Nvidia betreibt für DLSS-Entwicklung einen eigenen Supercomputer
Bei Nvidia spielt die Deep Learning Super Sampling (DLSS)-Technologie eine wichtige Rolle. Jetzt gab das Unternehmen erstmals einen Einblick, wie DLSS weiterentwickelt wird - dafür setzt das Unternehmen eigens auf einen Supercomputer.
DLSS, eine Technologie zur Bildskalierung und -optimierung, wird von Nvidia kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der kürzlich vorgestellten vierten Version des Tools vollzieht das Unternehmen einen Wechsel von konvolutionalen neuronalen Netzwerken zu transformerbasierten Modellen. Dieser Schritt soll die Leistung und Qualität von DLSS weiter verbessern.
Doch der entscheidende Einblick, den Catanzaro lieferte, war die immense Rechenleistung, die Nvidia seit Jahren in die Weiterentwicklung von DLSS investiert. "Wir haben einen großen Supercomputer bei Nvidia, der mit Tausenden unserer modernsten GPUs ausgestattet ist. Dieser läuft 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, um DLSS zu verbessern - und das seit sechs Jahren", erklärte er.
Catanzaro beschrieb den Prozess der DLSS-Optimierung als kontinuierliches Lernen. Das Team analysiert Fehler wie Ghosting, Flackern oder Unschärfen, die bei der Anwendung des Modells in verschiedenen Spielen auftreten. Diese Fehler werden untersucht, um herauszufinden, warum das Modell falsche Entscheidungen trifft, und die Trainingsdatensätze entsprechend zu erweitern.
Die Ergebnisse sprechen für sich: Die neueste Version von DLSS zeigt beeindruckende Verbesserungen, auch für ältere Hardware. Besonders die Einführung des transformerbasierten Modells in DLSS 4 verspricht, sowohl die Grafikqualität als auch die Kompatibilität weiter zu steigern. Laut ersten Tests profitieren nicht nur die kommende RTX-50-Serie, sondern auch bestehende RTX-Karten von den Fortschritten.
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Sechs Jahre Rechen-Power
Während des RTX Blackwell Editor's Day auf der CES 2025 in Las Vegas zeigte Brian Catanzaro, der bei Nvidia für die Deep-Learning-Forschung zuständig ist, welchen Aufwand man betreibt, um die Technologie voranzubringen. Er erklärte laut eines Berichts von PC Gamer, dass bei dem Unternehmen nun bereits seit sechs Jahren ein eigener Supercomputer läuft, der rund um die Uhr an der Verbesserung von DLSS arbeitet.DLSS, eine Technologie zur Bildskalierung und -optimierung, wird von Nvidia kontinuierlich weiterentwickelt. Mit der kürzlich vorgestellten vierten Version des Tools vollzieht das Unternehmen einen Wechsel von konvolutionalen neuronalen Netzwerken zu transformerbasierten Modellen. Dieser Schritt soll die Leistung und Qualität von DLSS weiter verbessern.
Doch der entscheidende Einblick, den Catanzaro lieferte, war die immense Rechenleistung, die Nvidia seit Jahren in die Weiterentwicklung von DLSS investiert. "Wir haben einen großen Supercomputer bei Nvidia, der mit Tausenden unserer modernsten GPUs ausgestattet ist. Dieser läuft 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr, um DLSS zu verbessern - und das seit sechs Jahren", erklärte er.
Catanzaro beschrieb den Prozess der DLSS-Optimierung als kontinuierliches Lernen. Das Team analysiert Fehler wie Ghosting, Flackern oder Unschärfen, die bei der Anwendung des Modells in verschiedenen Spielen auftreten. Diese Fehler werden untersucht, um herauszufinden, warum das Modell falsche Entscheidungen trifft, und die Trainingsdatensätze entsprechend zu erweitern.
Stetiges Lernen
"Unsere Datensätze wachsen ständig", so Catanzaro. "Wir sammeln Beispiele dafür, wie hochwertige Grafiken aussehen sollten, und identifizieren Probleme, die DLSS lösen muss. Anschließend trainieren wir das Modell neu und testen es in Hunderten von Spielen, um Verbesserungen zu erzielen."Die Ergebnisse sprechen für sich: Die neueste Version von DLSS zeigt beeindruckende Verbesserungen, auch für ältere Hardware. Besonders die Einführung des transformerbasierten Modells in DLSS 4 verspricht, sowohl die Grafikqualität als auch die Kompatibilität weiter zu steigern. Laut ersten Tests profitieren nicht nur die kommende RTX-50-Serie, sondern auch bestehende RTX-Karten von den Fortschritten.
Zusammenfassung
- Nvidia nutzt seit sechs Jahren einen Supercomputer für DLSS-Entwicklung
- DLSS 4 wechselt zu transformerbasierten Modellen für bessere Leistung
- Tausende modernste GPUs arbeiten rund um die Uhr an DLSS-Verbesserungen
- Kontinuierliches Lernen durch Analyse von Fehlern in verschiedenen Spielen
- Ständig wachsende Datensätze für hochwertiges Training des DLSS-Modells
- Neue DLSS-Version verbessert Grafik auch für ältere Hardware-Generationen
- Transformerbasiertes Modell steigert Grafikqualität und Kompatibilität
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