In Lkws versteckte Drohnen:
Ukraine trifft Russlands Bomber-Herz
In einer beispiellosen Operation hat die Ukraine russische Militärflugplätze mit versteckten Drohnen angegriffen. Die Aktion traf strategische Bomber tief im russischen Hinterland. Der Schaden wird auf Milliarden geschätzt - ein schwerer Schlag für Putins Luftwaffe.
Die Angreifer nutzten dabei eine ausgeklügelte Tarnungsstrategie: Die Drohnen wurden in Holz-"Hütten" auf Lkws versteckt. Durch einen ferngesteuerten Mechanismus öffneten sich die Dächer, wodurch die Drohnen starten und ihre Ziele angreifen konnten. Insgesamt wurden nach ukrainischen Angaben 41 strategische Kriegsflugzeuge Russlands getroffen.
Tupolew Tu-22M und ...
... und Tu-95 (Bild: RAF/MOD)
Wie Reuters und The Warzone berichten, schätzt der SBU den verursachten Schaden auf gut sechs Milliarden Euro. "34 Prozent der strategischen Marschflugkörperträger auf den wichtigsten Flugplätzen der Russischen Föderation wurden getroffen", teilte der Geheimdienst mit.
Die Operation zielte gezielt auf Russlands teuerste Luftfahrzeuge ab, darunter die strategischen Bomber vom Typ Tu-95 und Tu-22M3. Diese Flugzeuge können nicht schnell ersetzt werden, da ihre Produktion extrem kostspielig ist. Die Tu-95, auch als "Bear" bekannt, ist ein viermotoriger Turboprop-Bomber, der seit den 1950er Jahren im Dienst ist und mehrfach modernisiert wurde. Die Tu-22M3 "Backfire" ist ein überschallschneller Schwenkflügelbomber, der in den 1970er Jahren eingeführt wurde.
Die Angriffe erfolgten an vier wichtigen russischen Luftwaffenstützpunkten: Belaya in Ostsibirien, Diaghilevo nahe Rjasan, Olenya auf der Kola-Halbinsel und Ivanovo nordöstlich von Moskau. Diese Stützpunkte liegen teilweise mehr als 1000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, was die logistische Herausforderung der Operation verdeutlicht.
Militärexperten sehen in diesem Angriff einen bedeutenden taktischen Erfolg für die Ukraine. Die getroffenen Bomber spielen eine zentrale Rolle bei Russlands Strategie der Fernkampfangriffe auf ukrainische Infrastruktur. Durch die Reduzierung dieser Kapazitäten könnte die Ukraine zumindest vorübergehend eine Verringerung der Luftangriffe erreichen.
Die russische Seite hat sich bislang nur zurückhaltend zu den Angriffen geäußert und spricht von deutlich geringeren Schäden. Unabhängige Bestätigungen über das genaue Ausmaß der Zerstörung liegen bis jetzt nicht vor. Satellitenbilder zeigen jedoch Beschädigungen an mehreren der genannten Stützpunkte.
Was haltet ihr von dieser ausgeklügelten Operation? Wie wird sich der Verlust wichtiger Bomber auf Russlands Kriegsführung auswirken? Teilt eure Einschätzungen gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Raffinierte Tarnung überlistet russische Luftabwehr
Die Ukraine hat einen der erfolgreichsten Drohnenangriffe seit Kriegsbeginn durchgeführt. Die vom ukrainischen Geheimdienst SBU koordinierte Operation mit dem Codenamen "Spiders Web" richtete sich gegen strategische Bomber auf russischen Luftwaffenstützpunkten und verursachte enormen Schaden.Die Angreifer nutzten dabei eine ausgeklügelte Tarnungsstrategie: Die Drohnen wurden in Holz-"Hütten" auf Lkws versteckt. Durch einen ferngesteuerten Mechanismus öffneten sich die Dächer, wodurch die Drohnen starten und ihre Ziele angreifen konnten. Insgesamt wurden nach ukrainischen Angaben 41 strategische Kriegsflugzeuge Russlands getroffen.
Tupolew Tu-22M und ...
... und Tu-95 (Bild: RAF/MOD)
Wie Reuters und The Warzone berichten, schätzt der SBU den verursachten Schaden auf gut sechs Milliarden Euro. "34 Prozent der strategischen Marschflugkörperträger auf den wichtigsten Flugplätzen der Russischen Föderation wurden getroffen", teilte der Geheimdienst mit.
Die Operation zielte gezielt auf Russlands teuerste Luftfahrzeuge ab, darunter die strategischen Bomber vom Typ Tu-95 und Tu-22M3. Diese Flugzeuge können nicht schnell ersetzt werden, da ihre Produktion extrem kostspielig ist. Die Tu-95, auch als "Bear" bekannt, ist ein viermotoriger Turboprop-Bomber, der seit den 1950er Jahren im Dienst ist und mehrfach modernisiert wurde. Die Tu-22M3 "Backfire" ist ein überschallschneller Schwenkflügelbomber, der in den 1970er Jahren eingeführt wurde.
Die Angriffe erfolgten an vier wichtigen russischen Luftwaffenstützpunkten: Belaya in Ostsibirien, Diaghilevo nahe Rjasan, Olenya auf der Kola-Halbinsel und Ivanovo nordöstlich von Moskau. Diese Stützpunkte liegen teilweise mehr als 1000 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt, was die logistische Herausforderung der Operation verdeutlicht.
18 Monate Planung
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bezeichnete die Operation als "absolut brillantes Ergebnis". Die Planung des Angriffs dauerte nach seinen Angaben mehr als 18 Monate. "Unsere am weitesten reichende Operation. Unsere an der Vorbereitung beteiligten Leute wurden rechtzeitig aus russischem Gebiet abgezogen", erklärte er.Militärexperten sehen in diesem Angriff einen bedeutenden taktischen Erfolg für die Ukraine. Die getroffenen Bomber spielen eine zentrale Rolle bei Russlands Strategie der Fernkampfangriffe auf ukrainische Infrastruktur. Durch die Reduzierung dieser Kapazitäten könnte die Ukraine zumindest vorübergehend eine Verringerung der Luftangriffe erreichen.
Die russische Seite hat sich bislang nur zurückhaltend zu den Angriffen geäußert und spricht von deutlich geringeren Schäden. Unabhängige Bestätigungen über das genaue Ausmaß der Zerstörung liegen bis jetzt nicht vor. Satellitenbilder zeigen jedoch Beschädigungen an mehreren der genannten Stützpunkte.
Was haltet ihr von dieser ausgeklügelten Operation? Wie wird sich der Verlust wichtiger Bomber auf Russlands Kriegsführung auswirken? Teilt eure Einschätzungen gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Ukraine griff mit versteckten Drohnen russische Militärflugplätze an
- Operation 'Spiders Web' traf 41 strategische Bomber im russischen Hinterland
- In Holz-"Hütten" auf Lkws versteckte Drohnen ermöglichten den Überraschungsangriff
- SBU schätzt den verursachten Schaden auf rund sechs Milliarden Euro
- Getroffen wurden unter anderem wertvolle Bomber vom Typ Tu-95 und Tu-22M3
- Die angegriffenen Luftwaffenstützpunkte liegen bis zu 1000 km von der Grenze
- Selenskyj bezeichnete die 18 Monate lang geplante Operation als brillant
Siehe auch:
- Android-Spyware nimmt russische Soldaten in der Ukraine ins Visier
- Eutelsat statt Starlink: Deutschland finanziert Sat-Internet für Ukraine
- X-Ausfall: Musk behauptet, Attacke kam aus der Ukraine (Update)
- Ukraine ohne Starlink? EU sucht unter Hochdruck Alternativen
- USA drohen Ukraine mit Abschaltung von Elon Musks Starlink
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