Robert Habeck: Musk zeigt Zeichen von Schwäche und Angst
Der amtierende Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hat Äußerungen Elon Musks zur Einführung eines transatlantischen Freihandelssystems ohne Zölle scharf kritisiert. Musks Vorschlag sei ein Ausdruck von "Schwäche und vielleicht auch von Angst".
Musks Aussagen seien aus Sicht Habecks nichts weiter als der Versuch, die Konsequenzen verfehlter Wirtschaftspolitik abzuwenden, die mit dem aktuellen Aufbau massiver Zoll-Schranken ausgelöst wurden. "Er merkt jetzt, dass seine eigenen Unternehmen und ganze Volkswirtschaften unter diesem Chaos leiden - und das macht ihm offenbar Angst", so Habeck am Rande eines Treffens europäischer Handelsminister in Luxemburg.
Hintergrund der Diskussion ist die angespannte Handelssituation zwischen den USA und der Europäischen Union. In der vergangenen Woche hatte US-Präsident Donald Trump neue globale Zölle verhängt, was weltweit zu Unruhe an den Finanzmärkten führte. Habeck schloss sich den Forderungen an, dass die EU mit entschlossenen Gegenmaßnahmen reagieren solle.
Obwohl Tesla im Vergleich zu anderen Autoherstellern weniger stark von den neuen US-Autozöllen betroffen ist, da die Produktion vor allem in Kalifornien und Texas stattfindet, räumte Musk ein, dass auch sein Unternehmen die Folgen zu spüren bekomme, insbesondere wegen der engen Verflechtungen mit China. Derweil steht Musk wirtschaftlich unter Druck: Seit Jahresbeginn hat sich sein Vermögen um 130 Milliarden Dollar verringert, der Aktienkurs Teslas hat sich seit Dezember halbiert.
Siehe auch:
Selbst Schuld
"Bevor er über Freihandel spricht, sollte er lieber Trump davon überzeugen, den Handelskrieg zu beenden", sagte Habeck laut eines Berichts der Nachrichtenagentur Bloomberg. Immerhin nimmt der Unternehmer seit Wochen eine prägende Rolle in Washington ein und profitierte teils auch massiv.Musks Aussagen seien aus Sicht Habecks nichts weiter als der Versuch, die Konsequenzen verfehlter Wirtschaftspolitik abzuwenden, die mit dem aktuellen Aufbau massiver Zoll-Schranken ausgelöst wurden. "Er merkt jetzt, dass seine eigenen Unternehmen und ganze Volkswirtschaften unter diesem Chaos leiden - und das macht ihm offenbar Angst", so Habeck am Rande eines Treffens europäischer Handelsminister in Luxemburg.
Hintergrund der Diskussion ist die angespannte Handelssituation zwischen den USA und der Europäischen Union. In der vergangenen Woche hatte US-Präsident Donald Trump neue globale Zölle verhängt, was weltweit zu Unruhe an den Finanzmärkten führte. Habeck schloss sich den Forderungen an, dass die EU mit entschlossenen Gegenmaßnahmen reagieren solle.
Musk verliert Milliarden
Musk hatte sich am Wochenende in Florenz bei einem Treffen mit rechten italienischen Politikern für ein umfassendes Nullzollabkommen zwischen den USA und Europa ausgesprochen und dies als seine persönliche Vision präsentiert. Dabei hat der Tesla-Chef aktuell eine temporäre Rolle in der US-Regierung inne, ist jedoch nicht direkt in handelspolitische Entscheidungen involviert. Trump selbst hatte kürzlich angedeutet, dass Musk das Weiße Haus wohl in wenigen Monaten wieder verlassen werde.Obwohl Tesla im Vergleich zu anderen Autoherstellern weniger stark von den neuen US-Autozöllen betroffen ist, da die Produktion vor allem in Kalifornien und Texas stattfindet, räumte Musk ein, dass auch sein Unternehmen die Folgen zu spüren bekomme, insbesondere wegen der engen Verflechtungen mit China. Derweil steht Musk wirtschaftlich unter Druck: Seit Jahresbeginn hat sich sein Vermögen um 130 Milliarden Dollar verringert, der Aktienkurs Teslas hat sich seit Dezember halbiert.
Zusammenfassung
- Habeck kritisiert Musks Vorschlag für transatlantisches Freihandelssystem
- Minister sieht darin Ausdruck von Schwäche und Angst des Unternehmers
- Habeck fordert Ende des Handelskriegs statt Diskussion über Freihandel
- Musk in temporärer Rolle in US-Regierung, nicht direkt handelspolitisch involviert
- Tesla-Chef spricht sich für Nullzollabkommen zwischen USA und Europa aus
- Neue US-Zölle führen zu Unruhe an Finanzmärkten und Gegenmaßnahmen der EU
- Musks Vermögen seit Jahresbeginn um 130 Milliarden Dollar geschrumpft
Siehe auch:
- Datenstaubsauger für Musk/Thiel: DOGE will Mega-API für Bürgerdaten
- Statt simpler Gegenzölle: EU nimmt Techkonzerne der USA ins Visier
- China reagiert hart auf US-Zölle: Gegenzoll von 34 Prozent auf alles
- Kampf gegen Desinformation: EU plant Milliarden-Bußgeld für Musks X
- Musk & Tesla in höchster Not: Offizielle Quartalszahlen sind desaströs
Thema:
Teslas Aktienkurs unter Elon
Videos zum Thema
- SpaceX in sehenswertem Video: Sind für zweiten Starship-Start bereit
- Update zeigt, dass Tesla-Bot Optimus keine Lachnummer mehr ist
- Starship: So sollen Start und Flug des SpaceX-Raumschiff aussehen
- Luxusmarke macht aus Model 3 ein iPhone 13 und Elon-Musk-Büste
- Das Tesla Model S Plaid mit neuer Bestzeit auf dem Nürburgring
Weiterführende Links
Neue Nachrichten
- Top-Tarif im O2-Netz: Jetzt 25 GB 5G dauerhaft für nur 4,99 Euro
- Microsoft Edge erlaubt bald den Login mit einem Google-Konto
- Tim Cook warnt: Preise für Apple-Produkte werden bald deutlich steigen
- Minus 15 Prozent: Speicherkrise trifft die Smartphone-Hersteller hart
- Massiver Firewall-Hack: Viele der wichtigsten Netze der Welt geknackt
- Aktuelle Technik-Blitzangebote von Amazon im Überblick
- Microsoft kippt Lizenzmodell: Copilot Cowork mit Verbrauchsabrechnung
Videos
Neueste Downloads
Beliebte Nachrichten
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
Forum
-
DietPi 10.5: das sprichwörtliche Leichtgewicht
d-hubs - Gestern 13:39 Uhr -
Netzwerkproblem 25H2 und jetzt auch mit 24H2
Airboss - Gestern 04:45 Uhr -
Die BCON26, das größte Treffen von Blender-Experten
d-hubs - Vorgestern 14:09 Uhr -
dav2d: ein sehr schneller plattformübergreifender AV2 decoder
d-hubs - 15.06. 15:26 Uhr -
Neues von Proxmox, dem Virtualisieurngsspezialisten
d-hubs - 15.06. 10:53 Uhr
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen