Nokia, Nvidia & Co starten Projekt:
Drohnen für Schutz von Infrastruktur
Ein neues Konsortium aus Firmen aus Europa und den USA sowie diversen Organisationen hat sich um Ziel gesetzt, eine Art Schutzschirm aus autonom flugfähigen Drohnen zur Verteidigung von kritischer Infrastruktur in Europa zu schaffen.
Unter dem Namen PROACTIF will Nokia in Kooperation mit diversen Startup-Firmen, Universitäten aus insgesamt 13 europäischen Staaten aber auch mit Unterstützung von Partnern wie Nvidia und Rüstungsfirmen wie Safran und Leonardo eine Vielzahl neuer Produkte und Innovationen schaffen, um den Schutz der Infrastruktur zu verbessern.
Die im Rahmen des Projekts entwickelten Systeme sollen zum Beispiel Laser- oder Radarsensoren aus der Entwicklung von Startups oder Unis verwenden, die auf Drohnen der beteiligten Rüstungsfirmen angebracht werden können. Das Vorhaben wird zum Teil aus Geldern der EU finanziert, die über das sogenannte "Chips Joint Undertaking" bereitgestellt werden.
Anfangs soll die Ausrichtung des Vorhabens ganz klar ziviler Natur sein, doch schließen die Beteiligten nach eigenen Angaben definitiv nicht aus, dass die im Rahmen des Projekts entwickelten Technologien mittelfristig einer "dualen" und damit auch militärischen Nutzung zugeführt werden könnten.
Bis zum Jahr 2035 soll das PROACTIF-Projekt 90 Millionen Euro an Umsatz generieren und mindestens 50 Produkte und mehr als 15 Patente entstehen lassen, so die Prognose von Nokia. Hintergrund des neuen Projekts ist natürlich die wachsende Bedrohung durch Angriffe oder Sabotageaktionen durch Russland und andere Länder.
Siehe auch:
Unbemannte Schutzdrohnen für Europas Infrastruktur
Über 40 Firmen und Institutionen aus Europa und einigen anderen Ländern haben ein neues Projekt ins Leben gerufen, bei dem die Entwicklung von unbemannten Drohnen im Mittelpunkt steht, mit denen die kritische Infrastruktur unseres Kontinents gewährleistet werden soll. Der finnische Netzwerkausrüster Nokia übernimmt bei dem neuen Projekt eine führende Rolle.Unter dem Namen PROACTIF will Nokia in Kooperation mit diversen Startup-Firmen, Universitäten aus insgesamt 13 europäischen Staaten aber auch mit Unterstützung von Partnern wie Nvidia und Rüstungsfirmen wie Safran und Leonardo eine Vielzahl neuer Produkte und Innovationen schaffen, um den Schutz der Infrastruktur zu verbessern.
Zu Wasser, zu Lande und in der Luft
Es gehe darum, diverse neue "Unmanned Vehicles" zu schaffen, wobei man nicht ohne Grund von "UxV" spricht. Laut Nokias Pressemitteilung zu dem Thema geht es um die Nutzung von "Drohnen", die sich im Wasser, auf dem Land und der Luft bewegen können, also nicht nur zum Flug-Maschinen.Die im Rahmen des Projekts entwickelten Systeme sollen zum Beispiel Laser- oder Radarsensoren aus der Entwicklung von Startups oder Unis verwenden, die auf Drohnen der beteiligten Rüstungsfirmen angebracht werden können. Das Vorhaben wird zum Teil aus Geldern der EU finanziert, die über das sogenannte "Chips Joint Undertaking" bereitgestellt werden.
Anfangs soll die Ausrichtung des Vorhabens ganz klar ziviler Natur sein, doch schließen die Beteiligten nach eigenen Angaben definitiv nicht aus, dass die im Rahmen des Projekts entwickelten Technologien mittelfristig einer "dualen" und damit auch militärischen Nutzung zugeführt werden könnten.
Bis zum Jahr 2035 soll das PROACTIF-Projekt 90 Millionen Euro an Umsatz generieren und mindestens 50 Produkte und mehr als 15 Patente entstehen lassen, so die Prognose von Nokia. Hintergrund des neuen Projekts ist natürlich die wachsende Bedrohung durch Angriffe oder Sabotageaktionen durch Russland und andere Länder.
Zusammenfassung
- Neues Konsortium mit über 40 Firmen und Institutionen zum Schutz kritischer Infrastruktur
- Nokia leitet das PROACTIF-Projekt mit Partnern aus 13 europäischen Ländern
- Entwicklung autonomer Drohnen für Wasser, Land und Luft zur Überwachung
- Integration von Laser- und Radarsensoren auf Drohnen der beteiligten Rüstungsfirmen
- EU finanziert das Projekt teilweise über das 'Chips Joint Undertaking'
- Neben zivilem Einsatz ist auch militärische Nutzung der Technologien denkbar
- Bis 2035 sollen 90 Millionen Euro Umsatz und 50 neue Produkte entstehen
Siehe auch:
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