Neue Drohnen-Killer-Kanone zerstört Hunderte UAVs auf einmal
Können 140 Schuss aus einer 40-mm-Kanone moderne Drohnen-Schwärme stoppen? Frankreich testet mit RapidFire ein neues Verteidigungskonzept gegen die wachsende Bedrohung durch Unmanned Aerial Vehicles, also sogenannte UAVs.
Das neue RapidFire Land genannte System basiert auf der bereits erprobten Marineversion, die derzeit auf französischen Marineschiffen zum Einsatz kommt. Die französische Beschaffungsbehörde DGA hat bereits einen Vertrag über die Produktion von insgesamt 48 RapidFire-Systemen abgeschlossen, wobei die ersten beiden bereits an Bord der neuen Versorgungstanker der französischen Marine im Einsatz sind.
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Wie das EDR Magazine berichtet, ist das RapidFire-System eine Antwort auf die zunehmende Bedrohung durch Drohnen und Loitering Munitions, die neben den bereits bestehenden Gefahren durch bemannte Plattformen und Raketen die Luftverteidigung zu einer Top-Priorität für viele Landstreitkräfte gemacht haben. Dank seines modularen Designs kann RapidFire für verschiedene Anwendungen angepasst werden.
Das System verfügt über moderne Optronik, die gemeinsam von Thales und KNDS France entwickelt wurde, sowie über die neue 40-mm-Munitionstechnologie mit Teleskophülse von CTAI, einer Tochtergesellschaft von KNDS France. Diese Lösung bietet eine hohe Feuerkraft mit einem Bereitschaftsmagazin von bis zu 140 Schuss, was Dutzende von Zielabfangaktionen ohne Nachladen ermöglicht.
Das Feuerleitsystem kalibriert sein Ziel nach jedem abgefeuerten Schuss neu, um die Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung des Ziels zu berücksichtigen. RapidFire kann ein breites Spektrum von Bedrohungen - von Schiffen bis hin zu Leichtflugzeugen, Drohnen, Loitering Munition und Raketen - in Entfernungen von bis zu vier Kilometern bekämpfen. Die 40-mm-Kanone ist mit allen Teleskopgeschossen kompatibel, einschließlich der A3B-Munition (Airburst), die besonders wirksam gegen Luftziele ist.
Auf der Paris Air Show erklärte ein KNDS-Mitarbeiter, dass die A3B-Munition explodiert, bevor sie auf ein Ziel trifft, und dabei Dutzende von Wolfram-Subprojektilen über ein weites Gebiet freisetzt. Dadurch können Mini- und Mikrodrohnen, Hubschrauber, Leichtflugzeuge, sogar Kampfjets, Unterschallraketen und RAM-Bedrohungen (Raketen, Artillerie, Mörser) ausgeschaltet werden. Je weiter die Munition vom Ziel entfernt explodiert, desto größer ist die Fläche, die die Wolfram-Subprojektile abdecken.
KNDS prüft auch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, mit dem Ziel, dass ein einzelner Bediener mehrere Systeme in komplexen Szenarien verwalten kann. Derzeit beträgt die Zeit bis zur Freigabe zum Feuern etwa 30 Sekunden, was bei massiven Schwarmangriffen von Drohnen, die mit über 200 Metern pro Sekunde fliegen, keine IR-Signatur haben und einen sehr geringen Radarquerschnitt aufweisen, nicht ausreicht.
Was haltet ihr von diesem neuen Abwehrsystem? Glaubt ihr, dass Systeme wie RapidFire Land die Antwort auf die zunehmende Drohnenbedrohung sind? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit uns!
Siehe auch:
Neues Abwehrsystem gegen Drohnen und Raketen
Die Rüstungsunternehmen Thales und KNDS France haben auf der Paris Air Show 2025 die landgestützte Variante ihres erfolgreichen 40-mm-Verteidigungssystems RapidFire vorgestellt. Das ferngesteuerte Artilleriesystem wurde entwickelt, um kritische militärische Einrichtungen wie Luftwaffenstützpunkte sowohl in Frankreich als auch bei Auslandseinsätzen gegen moderne Bedrohungen aus der Luft zu schützen.Das neue RapidFire Land genannte System basiert auf der bereits erprobten Marineversion, die derzeit auf französischen Marineschiffen zum Einsatz kommt. Die französische Beschaffungsbehörde DGA hat bereits einen Vertrag über die Produktion von insgesamt 48 RapidFire-Systemen abgeschlossen, wobei die ersten beiden bereits an Bord der neuen Versorgungstanker der französischen Marine im Einsatz sind.
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Wie das EDR Magazine berichtet, ist das RapidFire-System eine Antwort auf die zunehmende Bedrohung durch Drohnen und Loitering Munitions, die neben den bereits bestehenden Gefahren durch bemannte Plattformen und Raketen die Luftverteidigung zu einer Top-Priorität für viele Landstreitkräfte gemacht haben. Dank seines modularen Designs kann RapidFire für verschiedene Anwendungen angepasst werden.
Zwei Konfigurationen
Die landgestützte Version wurde in Zusammenarbeit mit den französischen Luft- und Weltraumstreitkräften entwickelt, die nach Lösungen zum Schutz von Luftwaffenstützpunkten und bei Auslandseinsätzen suchen. Thales und KNDS France entwickeln RapidFire Land in zwei Konfigurationen: Eine semi-mobile Version auf einer 20-Fuß-Plattform für den Standortschutz, die leicht transportiert und schnell eingesetzt werden kann. Die zweite Variante ist mobil und kann auf Fahrzeugen montiert werden, um Ziele im Einsatzgebiet zu schützen.Das System verfügt über moderne Optronik, die gemeinsam von Thales und KNDS France entwickelt wurde, sowie über die neue 40-mm-Munitionstechnologie mit Teleskophülse von CTAI, einer Tochtergesellschaft von KNDS France. Diese Lösung bietet eine hohe Feuerkraft mit einem Bereitschaftsmagazin von bis zu 140 Schuss, was Dutzende von Zielabfangaktionen ohne Nachladen ermöglicht.
Thales stellt die Marine-Version der RapidFire-Kanone per Video vor
Das Feuerleitsystem kalibriert sein Ziel nach jedem abgefeuerten Schuss neu, um die Geschwindigkeit und Bewegungsrichtung des Ziels zu berücksichtigen. RapidFire kann ein breites Spektrum von Bedrohungen - von Schiffen bis hin zu Leichtflugzeugen, Drohnen, Loitering Munition und Raketen - in Entfernungen von bis zu vier Kilometern bekämpfen. Die 40-mm-Kanone ist mit allen Teleskopgeschossen kompatibel, einschließlich der A3B-Munition (Airburst), die besonders wirksam gegen Luftziele ist.
Auf der Paris Air Show erklärte ein KNDS-Mitarbeiter, dass die A3B-Munition explodiert, bevor sie auf ein Ziel trifft, und dabei Dutzende von Wolfram-Subprojektilen über ein weites Gebiet freisetzt. Dadurch können Mini- und Mikrodrohnen, Hubschrauber, Leichtflugzeuge, sogar Kampfjets, Unterschallraketen und RAM-Bedrohungen (Raketen, Artillerie, Mörser) ausgeschaltet werden. Je weiter die Munition vom Ziel entfernt explodiert, desto größer ist die Fläche, die die Wolfram-Subprojektile abdecken.
KNDS prüft auch den Einsatz von künstlicher Intelligenz, mit dem Ziel, dass ein einzelner Bediener mehrere Systeme in komplexen Szenarien verwalten kann. Derzeit beträgt die Zeit bis zur Freigabe zum Feuern etwa 30 Sekunden, was bei massiven Schwarmangriffen von Drohnen, die mit über 200 Metern pro Sekunde fliegen, keine IR-Signatur haben und einen sehr geringen Radarquerschnitt aufweisen, nicht ausreicht.
Was haltet ihr von diesem neuen Abwehrsystem? Glaubt ihr, dass Systeme wie RapidFire Land die Antwort auf die zunehmende Drohnenbedrohung sind? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit uns!
Zusammenfassung
- Thales und KNDS stellen landgestützte 40-mm-Drohnenabwehr RapidFire vor
- Modulares System zum Schutz militärischer Einrichtungen vor Luftangriffen
- Zwei Varianten: semi-mobile 20-Fuß-Plattform und fahrzeugmontierte Version
- Hochmodernes Feuerleitsystem mit Magazin für bis zu 140 Schuss Munition
- A3B-Airburst-Munition setzt Wolfram-Subprojektile gegen Drohnenschwärme frei
- Einsatzreichweite von bis zu vier Kilometern gegen verschiedene Luftziele
- Französische Marine nutzt das System bereits, Landstreitkräfte folgen mit 48 Einheiten
Siehe auch:
- Mikro-Robotik: China präsentiert Drohne in der Größe einer Mücke
- Europa rüstet auf, bekommt gleich mehrere neue Angriffsdrohnen
- "Vorbild" Ukraine: Israel griff Iran mit im Land versteckten Drohnen an
- Nokia, Nvidia & Co starten Projekt: Drohnen für Schutz von Infrastruktur
- In Lkws versteckte Drohnen: Ukraine trifft Russlands Bomber-Herz
Thema:
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