Flugtaxi: Volkswagen stellt Prototyp innovativer Passagierdrohne vor
Vor einigen Jahren herrschte ein gewaltiger Hype rund um so genannte Flugtaxis, die halbe Politik und Wirtschaft träumte schon von einer "abgehobenen" Zukunft. Zuletzt wurde es aber wieder eher still um das Thema. Doch das bedeutet nicht, dass es tot ist, im Gegenteil.
Die Wolfsburger haben bereits 2020 über ihre chinesische Tochter ein Projekt zur vertikalen Mobilität" ins Leben gerufen: "Dazu gehören auch der Markt für urbane Luftmobilität und die Ausweitung des städtischen Verkehrs von der Straße in den Luftraum", so Volkswagen.
Nun wurde das erste Ergebnis vorgestellt: V.MO, das auch den deutlich einprägsameren Spitznamen "Flying Tiger" hat. Der fliegende Tiger ist als "X-Wing"-Konfiguration konzipiert, mit einer Länge von 11,2 Metern und einer Spannweite von 10,6 Metern. Es verfügt über acht Rotoren für den Auftrieb und zwei Rotoren für den Vortrieb.
Siehe auch:
Flying Tiger ist für China vorgesehen
Der Volkswagen-Konzern hat nun nämlich eine eigene Passagierdrohne mit dem eher sperrigen Namen V.MO vorgestellt, dafür hauptverantwortlich ist aber nicht die Wolfsburger Zentrale, sondern die Volkswagen Group China. Was man gemeinhin unter dem Namen Flugtaxi zusammenfasst, heißt offiziell aber "eVTOL": Das ist die Abkürzung für "Electric Vertical Take-Off and Landing Aircraft" und bezeichnet elektrisch angetriebene Fluggeräte, die senkrecht starten und landen können, wie Volkwagen in einer Mitteilung erläutert.Die Wolfsburger haben bereits 2020 über ihre chinesische Tochter ein Projekt zur vertikalen Mobilität" ins Leben gerufen: "Dazu gehören auch der Markt für urbane Luftmobilität und die Ausweitung des städtischen Verkehrs von der Straße in den Luftraum", so Volkswagen.
Nun wurde das erste Ergebnis vorgestellt: V.MO, das auch den deutlich einprägsameren Spitznamen "Flying Tiger" hat. Der fliegende Tiger ist als "X-Wing"-Konfiguration konzipiert, mit einer Länge von 11,2 Metern und einer Spannweite von 10,6 Metern. Es verfügt über acht Rotoren für den Auftrieb und zwei Rotoren für den Vortrieb.
200 Kilometer Reichweite
Abheben soll Flying Tiger noch dieses Jahr, es soll eine Reihe von Flugtests zur technischen Optimierung geben. Für das nächste Jahr planen die Macher einen verbesserten Prototyp, dieser soll bis Spätsommer 2023 weiterführende Testflüge absolvieren. Volkswagen: "Das vollelektrische und automatisierte eVTOL könnte in seiner endgültigen Ausführung vier Passagiere plus Gepäck über eine Entfernung von bis zu 200 km transportieren." Flying Tiger ist vorerst nur für den chinesischen Markt geplant, ob und wann das Flugtaxi in Serie geht, ist derzeit nicht klar.Siehe auch:
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Witold PryjdaSenior Redakteur
Seit 1996 im Journalismus, ausgebildet an der Österreichischen Medienakademie. Sein Spektrum reicht von Robotern und KI über E-Autos bis zur Militärtechnik.
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