Trump fordert Rauswurf von ranghoher Microsoft-Managerin
US-Präsident Donald Trump mischt sich in die Personalpolitik eines der größten Unternehmen des Landes ein. Seiner Meinung nach soll Microsoft seine weltweit für Lobbyarbeit zuständige Managerin Lisa Monaco wegen ihrer Rolle unter der vorangegangenen Biden-Regierung feuern.
In ihrem "früheren Leben" war Monaco als stellvertretende Generalstaatsanwältin unter Trumps Vorgänger Joe Biden aktiv, bevor sie diesen Posten nach dem erneuten Amtsantritt des aktuellen US-Präsidenten aufgeben musste. Gerade Monacos Rolle unter Biden ist Trump offenbar ein Dorn im Auge, wie er in einem wie üblich drastisch formulierten Post auf seinem eigenen Sozialen Netzwerk Truth Social kundtat, berichtet CNBC.
Augenscheinlich sind Trumps Vorwürfe gegenüber Monaco ein weiteres Beispiel für seinen Rachefeldzug gegen beliebige Mitglieder der Biden-Regierung, der jüngst in einer Anklage des früheren FBI-Chefs James Comey mündete. Vor über zehn Jahren war sie neben Comey als mögliche FBI-Chefin im Gespräch, wobei dieser allerdings letztlich das Amt übernahm. Möglicherweise spielt auch die Ankündigung von Microsoft eine Rolle, seine Verträge mit dem israelischen Militär rund um die Bereitstellung von Cloud-Services aufgrund der massiven Abhörmaßnahmen gegen Palästinenser teilweise aufzukündigen.
Lisa Monaco stieg während der Amtszeit von Barack Obama zur wichtigsten Sicherheitsberaterin des damaligen US-Präsidenten auf und gilt als erfahrene Anwältin. Sie ist nach wie vor Mitglied der Demokratischen Partei der Vereinigten Staaten. Microsoft hat sich zu dem Thema bisher nicht geäußert. Es bleibt abzuwarten, wie der weltweit größte Softwarekonzern auf die Einmischung des US-Präsidenten in seine Personalentscheidungen reagieren will.
Siehe auch:
Monaco verantwortet Beziehungen zu Staaten weltweit
Lisa Monaco ist als President of Global Affairs seit einigen Monaten für Microsoft tätig und verantwortet in dieser Rolle die Pflege der Beziehungen des Softwaregiganten zu diversen Staaten und Behörden in aller Welt. Sie ist im Grunde eine der wichtigsten Personen in dem Unternehmen, wenn es darum geht, die Interessen von Microsoft zu vertreten.In ihrem "früheren Leben" war Monaco als stellvertretende Generalstaatsanwältin unter Trumps Vorgänger Joe Biden aktiv, bevor sie diesen Posten nach dem erneuten Amtsantritt des aktuellen US-Präsidenten aufgeben musste. Gerade Monacos Rolle unter Biden ist Trump offenbar ein Dorn im Auge, wie er in einem wie üblich drastisch formulierten Post auf seinem eigenen Sozialen Netzwerk Truth Social kundtat, berichtet CNBC.
Rachefeldzug gegen Biden-Regierung trifft Microsoft
Trump forderte, dass Microsoft sich unbedingt schnellstmöglich von Lisa Monaco trennen müsse, weil sie eine Gefahr für die nationale Sicherheit der USA darstelle, auch weil der Softwarekonzern diverse hoch dotierte Verträge mit der US-Regierung hat. Ohne irgendwelche Details zu nennen, warf Trump der Microsoft-Managerin vor, "viele verwerfliche Taten" vollbracht zu haben, weshalb seine Regierung ihr kürzlich sämtliche Sicherheitsfreigaben und den Zugriff auf Geheimdienstinformationen entzogen sowie sie vom Zutritt zu allen Bundeseinrichtungen ausgeschlossen habe.Augenscheinlich sind Trumps Vorwürfe gegenüber Monaco ein weiteres Beispiel für seinen Rachefeldzug gegen beliebige Mitglieder der Biden-Regierung, der jüngst in einer Anklage des früheren FBI-Chefs James Comey mündete. Vor über zehn Jahren war sie neben Comey als mögliche FBI-Chefin im Gespräch, wobei dieser allerdings letztlich das Amt übernahm. Möglicherweise spielt auch die Ankündigung von Microsoft eine Rolle, seine Verträge mit dem israelischen Militär rund um die Bereitstellung von Cloud-Services aufgrund der massiven Abhörmaßnahmen gegen Palästinenser teilweise aufzukündigen.
Lisa Monaco stieg während der Amtszeit von Barack Obama zur wichtigsten Sicherheitsberaterin des damaligen US-Präsidenten auf und gilt als erfahrene Anwältin. Sie ist nach wie vor Mitglied der Demokratischen Partei der Vereinigten Staaten. Microsoft hat sich zu dem Thema bisher nicht geäußert. Es bleibt abzuwarten, wie der weltweit größte Softwarekonzern auf die Einmischung des US-Präsidenten in seine Personalentscheidungen reagieren will.
Zusammenfassung
- Trump fordert die Entlassung von Microsofts Lobbychefin Lisa Monaco
- Monaco war zuvor stellvertretende Generalstaatsanwältin unter Biden
- Trump bezeichnet Monaco ohne Belege als Gefahr für die nationale Sicherheit
- Trumps Forderung könnte Teil seines Rachefeldzugs gegen Biden-Mitarbeiter sein
- Microsoft hat bisher keine offizielle Stellungnahme zu Trumps Forderung abgegeben
- Monaco arbeitet seit einigen Monaten als President of Global Affairs bei Microsoft
Siehe auch:
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