"Keine Zwangsmaßnahme":
Microsoft stellt auf neues Outlook um

Microsoft wird demnächst mit einem neuen Weg starten, Nutzer vom klassischen Outlook zum neuen Outlook für Windows zu führen - fast unbe­merkt. Ab Oktober 2025 erfolgt der Wechsel automatisch im Hintergrund.
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Microsofts unsichtbare Outlook-Strategie

Nutzer müssen dann nicht mehr auf "Installieren" oder "Zur neuen Version wechseln" klicken. Die automatische Konfiguration startet im Oktober 2025 und wird über die folgenden Monate schrittweise ausgeweitet.

Das passiert aber nur, wenn bestimmte Bedingungen erfüllt sind. Dann werden die Konten und Einstellungen des klassischen Outlook automatisch im neuen Outlook für Windows eingerichtet. Voraussetzung ist, dass das primäre Konto ein Exchange Online-Konto ist, der neue Outlook-Schalter verfügbar ist und die neue App bereits auf dem Gerät installiert wurde.


Automatisch, aber nicht "zwanghaft"

Wie Microsoft im 365 Message Center mitteilt, handelt es sich dabei nicht um eine Zwangsmaßnahme. Das Update ändert weder die bestehenden Kontoeinstellungen noch die Standardwerte des klassischen Outlook. Dennoch ist die Strategie klar erkennbar: Das Unternehmen möchte den Übergang so reibungslos wie möglich gestalten, ohne auf Widerstand zu stoßen.

Die Funktion ist standardmäßig aktiviert, kann aber von Nutzern deaktiviert werden. Der Weg führt über "Klassisches Outlook > Optionen > Allgemein > Neue Outlook-Einstellungen > Mein Konto und meine Einstellungen automatisch im neuen Outlook einrichten". Microsoft betont, dass diese Aktualisierung weder den Start noch die Nutzung des neuen Outlooks erzwingt.

Nutzer erhalten eine In-App-Benachrichtigung im klassischen Outlook, wenn die automatische Einrichtung erfolgt.

Hinweis: Diese Aktualisierung ändert nichts an den zuvor mitgeteilten Fristen für den Verzicht auf die Migration: Januar 2026 für EDU und April 2026 für Enterprise.

Hinweis: Diese Aktualisierung erzwingt weder die Einführung oder Nutzung des neuen Outlook noch ändert sie bestehende klassische Outlook-Einstellungen oder Standardeinstellungen.
Microsoft

Administratoren behalten Kontrolle

Für Unternehmen stehen verschiedene Kontrollmöglichkeiten zur Verfügung. Administratoren können die automatische Einrichtung über eine Richtlinie namens "Manage automatic setup of classic Outlook accounts in new Outlook" verwalten. Diese lässt sich über die Cloud-Richtlinien im Microsoft 365 Apps Admin Center, Gruppenrichtlinien oder Microsoft Intune konfigurieren.

Was haltet ihr von Microsofts Outlook-Strategie? Ist der unsichtbare Übergang hilfreich oder bevorzugt ihr bewusste Entscheidungen bei Softwarewechseln?

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Was ändert sich ab Oktober 2025?
Ab Oktober 2025 richtet Outlook automatisch klassische Exchange Online-Konten und Einstellungen im neuen Outlook für Windows ein - still und im Hintergrund. Voraussetzung ist, dass bestimmte Bedingungen erfüllt sind, etwa die Installation des neuen Outlooks und ein aktives Exchange Online-Konto.

Die Funktion ist standardmäßig aktiviert, verändert jedoch keine bestehenden Einstellungen oder zwingt Nutzer zur Nutzung des neuen Outlooks. Ziel ist ein nahtloser Übergang ohne manuelle Einrichtung oder Benutzerinteraktion.
Wer ist von der Umstellung betroffen?
Betroffen sind Nutzer, deren primäres Konto in Outlook ein Exchange Online-Konto ist und bei denen das neue Outlook installiert sowie der Umschalter nicht per Richtlinie deaktiviert wurde. In diesem Fall erfolgt die automatische Einrichtung beim Start des klassischen Outlooks.

Die Umstellung betrifft sowohl EDU- als auch Unternehmenskonten - mit finalen Opt-out-Terminen im Januar 2026 (EDU) bzw. April 2026 (Enterprise). Der Rollout beginnt jedoch bereits im Oktober 2025.
Kann ich die automatische Einrichtung verhindern?
Ja, Nutzer können die automatische Einrichtung deaktivieren unter Datei > Optionen > Allgemein > Neue Outlook-Einstellungen. Dort lässt sich die Option "Mein Konto und meine Einstellungen automatisch im neuen Outlook einrichten" abwählen.

Wichtig: Wenn Administratoren diese Richtlinie zentral über Gruppenrichtlinien oder Intune setzen, können Nutzer die Einstellung nicht mehr selbst ändern.
Welche Einstellungen werden übernommen?
Es werden alle Konten und Einstellungen aus dem aktiven Profil des klassischen Outlooks übernommen, darunter auch freigegebene Postfächer und Stellvertretungsrechte. Neue Konten erscheinen im neuen Outlook als zusätzliche Konten.

Die Übernahme erfolgt vollständig im Hintergrund, ohne dass Nutzer aktiv werden müssen. Eine genaue Liste der übernommenen Einstellungen ist auf Microsoft Support verfügbar.
Was bedeutet "nicht erzwungen" konkret?
Microsoft betont, dass die Nutzung des neuen Outlooks nicht erzwungen wird. Die automatische Einrichtung erfolgt zwar, aber Nutzer können weiterhin das klassische Outlook verwenden - ohne Änderungen an bestehenden Einstellungen.

Die Strategie zielt auf eine sanfte Migration. In der Praxis könnte dies jedoch als "sanfter Druck" wahrgenommen werden, da das neue Outlook zunehmend als Standardlösung etabliert wird.
Zusammenfassung
  • Microsoft stellt ab Oktober 2025 automatisch auf neues Outlook um
  • Automatische Konfiguration erfolgt im Hintergrund ohne Nutzerinteraktion
  • Voraussetzung ist ein Exchange Online-Konto als primäres Konto
  • Nutzer können die automatische Einrichtung in den Outlook-Optionen deaktivieren
  • Administratoren können die Migration über verschiedene Richtlinien steuern
  • Migrationszeitpläne bleiben bei Januar 2026 für Bildung und April 2026 für Firmen

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