Kunden. Ein Händler bietet das Flaggschiff-Modell von Nvidia, spezifisch eine Gigabyte Aorus GeForce RTX 5090 Master, für umgerechnet 999 Dollar (etwa 857 Euro) an. Angesichts der aktuellen Marktsituation, in der die Verfügbarkeit von Top-Komponenten schwankt, sowie einer UVP, die das Doppelte beträgt, wirkt dieses Angebot zu gut, um wahr zu sein.
Und das ist es natürlich auch. Denn was die Käufer nach der Bestellung erhalten, ist weit entfernt von leistungsstarker Hardware. Im Karton liegt nämlich nur eine Bauchtasche.
Händlerprofil mit Amazon-Versand
Der Betrug begann Berichten zufolge am 28. Dezember 2025 und dauert im Januar 2026 weiterhin an. Das Perfide an dieser Masche ist die Nutzung eines gut bewerteten Händler-Accounts und des Programms "Versand durch Amazon". Da die Logistik direkt über die Lager des Versandriesen geschieht, wiegen sich viele Käufer in falscher Sicherheit. Das Risiko eines Betrugs wird bei solchen Artikeln oft unterschätzt, da das Amazon-Logo im Versandprozess Seriosität suggeriert und Vertrauen schafft.Wie Tom's Hardware berichtet, sind bisher mindestens 42 Kunden auf dieses Angebot hereingefallen. Der letzte bekannte Fall wurde erst am 12. Januar 2026 registriert. Der Händler hinter dem Angebot, ein Account namens "Fitter's Niche Direct", weist dabei ein trügerisch positives Profil auf. Es handelt sich wahrscheinlich um einen gehackten oder aufgekauften Account, der nun für illegale Zwecke missbraucht wird.
Gefahr durch Account-Hijacking
Das Phänomen des Account-Hijackings auf Amazon ist nicht neu, erreicht aber mit hochpreisiger Hardware neue Dimensionen. Oftmals werden inaktive Verkäuferkonten mit guten Bewertungen übernommen. Wenn ein Händler, der jahrelang Springseile oder Yoga-Matten verkauft hat, plötzlich High-End-Elektronik zu Dumpingpreisen listet, sollten bei Käufern allerdings alle Alarmglocken schrillen. Die Rückabwicklung über den Amazon-Kundenservice ist zwar in vielen Fällen möglich, bedeutet aber Stress und mögliche lange Wartezeiten für die Betroffenen. Im aktuellen Fall berichten Geschädigte, dass Amazon den Rückgabeprozess verzögert, da keine Grafikkarte, sondern nur eine Bauchtasche retourniert wird.Kunden sollten bei Preisen, die zu gut klingen, um wahr zu sein, äußerst skeptisch bleiben. Eine RTX 5090, die momentan auf dem Markt mindestens 3000 Euro kostet, wird realistischerweise nirgendwo für umgerechnet 857 Euro angeboten. Betrüger nutzen oft die Gier nach Schnäppchen und die Panik vor leeren Regalen aus, um schnelle Gewinne zu erzielen, bevor die Plattformbetreiber reagieren und den Account sperren.
Seid ihr schon einmal auf solche Fake-Angebote hereingefallen oder konntet ihr einen Betrug rechtzeitig erkennen? Schreibt uns eure Erfahrungen gerne in die Kommentare.
Zusammenfassung
- Betrug bei Amazon: RTX 5090 für 999 Dollar entpuppt sich als Bauchtasche
- Betrüger nutzen gut bewerteten Account und Amazons Versandprogramm
- Mindestens 42 Kunden fielen auf das vermeintliche Schnäppchen herein
- Letzter bekannter Betrugsfall wurde am 12. Januar 2026 registriert
- Account-Hijacking bei Amazon erreicht mit teurer Hardware neue Dimensionen
- Rückabwicklung über Amazon-Kundenservice oft verzögert und problematisch
- RTX 5090 kostet auf dem Markt momentan mindestens 3000 Euro
Siehe auch:
- Nvidia: GeForce RTX 6090 soll noch fast 2 Jahre auf sich warten lassen
- Nvidia DLSS 4.5: Teils 24 % FPS-Einbußen bei älteren RTX-Grafikkarten
- Comeback der RTX 3060: Nvidia plant angeblich eine Neuauflage
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Thema:
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