Nvidia-CEO Jensen Huang: Bei Kritik an DLSS 5 "liegen Spieler falsch"
Auf der GTC 2026 verteidigt Nvidia-Chef Jensen Huang die Technologie DLSS 5 gegen Kritik. Spieler befürchten durch generative KI den Verlust des originalen Kunststils. Die visuelle Kontrolle liegt laut Huang jedoch allein bei den Entwicklern.
Im Gegensatz zu früheren Versionen, die primär die Auflösung oder Bildrate optimierten, greift Deep Learning Super Sampling (DLSS) in Version 5 tiefer in die Optik ein. Durch sogenanntes Neural Rendering werden Beleuchtung und Materialien mittels generativer KI in Echtzeit angepasst. Kritiker hatten nach ersten Demonstrationen jedoch bemängelt, dass Spiele wie Starfield oder Resident Evil Requiem ihren ursprünglichen Look verlieren und (zu) stark verändert wirken.
In einer Fragerunde verteidigte Jensen Huang gegenüber Tom's Hardware die Technik und erklärte, dass die Kritiker das Funktionsprinzip missverstehen. Laut Huang handelt es sich nicht um eine einfache Nachbearbeitung, sondern um eine generative Kontrolle auf Geometrie-Ebene. Das bedeutet, dass die KI die Tiefeninformationen und Texturen des Spiels nutzt, um darauf basierend Verbesserungen zu berechnen. Das bedeutet, dass nicht lediglich ein Bild über das andere gelegt werde.
Die technischen Hauptmerkmale von DLSS 5 umfassen:
Um die Skepsis einzuordnen, zog der Nvidia-Mitbegründer einen historischen Vergleich zur Einführung von Ray Tracing im Jahr 2018. Damals stieß die Echtzeit-Strahlenverfolgung mit der Grafikarchitektur Turing und der RTX-2000-Serie ebenfalls auf breiten Widerstand. Sie wurde als unnötig oder zu leistungshungrig kritisiert. Heute ist Ray Tracing, insbesondere das anspruchsvolle Path Tracing, hingegen ein bewährter Standard für High-End-Grafik.
Nvidia forscht bereits seit über einem Jahrzehnt an KI-gestützter Bildrekonstruktion. Die erste Version von DLSS erschien 2019 und nutzte noch statische Algorithmen, was oft zu Bildfehlern führte. Erst mit DLSS 2 im Jahr 2020 gelang der Durchbruch durch temporale Daten. Mit DLSS 3 kam die Generierung kompletter Frames hinzu. Nun fügt die fünfte Iteration die inhaltliche Anpassung von Assets hinzu.
Seht ihr in DLSS 5 die Zukunft der Spielgrafik oder geht die KI hier zu weit? Wir sind gespannt auf eure Einschätzungen in den Kommentaren.
Siehe auch:
Jensen Huang verteidigt DLSS 5 gegen Kritik
Auf der Entwicklerkonferenz GTC 2026 hat Nvidia-CEO Jensen Huang auf die Kritik an der neu vorgestellten KI-Upscaling-Technologie DLSS 5 reagiert. Nachdem die Ankündigung der Grafikverbesserung Bedenken hinsichtlich verfälschter Kunststile in Videospielen ausgelöst hatte, bezeichnete Huang die Einwände als faktisch falsch. Er betonte, dass die Hoheit über das visuelle Ergebnis vollständig bei den Spielestudios liege.Im Gegensatz zu früheren Versionen, die primär die Auflösung oder Bildrate optimierten, greift Deep Learning Super Sampling (DLSS) in Version 5 tiefer in die Optik ein. Durch sogenanntes Neural Rendering werden Beleuchtung und Materialien mittels generativer KI in Echtzeit angepasst. Kritiker hatten nach ersten Demonstrationen jedoch bemängelt, dass Spiele wie Starfield oder Resident Evil Requiem ihren ursprünglichen Look verlieren und (zu) stark verändert wirken.
Nvidias Ankündigung von DLSS 5 für KI-"Verbesserung" der Bildqualität
In einer Fragerunde verteidigte Jensen Huang gegenüber Tom's Hardware die Technik und erklärte, dass die Kritiker das Funktionsprinzip missverstehen. Laut Huang handelt es sich nicht um eine einfache Nachbearbeitung, sondern um eine generative Kontrolle auf Geometrie-Ebene. Das bedeutet, dass die KI die Tiefeninformationen und Texturen des Spiels nutzt, um darauf basierend Verbesserungen zu berechnen. Das bedeutet, dass nicht lediglich ein Bild über das andere gelegt werde.
Die technischen Hauptmerkmale von DLSS 5 umfassen:
- Generative KI-Anpassung basierend auf Geometriedaten
- Echtzeit-Optimierung von Beleuchtung und Materialien
- Feinjustierung durch die Entwickler ohne reines Filterverfahren
Parallelen zum Start von Ray Tracing
Ein zentraler Punkt in Huangs Argumentation ist die Feinjustierung. Entwickler können Parameter wie Intensität und Farbgebung exakt steuern oder Bereiche maskieren, in denen der Effekt nicht angewendet werden soll. Die Technologie fungiert als Instrument, das den künstlerischen Stil eines Spiels unterstützt. Huang nennt das Verfahren daher spezifisch "Content-Control Generative AI". Er meinte zudem, dass die Geschichte der Computergrafik oft eine anfängliche Skepsis gegenüber neuen Render-Methoden zeige.Um die Skepsis einzuordnen, zog der Nvidia-Mitbegründer einen historischen Vergleich zur Einführung von Ray Tracing im Jahr 2018. Damals stieß die Echtzeit-Strahlenverfolgung mit der Grafikarchitektur Turing und der RTX-2000-Serie ebenfalls auf breiten Widerstand. Sie wurde als unnötig oder zu leistungshungrig kritisiert. Heute ist Ray Tracing, insbesondere das anspruchsvolle Path Tracing, hingegen ein bewährter Standard für High-End-Grafik.
Nvidia forscht bereits seit über einem Jahrzehnt an KI-gestützter Bildrekonstruktion. Die erste Version von DLSS erschien 2019 und nutzte noch statische Algorithmen, was oft zu Bildfehlern führte. Erst mit DLSS 2 im Jahr 2020 gelang der Durchbruch durch temporale Daten. Mit DLSS 3 kam die Generierung kompletter Frames hinzu. Nun fügt die fünfte Iteration die inhaltliche Anpassung von Assets hinzu.
Seht ihr in DLSS 5 die Zukunft der Spielgrafik oder geht die KI hier zu weit? Wir sind gespannt auf eure Einschätzungen in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Jensen Huang verteidigt DLSS 5 gegen Kritik auf der GTC 2026
- Spieler befürchten den Verlust originaler Kunststile durch generative KI
- DLSS 5 nutzt Neural Rendering für Beleuchtung und Materialien in Echtzeit
- Entwickler behalten laut Huang die volle Kontrolle über visuelle Ergebnisse
- Huang vergleicht die Skepsis mit der Einführung von Ray Tracing im Jahr 2018
- Die Technologie basiert auf generativer Kontrolle der Geometriedaten
- Nvidia forscht seit über einem Jahrzehnt an KI-gestützter Bildrekonstruktion
Siehe auch:
- Nvidia DLSS 5: Neue KI-Grafik sorgt für Flutwelle an Spott und Memes
- Nvidia DLSS 5: Neue Upscaling-Technik greift per KI stark in Spiele ein
- Upscaling-Upgrade: Nvidia DLSS 4.5 erhält Ende März den 6x-Boost
- Nvidia DLSS: So sieht es aus, wenn KI aus 38x22 Pixeln 4K-Bilder macht
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