Flugtaxi sollte heute in Paris fliegen, erwies sich aber als Luftnummer
Ursprünglich sollten die Olympischen Spiele den Durchbruch für Flugtaxis darstellen oder zumindest Vertrauen in diese Art der Mobilität schaffen. Doch das gelang nicht, man kann sogar von Reinfall sprechen. Nun mussten auch die aktualisierten Pläne abgesagt werden.
Der deutsche Hersteller Volocopter, der schon seit einigen Jahren in der Nähe von Paris Testflüge durchführt, wollte während der zwei Olympia-Wochen zeigen, dass die Skepsis unberechtigt ist. Man wollte in Paris sogar einen Regelbetrieb aufnehmen und den Verkehr am Boden entlasten, indem man Passagiere rund 500 Meter in der Luft transportiert.
Doch das Ganze war ein Reinfall: Denn nach einigem Hin und Her sollten heute nun doch Flüge in bzw. über Paris stattfinden und eigentlich hieß es, dass die Zertifizierung für die Triebwerke des Volocity genannten Fluggefährts ausgestellt worden ist. Doch heute Morgen gab es dann doch eine Absage, denn die Freigabe wurde offenbar kurzfristig widerrufen. Nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP bedeutete das auch das Ende für die geplante Flüge.
Die Schuld wurde auf einen amerikanischen Zulieferer geschoben, wie Volocopter-CEO Dirk Hoke sagte, die Verzögerung sei auf einen amerikanischen Lieferanten zurückzuführen gewesen, "der nicht in der Lage war, das zu liefern, was er versprochen hatte".
Wenn man sich die Twitter-Seite von Volocopter ansieht, so ist dort von einem Misserfolg nichts zu sehen: Denn Volocopter führte auf einem Flugplatz in der Nähe der französischen Hauptstadt einige begrenzte Testflüge durch und bejubelte diese entsprechend in sozialen Medien sowie im Rahmen einer Pressemitteilung - von den geplanten Flügen oder gar einem Regelbetrieb ist man aber noch weit entfernt.
Siehe auch:
Flugtaxis: Zukunft der Mobilität oder nur ein Hype?
Flugtaxis beflügeln schon seit Jahren die Fantasie von leichtgläubigen Politikern und Technik-Enthusiasten, Kritiker wiederum verweisen darauf, dass das auf absehbare Zukunft weder realistisch noch nachhaltig ist. Doch die Befürworter dieser Technologie und die Hersteller solcher Lösungen wollten die Olympischen Spiele dazu nutzen, um zu beweisen, dass diese Technologie bereit für den Alltag ist.Der deutsche Hersteller Volocopter, der schon seit einigen Jahren in der Nähe von Paris Testflüge durchführt, wollte während der zwei Olympia-Wochen zeigen, dass die Skepsis unberechtigt ist. Man wollte in Paris sogar einen Regelbetrieb aufnehmen und den Verkehr am Boden entlasten, indem man Passagiere rund 500 Meter in der Luft transportiert.
Volocopter: Früherer Testflug des Volocity genannten Flugtaxis
Doch das Ganze war ein Reinfall: Denn nach einigem Hin und Her sollten heute nun doch Flüge in bzw. über Paris stattfinden und eigentlich hieß es, dass die Zertifizierung für die Triebwerke des Volocity genannten Fluggefährts ausgestellt worden ist. Doch heute Morgen gab es dann doch eine Absage, denn die Freigabe wurde offenbar kurzfristig widerrufen. Nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP bedeutete das auch das Ende für die geplante Flüge.
Die Schuld wurde auf einen amerikanischen Zulieferer geschoben, wie Volocopter-CEO Dirk Hoke sagte, die Verzögerung sei auf einen amerikanischen Lieferanten zurückzuführen gewesen, "der nicht in der Lage war, das zu liefern, was er versprochen hatte".
Wenn man sich die Twitter-Seite von Volocopter ansieht, so ist dort von einem Misserfolg nichts zu sehen: Denn Volocopter führte auf einem Flugplatz in der Nähe der französischen Hauptstadt einige begrenzte Testflüge durch und bejubelte diese entsprechend in sozialen Medien sowie im Rahmen einer Pressemitteilung - von den geplanten Flügen oder gar einem Regelbetrieb ist man aber noch weit entfernt.
Zusammenfassung
- Olympische Spiele sollten Flugtaxis fördern, scheiterten jedoch daran
- Aktualisierte Pläne für Flugtaxis während der Spiele wurden abgesagt
- Volocopter führte Testflüge in Paris durch, Regelbetrieb nicht erreicht
- Zertifizierung für Volocity-Triebwerke wurde kurzfristig widerrufen
- Amerikanischer Zulieferer verursachte Verzögerungen laut Volocopter-CEO
- Öffentliche Darstellung von Volocopter auf Twitter zeigt nur begrenzte Tests
- Kritiker zweifeln an Realisierbarkeit und Nachhaltigkeit von Flugtaxis
Siehe auch:
- Wissing: Kürzungen bei der Bahn - aber 150 Mio. Euro für Flugtaxis
- Flugtaxi: Volkswagen stellt Prototyp innovativer Passagierdrohne vor
- Wer braucht schon Bahn & ÖPNV? - Scheuer steckt Millionen in Flugtaxis
- Flugtaxis sollen Verkehrschaos um Frankfurter Flughafen entwirren
- Beim Neubau: Münchner HBF soll Flugtaxi-Landeflächen bekommen
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