Musk & Tesla in höchster Not:
Offizielle Quartalszahlen sind desaströs

Dass der Autobauer mit CEO Elon Musk an der Spitze schlechte Quartals­zah­len vorlegen würde, war schon erwartet worden. Allerdings fallen erste heute von Tesla berichtete Geschäfts­ergebnisse noch viel schlechter aus, als von Experten vermutet.
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Tesla rutscht immer tiefer in die Krise

Tesla steckt in argen Schwierigkeiten. Schon seit einiger Zeit befindet sich der Aktienkurs auf Talfahrt. Das hat nicht zuletzt auch mit Elon Musks politischen Ansichten und seiner kontroversen Rolle als Berater von US-Präsident Donald Trump zu tun. Gleichzeitig verkauft der Autohersteller immer weniger Autos. Nicht nur in den USA, wo Trump sogar zuletzt Werbung für die E-Autos des Konzerns machte, sondern auch in Deutschland ist das Interesse an Model Y und Co. deutlich zurückgegangen.

Angesichts dessen hatten Experten bereits vorhergesagt, dass Tesla im April eines der schlechtesten Quartalsergebnisse der letzten Zeit verkünden würde. Doch die Zahlen, die das Unternehmen jetzt mitteilte, waren sogar noch einmal deutlich schlechter, als von vielen Branchenkennern vorhergesagt.


Stark gesunkene Verkaufszahlen

Einer offiziellen Pressemitteilung zufolge verkaufte Tesla im ersten Quartal 2025 gerade einmal 336.681 Fahrzeuge. Das entspricht einem gewaltigen Minus von etwa 32 Prozent im Vergleich zum vorangegangenen Quartal und einem Minus von 13 Prozent verglichen mit Q1 2024.

Damit fährt man das schlechteste Ergebnis seit Anfang 2022 ein und landet sogar deutlich unter den pessimistischsten Vorhersagen. So rechnete die amerikanische Finanzbörse Kalshi laut Forbes zuletzt mit 348.000 verkauften E-Autos, während führende Investment-Banken wie Goldman Sachs, JPMorgan, Morgan Stanley und UBS allesamt sogar 351.000 bis 390.000 verkaufte Fahrzeuge prognostizierten.

Musk sucht Schuldige

Die kompletten Geschäftszahlen will Tesla am 22. April vorlegen. Was bis dahin noch mit dem Aktienkurs des Autobauers passiert, wird wohl auch von den Aktivitäten seines CEOs auf X abhängen. Der hatte dort erst am Wochenende wieder einmal für Aufsehen gesorgt, als er in einem Post behauptete, alle Teilnehmer der Proteste gegen sein Unternehmen seien von seinen politischen Gegnern bezahlt. Beweise legte er wie gewöhnlich keine vor. Allerdings schienen zuletzt weder diese Anschuldigungen noch protzige Versuche, die Tesla-Aktie zu pushen, zu helfen.

Zudem belasten jetzt auch noch die von US-Präsident Trump erhobenen Zölle das Geschäft von Tesla. Das dürfte es dem Unternehmen noch einmal zusätzlich erschweren, die momentane Talfahrt in allen Bereichen zu stoppen.

Zusammenfassung
  • Tesla veröffentlicht enttäuschende Quartalszahlen für Q1 2025
  • Verkaufszahlen sinken um 32 Prozent im Vergleich zum Vorquartal
  • Nur 336.681 verkaufte Fahrzeuge - weit unter Expertenprognosen
  • Schlechtestes Ergebnis seit Anfang 2022 für den Autobauer
  • Musks kontroverse Äußerungen belasten zusätzlich den Aktienkurs
  • Trumps Zölle erschweren Teslas Geschäft weiter
  • Vollständige Geschäftszahlen werden am 22. April erwartet

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