Beinahe-Katastrophe: Dramatischer Vorfall stürzt Boeing in die Krise
Boeing kämpfte bereits vor längerer Zeit mit seiner Pannenmaschine 737 Max, zuletzt wurde es aber wieder etwas stiller um diese. Doch nun gibt es neuen Ärger, denn nach einem dramatischen Zwischenfall müssen die Flugzeuge weltweit auf dem Boden bleiben.
Foto: @strawberrvy/Instagram
In Zuge der Untersuchung kam heraus, dass Boeing bei der Entwicklung massiv gepfuscht hatte und auch versuchte, diese Fehler zu vertuschen - selbst die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) wurde in den Skandal hineingezogen. Letztlich kostete das Ganze den Hersteller viele Milliarden Dollar, Ende 2020 wurden die Maschinen wieder für den Flugbetrieb zugelassen.
Doch nun droht das nächste Debakel, denn erneut müssen Boeing 737 Max am Boden bleiben. Das Ganze ist glücklicherweise glimpflich ausgegangen, der Vorfall hätte aber durchaus ebenso tragische Folgen haben können. Denn Ende vergangener Woche ist mitten in einem Alaska Airlines-Flug ein etwa Tür-großes Seitenpanel abgebrochen.
Wie CNBC berichtet, wurde das aktuelle Pannenflugzeug erst vor drei Monaten ausgeliefert. "Die Tatsache, dass es sich um ein praktisch brandneues Flugzeug handelte, gibt Anlass zur Sorge", sagte Jim Hall, ehemaliger Vorsitzender des National Transportation Safety Board, zum Vorfall.
Für Boeing ist das ein Super-GAU. Denn der Flugzeugbauer aus Seattle kämpft seit den Abstürzen von 2018/2019 damit, wieder in die Spur zu kommen, denn danach folgte die Covid-19-Krise und zuletzt eine ganze Reihe an kleineren Qualitätsproblemen.
Siehe auch:
Skandal um Boeing 737 Max
2018 und 2019 gab es zwei Abstürze von Boeing 737 Max-Maschinen, die insgesamt 346 Menschen das Leben kosteten. Grund für die Katastrophen war ein gestörtes Flugsteuerungssystem, dieses führte dazu, dass in vielen Ländern ein Flugverbot für diesen Typ ausgesprochen wurde.
Foto: @strawberrvy/Instagram
In Zuge der Untersuchung kam heraus, dass Boeing bei der Entwicklung massiv gepfuscht hatte und auch versuchte, diese Fehler zu vertuschen - selbst die US-Luftfahrtbehörde Federal Aviation Administration (FAA) wurde in den Skandal hineingezogen. Letztlich kostete das Ganze den Hersteller viele Milliarden Dollar, Ende 2020 wurden die Maschinen wieder für den Flugbetrieb zugelassen.
Doch nun droht das nächste Debakel, denn erneut müssen Boeing 737 Max am Boden bleiben. Das Ganze ist glücklicherweise glimpflich ausgegangen, der Vorfall hätte aber durchaus ebenso tragische Folgen haben können. Denn Ende vergangener Woche ist mitten in einem Alaska Airlines-Flug ein etwa Tür-großes Seitenpanel abgebrochen.
171 Maschinen betroffen
Verletzt wurde dabei glücklicherweise niemand, was unter anderem daran lag, dass niemand in der Nähe saß sowie die Flughöhe gering war. Die FAA reagierte aber (dieses Mal) umgehend und ordnete an, dass alle Maschinen des Typs 737 Max 9 nicht mehr fliegen dürfen, konkret betroffen sind davon 171 Flugzeuge.Wie CNBC berichtet, wurde das aktuelle Pannenflugzeug erst vor drei Monaten ausgeliefert. "Die Tatsache, dass es sich um ein praktisch brandneues Flugzeug handelte, gibt Anlass zur Sorge", sagte Jim Hall, ehemaliger Vorsitzender des National Transportation Safety Board, zum Vorfall.
Für Boeing ist das ein Super-GAU. Denn der Flugzeugbauer aus Seattle kämpft seit den Abstürzen von 2018/2019 damit, wieder in die Spur zu kommen, denn danach folgte die Covid-19-Krise und zuletzt eine ganze Reihe an kleineren Qualitätsproblemen.
Zusammenfassung
- Boeing 737 Max erneut mit Problemen
- Zwei Abstürze kosteten vor einigen Jahren 346 Menschenleben
- Boeing und FAA wegen Vertuschung kritisiert
- Flugzeuge 2020 wieder zugelassen
- Seitenpanel bei Alaska Airlines-Flug abgebrochen
- FAA stoppt alle 737 Max 9 Flüge
- Neues Flugzeugmodell bereits defekt
- Boeing kämpft mit anhaltenden Krisen
Siehe auch:
- Boeing soll zahlen: US-Flugzeugbauer wird von Hackern erpresst
- Auch dieses Jahr kein Start: Boeings Starliner bleibt peinliches Desaster
- Fatale Fehler stoppen Boeings Starliner-Raumkapsel-Flug zur ISS
- Boeing baut "Doppeldecker", der die Luftfahrt revolutionieren könnte
- Nur dank Autopilot zum Ziel: Beide Piloten einer Boeing 737 schlafen ein
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