Neuer FPS-Boost: Nvidia stellt DLSS 4.5 vor - auch für ältere GPUs
Nvidia nutzt die CES 2026 für die Vorstellung von DLSS 4.5. Während Besitzer einer GeForce RTX 50-Grafikkarte bald eine 6-fache Frame-Generierung erhalten, profitieren Nutzer älterer RTX-GPUs von einer besseren Bildqualität. Wir fassen die Details zusammen.
Zum anderen kündigte das Unternehmen eine neue "Dynamic Multi Frame Generation" an, die im Frühjahr exklusiv für die GeForce-RTX-50-Serie ("Blackwell") erscheinen wird. Erklärtes Ziel der Neuerungen ist es, rechenintensive Path-Tracing-Titel in 4K-Auflösung mit Bildwiederholraten von über 240 Hz flüssig darstellbar zu machen.
Technisch vollzieht Nvidia dabei einen interessanten Paradigmenwechsel. Bislang basierten Upscaling-Algorithmen primär auf Convolutional Autoencodern. Mit DLSS 4.5 wechselt der Hersteller nun auf ein Transformer-Modell der zweiten Generation für Super Resolution. Die Architektur ähnelt jener, die auch modernen Large Language Models (LLMs) zugrunde liegt. Das neue Modell wurde dabei mit einem erweiterten Datensatz trainiert und nutzt laut Dokumentationen die fünffache Rechenleistung des Vorgängers.
Auf modernen GPUs der RTX-40- und RTX-50-Serie wird der erhöhte Rechenaufwand durch Tensor-Cores mit FP8-Präzision effizient abgefangen. Nutzer älterer Turing- (RTX 20) und Ampere-Karten (RTX 30) erhalten ebenfalls Zugriff auf die verbesserte Bildqualität, müssten jedoch aufgrund fehlender FP8-Hardwarebeschleunigung potenziell mit leichten Performance-Einbußen im einstelligen Prozentbereich rechnen.
Wie Nvidia im Rahmen der CES-Ankündigung detailliert darlegte, eliminiert das neue Modell primär visuelle Artefakte. Henry Lin, Director of Product Management bei Nvidia, erklärte, dass die KI Szenen besser verstehe und Beleuchtung, feinere Kanten sowie die Bewegtbildschärfe verbessere.
Insbesondere das berüchtigte "Ghosting" bei schnell bewegten Objekten sowie das Flimmern feiner Strukturen sollen laut Hersteller der Vergangenheit angehören. In der Praxis führt das in Titeln wie "Kingdom Come: Deliverance II" oder dem Remaster von "The Elder Scrolls IV: Oblivion" zu einer ruhigeren Bildausgabe. Erste unabhängige Tests werden zeitnah erwartet.
Auf YouTube ansehen
Eine Schlüsselfunktion ist dabei die "Dynamic Multi Frame Generation". Die Technologie agiert wie ein Automatikgetriebe für die Grafikkarte und passt die Anzahl der generierten Bilder dynamisch an die Situation an:
Wer das DLSS 4.5-Update ausprobieren möchte, kann das ab sofort tun. Über die Beta der Nvidia App lässt sich das neue Super Resolution Modell ("Model M" für Standard, "Model L" für 4K Ultra Performance) global oder für einzelne Spiele aktivieren, indem man die entsprechende DLL-Version forciert. Das Feature für die 6-fache Frame Generation folgt im kommenden Frühjahr per Treiber- und Software-Update exklusiv für die RTX-50-Serie.
So aktiviert ihr die Beta: Navigiert in der Nvidia App in die Einstellungen und in den Reiter "Info". Hier kann der Early Access für experimentelle und Betafunktionen aktiviert werden. In Kombination muss der aktuelle GeForce Game Ready-Treiber 591.74 heruntergeladen werden.
Habt ihr das neue DLSS-Modell bereits in der Nvidia-App aktiviert und Unterschiede bemerkt? Schreibt uns eure Erfahrungen zur Bildqualität und Performance gerne in die Kommentare!
Download Nvidia-App - Begleiter für Nvidia-Grafikkarten
Siehe auch:
KI-Upgrade für alle RTX-Karten
Nvidia hat auf der CES 2026 in Las Vegas offiziell DLSS 4.5 enthüllt und liefert damit ein signifikantes Update für seine KI-gestützte Grafiktechnologie. Die Ankündigung umfasst zwei wesentliche Komponenten, die zu unterschiedlichen Zeitpunkten erscheinen. Zum einen rollt der Hersteller ein sofort verfügbares Update der "Super Resolution"-Technik für alle Grafikkarten der RTX-Serie aus.Zum anderen kündigte das Unternehmen eine neue "Dynamic Multi Frame Generation" an, die im Frühjahr exklusiv für die GeForce-RTX-50-Serie ("Blackwell") erscheinen wird. Erklärtes Ziel der Neuerungen ist es, rechenintensive Path-Tracing-Titel in 4K-Auflösung mit Bildwiederholraten von über 240 Hz flüssig darstellbar zu machen.
DLSS 4.5 | Enhanced Super Resolution & Dynamic Multi Frame Gen
Technisch vollzieht Nvidia dabei einen interessanten Paradigmenwechsel. Bislang basierten Upscaling-Algorithmen primär auf Convolutional Autoencodern. Mit DLSS 4.5 wechselt der Hersteller nun auf ein Transformer-Modell der zweiten Generation für Super Resolution. Die Architektur ähnelt jener, die auch modernen Large Language Models (LLMs) zugrunde liegt. Das neue Modell wurde dabei mit einem erweiterten Datensatz trainiert und nutzt laut Dokumentationen die fünffache Rechenleistung des Vorgängers.
Auf modernen GPUs der RTX-40- und RTX-50-Serie wird der erhöhte Rechenaufwand durch Tensor-Cores mit FP8-Präzision effizient abgefangen. Nutzer älterer Turing- (RTX 20) und Ampere-Karten (RTX 30) erhalten ebenfalls Zugriff auf die verbesserte Bildqualität, müssten jedoch aufgrund fehlender FP8-Hardwarebeschleunigung potenziell mit leichten Performance-Einbußen im einstelligen Prozentbereich rechnen.
Wie Nvidia im Rahmen der CES-Ankündigung detailliert darlegte, eliminiert das neue Modell primär visuelle Artefakte. Henry Lin, Director of Product Management bei Nvidia, erklärte, dass die KI Szenen besser verstehe und Beleuchtung, feinere Kanten sowie die Bewegtbildschärfe verbessere.
Insbesondere das berüchtigte "Ghosting" bei schnell bewegten Objekten sowie das Flimmern feiner Strukturen sollen laut Hersteller der Vergangenheit angehören. In der Praxis führt das in Titeln wie "Kingdom Come: Deliverance II" oder dem Remaster von "The Elder Scrolls IV: Oblivion" zu einer ruhigeren Bildausgabe. Erste unabhängige Tests werden zeitnah erwartet.
Auf YouTube ansehenBis zu fünf KI-Bilder pro echtem Frame
Für Besitzer der neuesten High-End-Grafikkarten führt Nvidia im Frühjahr 2026 den "6x Multi Frame Generation"-Modus ein. In diesem Szenario generiert die GPU fünf künstliche Zwischenbilder für jeden nativ berechneten Frame. Das ermöglicht theoretisch eine Vervielfachung der Bildrate von beispielsweise 60 auf 360 FPS. Um die damit einhergehende Latenzproblematik zu bewältigen, ist die Technologie eng mit Nvidia Reflex verzahnt.Eine Schlüsselfunktion ist dabei die "Dynamic Multi Frame Generation". Die Technologie agiert wie ein Automatikgetriebe für die Grafikkarte und passt die Anzahl der generierten Bilder dynamisch an die Situation an:
- Hohe Grundlast: In grafisch intensiven Szenarien schaltet die KI "hoch" und erhöht die Frame-Generierung, um Leistungseinbrüche zu überbrücken und sicherzustellen, dass der Monitor mit hoher Bildwiederholrate flüssig läuft.
- Niedrige Grundlast: Wenn die Arbeitslast sinkt, schaltet das System den Multiplikator nahtlos herunter, um nur das zu berechnen, was tatsächlich benötigt wird.
Wer das DLSS 4.5-Update ausprobieren möchte, kann das ab sofort tun. Über die Beta der Nvidia App lässt sich das neue Super Resolution Modell ("Model M" für Standard, "Model L" für 4K Ultra Performance) global oder für einzelne Spiele aktivieren, indem man die entsprechende DLL-Version forciert. Das Feature für die 6-fache Frame Generation folgt im kommenden Frühjahr per Treiber- und Software-Update exklusiv für die RTX-50-Serie.
So aktiviert ihr die Beta: Navigiert in der Nvidia App in die Einstellungen und in den Reiter "Info". Hier kann der Early Access für experimentelle und Betafunktionen aktiviert werden. In Kombination muss der aktuelle GeForce Game Ready-Treiber 591.74 heruntergeladen werden.
Habt ihr das neue DLSS-Modell bereits in der Nvidia-App aktiviert und Unterschiede bemerkt? Schreibt uns eure Erfahrungen zur Bildqualität und Performance gerne in die Kommentare!
Download Nvidia-App - Begleiter für Nvidia-Grafikkarten
Zusammenfassung
- Nvidia präsentiert DLSS 4.5 mit sofortigem Super-Resolution-Update
- Dynamic Multi Frame Generation kommt im Frühjahr für RTX-50-Serie
- Neues Transformer-Modell ersetzt bisherige Convolutional Autoencoders
- Verbesserte Bildqualität reduziert Ghosting und Flimmern
- RTX 40 und 50 nutzen FP8-Präzision für effiziente Berechnung
- 6x Multi Frame Generation erzeugt fünf künstliche Zwischenbilder
- KI passt Frame-Generierung dynamisch an Grafiklast an
Siehe auch:
Nvidia Aktienkurs in Euro
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