Microsoft arbeitet an Lösung für neue Outlook-Absturz-Probleme
Seit Mitte August berichten zahlreiche Nutzer von Schwierigkeiten mit der Outlook-App auf ihren Smartphones. Vor allem Kunden, die über Hybrid Modern Authentication auf Exchange Online zugreifen, klagen über lange Verzögerungen beim Synchronisieren von E-Mails.
Im Microsoft 365 Admin Center wird das Problem unter der Kennung EX1137017 geführt. Auslöser ist laut Microsoft eine Änderung am Dienst, die eigentlich die Effizienz beim Abgleich von Postfächern verbessern sollte. Stattdessen führte sie dazu, dass bestimmte Synchronisationsprozesse in einen sogenannten Quarantäne-Status rutschten. Für betroffene Nutzer bedeutete das Wartezeiten von bis zu zwölf Stunden, ehe neue E-Mails im Postfach landeten.
Inzwischen haben die Entwickler in Redmond eine Korrektur eingespielt. Damit sollen die fehlerhaften Abläufe verhindert werden, nachdem ein zuvor geplanter Workaround mit kürzerem Intervall nicht den gewünschten Erfolg brachte. Wie viele Nutzer von den Problemen betroffen sind und welche Regionen besonders stark leiden, ist bislang offen. Microsoft spricht von einem "Incident" - eine Einstufung, die in der Regel auf spürbare Einschränkungen für Kunden hinweist.
Parallel dazu kämpft das Unternehmen mit einer weiteren Baustelle. Unter dem Hinweis TM1134507 wird ein Fehler im Microsoft-Teams-Client untersucht. Nutzer berichten von eingefrorenen Bildschirmen oder komplett weißen Fenstern während Meetings. Besonders betroffen scheinen Rechner mit bestimmten Intel-Grafiktreibern der Serie 32.0.101.69xx zu sein. Als Übergangslösung empfiehlt Microsoft, Teams über den Webbrowser zu nutzen.
Auch wenn Microsoft nun zügig an Lösungen arbeitet, zeigt die Häufung, wie anfällig zentrale Cloud-Dienste sein können. Für Anwender bedeutet das immer wieder Einschränkungen im Arbeitsalltag - und für die Entwickler die Herausforderung, ihre Infrastruktur stabiler zu machen.
Siehe auch:
Probleme bei Outlook nehmen zu
Über ähnliche Probleme hatten wir schon mehrfach berichtet. Teilweise stürzen Postfächer ab, sodass weder Nachrichten noch Kalendereinträge erreichbar sind (via Günter Born).Im Microsoft 365 Admin Center wird das Problem unter der Kennung EX1137017 geführt. Auslöser ist laut Microsoft eine Änderung am Dienst, die eigentlich die Effizienz beim Abgleich von Postfächern verbessern sollte. Stattdessen führte sie dazu, dass bestimmte Synchronisationsprozesse in einen sogenannten Quarantäne-Status rutschten. Für betroffene Nutzer bedeutete das Wartezeiten von bis zu zwölf Stunden, ehe neue E-Mails im Postfach landeten.
Inzwischen haben die Entwickler in Redmond eine Korrektur eingespielt. Damit sollen die fehlerhaften Abläufe verhindert werden, nachdem ein zuvor geplanter Workaround mit kürzerem Intervall nicht den gewünschten Erfolg brachte. Wie viele Nutzer von den Problemen betroffen sind und welche Regionen besonders stark leiden, ist bislang offen. Microsoft spricht von einem "Incident" - eine Einstufung, die in der Regel auf spürbare Einschränkungen für Kunden hinweist.
Parallel dazu kämpft das Unternehmen mit einer weiteren Baustelle. Unter dem Hinweis TM1134507 wird ein Fehler im Microsoft-Teams-Client untersucht. Nutzer berichten von eingefrorenen Bildschirmen oder komplett weißen Fenstern während Meetings. Besonders betroffen scheinen Rechner mit bestimmten Intel-Grafiktreibern der Serie 32.0.101.69xx zu sein. Als Übergangslösung empfiehlt Microsoft, Teams über den Webbrowser zu nutzen.
Ursache: Durch ein kürzlich durchgeführtes Build-Update wurde eine Bedingung eingeführt, bei der bei Auftreten eines typischen vorübergehenden Fehlers für eine Untergruppe von Benutzern eine Ausnahme generiert wird, die dazu führt, dass der für die Synchronisierung ausgehender und eingehender E-Mails zuständige Synchronisierungsauftrag in einen Quarantänestatus versetzt wird, wodurch sich die Synchronisierung um 12 Stunden verzögert.Die jüngsten Störungen reihen sich in eine Serie technischer Probleme ein. Erst im Juli hatte ein DNS-Fehler die Zustellung von Einmalpasswörtern in Exchange Online behindert, im Juni stürzte die klassische Outlook-Version regelmäßig ab, sobald eine neue Nachricht geöffnet werden sollte.
Auch wenn Microsoft nun zügig an Lösungen arbeitet, zeigt die Häufung, wie anfällig zentrale Cloud-Dienste sein können. Für Anwender bedeutet das immer wieder Einschränkungen im Arbeitsalltag - und für die Entwickler die Herausforderung, ihre Infrastruktur stabiler zu machen.
Zusammenfassung
- Outlook-App-Nutzer berichten seit Mitte August über Synchronisationsprobleme
- Vor allem Exchange-Online-Nutzer mit Hybrid Modern Authentication betroffen
- Microsoft-Fehler EX1137017 verursacht Verzögerungen von bis zu zwölf Stunden
- Entwickler in Redmond haben mittlerweile eine Korrektur implementiert
- Parallel existieren Probleme mit eingefrorenen Bildschirmen im Teams-Client
- Besonders Intel-Grafiktreiber der Serie 32.0101.69xx verursachen Teams-Fehler
- Die Häufung von Störungen zeigt die Anfälligkeit zentraler Cloud-Dienste
Siehe auch:
- Outlook-Problem: CPU-Leistung steigt beim Tippen auf bis zu 50 Prozent
- Klassisches Outlook wieder in allen Sprachen verfügbar - Bug behoben
- Schaltfläche zum Wiederherstellen von klassischem Outlook repariert
- Outlook Zero Sugar: Microsoft-Manager witzelt über Namens-Schwemme
- Nächste Exchange/Outlook-Störung: Nutzer kommen nicht zur Ruhe
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