Wissing: Kürzungen bei der Bahn - aber 150 Mio. Euro für Flugtaxis
Die Mittel, mit denen nachhaltige Verkehrsmittel vorangebracht werden sollen, wurden im knappen Bundeshaushalt zusammengestrichen. Dafür fließen nun unter anderem aus dem FDP-geführten Verkehrsministerium 150 Millionen Euro in die Entwicklung von Flugtaxis.
Das Problem besteht darin, dass Volocopter wirtschaftlich in Schieflage geraten ist. Das verwundert kaum, immerhin entwickelt man hier mit großem Aufwand ein Flugsystem, bei dem völlig unklar ist, ob es jemals sinnvoll in größerem Umfang zum Einsatz kommen wird. Bisher taugen Flugtaxis immerhin eher für den Zweck, dass sich konservative Politiker einen fortschrittlichen Anschein geben können.
Entsprechend haben die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC) auch davor gewarnt, hohe Summen in die Firma zu investieren. Denn die Chancen stehen gut, dass man das Geld sehenden Auges in einen Fehlschlag steckt. Bundesverkehrsminister Volker Wissing wollte sich davon aber wohl nicht beeindrucken lassen und trieb das Förderprojekt voran - obwohl die FDP staatliche Hilfen für wichtige Wirtschaftszweige sonst gern ablehnt und auf den alles richtenden Markt verweist.
Selbst wenn die gelingt, wird das System kein Verkehrsmittel für die breite Bevölkerung werden. Es gibt nur Platz für einen Piloten und einen Passagier. Verkehrsminister Wissing steckt hier also einen dreistelligen Millionen-Betrag aus dem Steuertopf in ein exklusives Transportmittel für die reichste Schicht.
Siehe auch:
Wirtschaftsprüfer warnen
Das Geld soll in das Unternehmen Volocopter fließen, das bereits seit einiger Zeit an entsprechenden Fluggeräten arbeitet. Neben dem Bundesministerium soll sich auch der Freistaat Bayern an der Finanzierung des Steuergeschenks beteiligen, wobei Berlin erst einmal in Vorleistung geht, berichtete das Nachrichtenmagazin Der Spiegel.Das Problem besteht darin, dass Volocopter wirtschaftlich in Schieflage geraten ist. Das verwundert kaum, immerhin entwickelt man hier mit großem Aufwand ein Flugsystem, bei dem völlig unklar ist, ob es jemals sinnvoll in größerem Umfang zum Einsatz kommen wird. Bisher taugen Flugtaxis immerhin eher für den Zweck, dass sich konservative Politiker einen fortschrittlichen Anschein geben können.
Entsprechend haben die Wirtschaftsprüfer von PricewaterhouseCoopers (PwC) auch davor gewarnt, hohe Summen in die Firma zu investieren. Denn die Chancen stehen gut, dass man das Geld sehenden Auges in einen Fehlschlag steckt. Bundesverkehrsminister Volker Wissing wollte sich davon aber wohl nicht beeindrucken lassen und trieb das Förderprojekt voran - obwohl die FDP staatliche Hilfen für wichtige Wirtschaftszweige sonst gern ablehnt und auf den alles richtenden Markt verweist.
Für die Reichsten
Auf Anfrage des Spiegels zeigt man sich beim Verkehrsministerium allerdings sehr zuversichtlich, was Volocopter angeht. In dem Haus schätzt man es als realistisches Szenario ein, dass das Unternehmen bis zum Sommer eine Musterzulassung für erste Tests bekommt und bereits zum kommenden Jahreswechsel den Betrieb aufnimmt.Selbst wenn die gelingt, wird das System kein Verkehrsmittel für die breite Bevölkerung werden. Es gibt nur Platz für einen Piloten und einen Passagier. Verkehrsminister Wissing steckt hier also einen dreistelligen Millionen-Betrag aus dem Steuertopf in ein exklusives Transportmittel für die reichste Schicht.
Zusammenfassung
- Nachhaltige Verkehrsmittel im Budget gekürzt
- 150 Mio. Euro Förderung für Flugtaxi-Entwicklung
- Volocopter erhält Geld trotz wirtschaftlicher Probleme
- PwC warnt vor Investition in unsichere Flugtaxi-Technologie
- FDP-Minister Wissing fördert trotz Marktglaubens
- Verkehrsministerium optimistisch für Volocopter-Zulassung
- Flugtaxis bieten nur Platz für Pilot und einen Passagier
Siehe auch:
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Christian Kahle
Redakteur bei WinFuture
Ich empfehle ...
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen