Windows 11 auf alter Hardware? Leichter Trick klappt nicht mehr
Ein bekannter Trick, mit dem sich Windows 11 ganz ohne jeden weiteren Aufwand auch auf garantiert nicht mehr offiziell unterstützter Hardware installieren ließ, funktioniert wohl nicht mehr. Man kann die Checks in der neuesten Insider-Preview nicht mehr so einfach umschiffen.
Wie Windows-Spezi und Insider-Tester Bob Pony aufgrund eigener Erkenntnisse mit der neuen Build verlauten ließ, kann man die neueste Insider-Preview nun nicht mehr mit dem einfachen Trick, bei dem das Setup einfach in der Server-Variante aufgerufen wurde, per In-Place-Upgrade auf nicht offiziell unterstützter Hardware installieren. Der Trick funktioniere nicht mehr, teilte der Tester auf X/Twitter mit. Bei früheren Builds ist dies durch die Eingabe von "setup.exe /product server" in der Eingabeaufforderung möglich.
Die Installation von Windows 11 über das Setup-Programm der Server-Version war bis zuletzt wieder eine Option, um das Betriebssystem auch in den Client-Versionen Home und Professional auf Geräten laufen zu lassen, die mangels eines TPM-Moduls keine Unterstützung für den eigentlich in den Hardwareanforderungen vorgeschriebenen Secure Boot bieten.
Die Verwendung eines einfachen Kommandos beim Start des Setup-Programms war bisher die vielleicht simpelste Methode, um Windows 11 auf nicht offiziell unterstützte Geräte zu bringen. Generell erfüllen inzwischen aber ohnehin die meisten halbwegs aktuellen PCs die Anforderungen für die Installation von Windows 11, sofern eine Unterstützung für das Instruction-Set SSE 4.2 vorhanden ist. Eine entsprechende Unterstützung ist etwa seit dem Jahr 2008 bei den allermeisten CPUs enthalten.
Bei der Server-Installation werden die sonst üblichen Hardware-Checks ausgesetzt, mit denen das Setup normalerweise prüft, ob der jeweilige PC die Anforderungen nach Einschätzung von Microsoft erfüllt. Generell gibt es auch noch einige andere Methoden, mit denen sich Windows 11 auf nicht offiziell unterstützte Hardware bringen lässt.
Siehe auch:
Trick bei Windows 11 25H1 deaktiviert?
Microsoft hat mit der jüngst veröffentlichten Windows 11 Insider Preview Build 27686.1000 aus dem Canary-Ring für die Windows 11 Version 25H1 nicht nur einige willkommene Änderungen und Neuerungen eingeführt. Gleichzeitig wurde auch ein Workaround unbrauchbar gemacht, dank dessen man frühere Versionen des Betriebssystems auch auf Hardware installieren konnte, die offiziell nicht unterstützt wird.Wie Windows-Spezi und Insider-Tester Bob Pony aufgrund eigener Erkenntnisse mit der neuen Build verlauten ließ, kann man die neueste Insider-Preview nun nicht mehr mit dem einfachen Trick, bei dem das Setup einfach in der Server-Variante aufgerufen wurde, per In-Place-Upgrade auf nicht offiziell unterstützter Hardware installieren. Der Trick funktioniere nicht mehr, teilte der Tester auf X/Twitter mit. Bei früheren Builds ist dies durch die Eingabe von "setup.exe /product server" in der Eingabeaufforderung möglich.
Die Installation von Windows 11 über das Setup-Programm der Server-Version war bis zuletzt wieder eine Option, um das Betriebssystem auch in den Client-Versionen Home und Professional auf Geräten laufen zu lassen, die mangels eines TPM-Moduls keine Unterstützung für den eigentlich in den Hardwareanforderungen vorgeschriebenen Secure Boot bieten.
Die Verwendung eines einfachen Kommandos beim Start des Setup-Programms war bisher die vielleicht simpelste Methode, um Windows 11 auf nicht offiziell unterstützte Geräte zu bringen. Generell erfüllen inzwischen aber ohnehin die meisten halbwegs aktuellen PCs die Anforderungen für die Installation von Windows 11, sofern eine Unterstützung für das Instruction-Set SSE 4.2 vorhanden ist. Eine entsprechende Unterstützung ist etwa seit dem Jahr 2008 bei den allermeisten CPUs enthalten.
Bei der Server-Installation werden die sonst üblichen Hardware-Checks ausgesetzt, mit denen das Setup normalerweise prüft, ob der jeweilige PC die Anforderungen nach Einschätzung von Microsoft erfüllt. Generell gibt es auch noch einige andere Methoden, mit denen sich Windows 11 auf nicht offiziell unterstützte Hardware bringen lässt.
Zusammenfassung
- Windows 11 Insider Preview Build 27686 nicht mehr auf alter Hardware installierbar
- Bekannter Trick mit Server-Setup für In-Place-Upgrade funktioniert nicht mehr
- Änderungen traten mit Windows 11 Version 25H1 im Canary-Ring auf
- Server-Installation umging bisher die Hardware-Checks des Setups
- Meiste neuere PCs erfüllen die Windows 11 Anforderungen seit 2008
- Andere Methoden zur Installation auf nicht unterstützter Hardware existieren noch
Siehe auch:
- Mindestanforderungen für Windows 11-Hardware wieder "herabgesetzt"
- Windows 11 22H2: Taskmanager blockiert 'Hardware sicher entfernen'
- Windows 11-Upgrade: Vier von zehn PCs haben zu schwache Hardware
- Windows 11: So lässt sich die Hardware-Prüfung einfach umgehen
- Windows 11: Microsoft versucht Hardware-Anforderungen zu senken
Thema:
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- Windows 11: Installationsmedium mit eigenen Treibern - so geht's
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