"Vorbild" Ukraine: Israel griff Iran mit im Land versteckten Drohnen an
Israels Geheimdienst Mossad soll im Rahmen der Operation Rising Lion eine verdeckte Drohnenbasis mitten im Iran errichtet haben. Die Militäraktion gegen iranische Atomanlagen erinnert dabei an den jüngsten Angriff der Ukraine auf russische Bomber.
Ein zentraler Faktor: Nach Angaben israelischer Sicherheitsquellen hatte der Mossad tief im iranischen Territorium eine geheime Drohnenbasis errichtet - ein Vorgehen, das an die Angriffe des ukrainischen Geheimdienstes auf die russische Luftwaffe erinnert. Von diesem Stützpunkt aus seien Angriffsdrohnen gestartet worden, die iranische Boden-Luft-Raketenstellungen und strategische Raketenstartrampen ausgeschaltet haben sollen.
Das ermöglichte den israelischen Kampfflugzeugen, ohne nennenswerten Widerstand ihre Ziele anzugreifen. Gleichzeitig wurden getarnte Waffenplattformen in gewöhnlichen Zivilfahrzeugen strategisch im Iran platziert und ferngesteuert aktiviert.
Die Anlage in Natanz gilt als Herzstück des iranischen Nuklearprogramms. Seit 2007 wurden dort Zentrifugen zur Urananreicherung betrieben, die bereits mehrfach Ziel israelischer Cyberangriffe waren. Der berühmte Stuxnet-Virus, der 2010 entdeckt wurde, hatte bereits erhebliche Schäden an den Zentrifugen verursacht.
Ministerpräsident Benjamin Netanyahu rechtfertigte den Angriff mit den jüngsten iranischen Bemühungen, "angereichertes Uran zu Waffen zu verarbeiten". Nach seinen Angaben könnte der Iran "innerhalb weniger Monate" eine Atombombe herstellen. Die IDF bekräftigte diese Dringlichkeit und bezeichnete die Kampagne als präventiven Schlag, um eine unmittelbare existenzielle Bedrohung abzuwenden.
Was haltet ihr von dieser neuen Art der Kriegsführung mit verdeckten Drohnenbasen im Feindesland? Könnte dies die Zukunft moderner Konflikte sein? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit uns.
Siehe auch:
Israel griff iranische Atomanlagen an
In den frühen Morgenstunden des 13. Juni 2025 startete Israel einen der kühnsten Militärschläge seiner Geschichte. Die als "Operation Rising Lion" (auf Hebräisch: "Am KeLavi") bezeichnete Aktion zielte auf iranische Nuklearanlagen, Raketenbasen und militärische Führungskräfte ab. Was diese Operation jedoch von früheren israelischen Angriffen unterscheidet, ist die erstaunliche Kombination aus Infiltration, Sabotage und präzisen Luftschlägen.Ein zentraler Faktor: Nach Angaben israelischer Sicherheitsquellen hatte der Mossad tief im iranischen Territorium eine geheime Drohnenbasis errichtet - ein Vorgehen, das an die Angriffe des ukrainischen Geheimdienstes auf die russische Luftwaffe erinnert. Von diesem Stützpunkt aus seien Angriffsdrohnen gestartet worden, die iranische Boden-Luft-Raketenstellungen und strategische Raketenstartrampen ausgeschaltet haben sollen.
Das ermöglichte den israelischen Kampfflugzeugen, ohne nennenswerten Widerstand ihre Ziele anzugreifen. Gleichzeitig wurden getarnte Waffenplattformen in gewöhnlichen Zivilfahrzeugen strategisch im Iran platziert und ferngesteuert aktiviert.
Jahrelange Vorbereitung durch Mossad-Agenten
Die Operation war das Ergebnis jahrelanger Vorbereitungen und enger Zusammenarbeit zwischen dem Mossad, den israelischen Verteidigungsstreitkräften (IDF) und israelischen Verteidigungsunternehmen. Elitekommandos des Mossad sollen vor bereits langer Zeit getarnt in den Iran eingedrungen sein und präzisionsgelenkte Angriffssysteme in der Nähe iranischer Luftabwehrstellungen installiert haben. Wie die israelische Nachrichtenseite N12 berichtet, wurden diese versteckten Systeme beim Beginn der israelischen Luftangriffe ferngesteuert ausgelöst und trafen ihre Ziele mit höchster Präzision.Die Planung war kühn, innovativ und chirurgisch präzise ausgeführtDie Angriffe führten zur Tötung einiger der mächtigsten Figuren des Iran: Der Kommandeur der Revolutionsgarden, Hossein Salami, der Generalstabschef der Streitkräfte, Mohammad Bagheri, sowie führende Nuklearwissenschaftler, darunter Fereydoun Abbasi-Davani, wurden bei den Angriffen getötet. Iranische Staatsmedien bestätigten zudem Schäden an der Urananreicherungsanlage in Natanz, obwohl die IAEA keinen Anstieg der Strahlungswerte feststellte.
Die Anlage in Natanz gilt als Herzstück des iranischen Nuklearprogramms. Seit 2007 wurden dort Zentrifugen zur Urananreicherung betrieben, die bereits mehrfach Ziel israelischer Cyberangriffe waren. Der berühmte Stuxnet-Virus, der 2010 entdeckt wurde, hatte bereits erhebliche Schäden an den Zentrifugen verursacht.
Ministerpräsident Benjamin Netanyahu rechtfertigte den Angriff mit den jüngsten iranischen Bemühungen, "angereichertes Uran zu Waffen zu verarbeiten". Nach seinen Angaben könnte der Iran "innerhalb weniger Monate" eine Atombombe herstellen. Die IDF bekräftigte diese Dringlichkeit und bezeichnete die Kampagne als präventiven Schlag, um eine unmittelbare existenzielle Bedrohung abzuwenden.
Iranische Vergeltung
Der Iran hat Rache geschworen und bereits etwa 100 Drohnen in Richtung Israel gestartet, die jedoch fast alle abgefangen wurden. Israel hat einen Notstand ausgerufen, Flüge wurden eingestellt und der Luftraum gesperrt. Vorbei ist die Sache sicherlich (noch lange) nicht: Netanyahu hat angekündigt, dass die Angriffe "so viele Tage wie nötig" fortgesetzt werden.Was haltet ihr von dieser neuen Art der Kriegsführung mit verdeckten Drohnenbasen im Feindesland? Könnte dies die Zukunft moderner Konflikte sein? Teilt eure Gedanken in den Kommentaren mit uns.
Zusammenfassung
- Israel führte Operation Rising Lion mit im Iran versteckten Drohnen durch
- Mossad hatte geheime Drohnenbasis tief im iranischen Territorium errichtet
- Versteckte Waffensysteme in Zivilfahrzeugen wurden ferngesteuert aktiviert
- Iranische Führungskräfte und Nuklearwissenschaftler bei Angriffen getötet
- Urananreicherungsanlage in Natanz wurde beschädigt aber ohne Strahlungsaustritt
- Netanyahu rechtfertigte Angriff mit drohender iranischer Atomwaffenfähigkeit
- Iran startete Vergeltungsangriff mit etwa 100 Drohnen auf Israel
Siehe auch:
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