Boeing soll zahlen: US-Flugzeugbauer wird von Hackern erpresst
Der US-Flugzeug-Bauer Boeing ist nach eigenen Angabe Opfer einer Cyber-Attacke geworden. Der Angriff geht anscheinend von einer russischen Gruppe aus, die wohl versucht, eine Art Lösegeld zu erpressen, indem sie mit der Veröffentlichung interner Daten droht.
Boeing betonte in einer Stellungnahme gegenüber US-Medien, dass es keinerlei Beeinträchtigungen für die Sicherheit seiner Flugzeuge gebe. Es wird jedoch spekuliert, dass die Versorgung mit Ersatzteilen ins Stocken geraten könnte. Aktuell machte Boeing noch keine Angaben über die Art des Angriffs oder dessen interne Auswirkungen.
Der Konzern ließ bisher nur verlauten, dass man mit den amerikanischen Ermittlungs- und Regulierungsbehörden kooperiere, um gegen die Angreifer vorzugehen bzw. mit den Auswirkungen der Attacke umzugehen. Boeing selbst machte auch keine Angaben darüber, wer hinter dem Angriff steckt, doch meldete sich laut Bloomberg schon in der letzten Woche in entsprechenden Foren die russische Gruppe Lockbit zu Wort.
Sie beanspruchte die Verantwortung für den Angriff auf Boeing und behauptete, in Besitz sensibler Daten gelangt zu sein. Lockbit wollte nun die Zahlung einer Art Lösegeld in unbekannter Höhe erzwingen und drohte damit, die Boeing-Daten am heutigen 2. November zu veröffentlichen, wenn das Unternehmen nicht zahlen sollte.
Allerdings tauchte auf der von Lockbit für die Veröffentlichung seiner Leaks genutzten Website bis zuletzt kein Post zu dem Fall auf. Es gibt deshalb Spekulationen, dass Boeing unter Umständen bereits eingewilligt haben könnte, die Lösegeldforderungen der russischen Angreifer zu begleichen oder zumindest Kontakt aufgenommen hat, um Verhandlungen zu führen.
Lockbit ist weltweit berüchtigt dafür, dass die Hacker bei ihren Angriffen die Systeme ihrer Opfer kapern und dort abgelegte Daten verschlüsseln. Erst nach einer Lösegeldzahlung bekommen die Opfer dann entsprechende Schlüssel, um wieder Zugriff auf ihre Systeme und Daten zu erhalten. In jüngster Vergangenheit sind Gruppen wie Lockbit aber vermehrt dazu übergegangen, Daten oder Informationen zu stehlen und mit deren Veröffentlichung zu drohen, wenn die Opfer keine Zahlungen leisten.
Siehe auch:
Hacker greifen Boeings Ersatzteilsparte an
Boeing hat bestätigt, dass zumindest ein Teil des US-Luft- und -Raumfahrtunternehmens derzeit von einem Hacker-Angriff betroffen ist. Konkret haben die Angreifer die Abteilung für "Parts & Distribution" ins Visier genommen, die für den Vertrieb von Ersatzteilen und anderen Produkten Zustand ist. Sie ist Teil der Boeing Global Services Division.Boeing betonte in einer Stellungnahme gegenüber US-Medien, dass es keinerlei Beeinträchtigungen für die Sicherheit seiner Flugzeuge gebe. Es wird jedoch spekuliert, dass die Versorgung mit Ersatzteilen ins Stocken geraten könnte. Aktuell machte Boeing noch keine Angaben über die Art des Angriffs oder dessen interne Auswirkungen.
Der Konzern ließ bisher nur verlauten, dass man mit den amerikanischen Ermittlungs- und Regulierungsbehörden kooperiere, um gegen die Angreifer vorzugehen bzw. mit den Auswirkungen der Attacke umzugehen. Boeing selbst machte auch keine Angaben darüber, wer hinter dem Angriff steckt, doch meldete sich laut Bloomberg schon in der letzten Woche in entsprechenden Foren die russische Gruppe Lockbit zu Wort.
Sie beanspruchte die Verantwortung für den Angriff auf Boeing und behauptete, in Besitz sensibler Daten gelangt zu sein. Lockbit wollte nun die Zahlung einer Art Lösegeld in unbekannter Höhe erzwingen und drohte damit, die Boeing-Daten am heutigen 2. November zu veröffentlichen, wenn das Unternehmen nicht zahlen sollte.
Allerdings tauchte auf der von Lockbit für die Veröffentlichung seiner Leaks genutzten Website bis zuletzt kein Post zu dem Fall auf. Es gibt deshalb Spekulationen, dass Boeing unter Umständen bereits eingewilligt haben könnte, die Lösegeldforderungen der russischen Angreifer zu begleichen oder zumindest Kontakt aufgenommen hat, um Verhandlungen zu führen.
Lockbit ist weltweit berüchtigt dafür, dass die Hacker bei ihren Angriffen die Systeme ihrer Opfer kapern und dort abgelegte Daten verschlüsseln. Erst nach einer Lösegeldzahlung bekommen die Opfer dann entsprechende Schlüssel, um wieder Zugriff auf ihre Systeme und Daten zu erhalten. In jüngster Vergangenheit sind Gruppen wie Lockbit aber vermehrt dazu übergegangen, Daten oder Informationen zu stehlen und mit deren Veröffentlichung zu drohen, wenn die Opfer keine Zahlungen leisten.
Zusammenfassung
- Boeing Opfer einer Cyber-Attacke, vermutlich von Lockbit
- Angriff auf Abteilung für "Parts & Distribution"
- Keine Beeinträchtigungen für die Sicherheit der Flugzeuge laut Boeing
- Boeing kooperiert mit US-Ermittlungs- und Regulierungsbehörden
- Lockbit droht mit Veröffentlichung sensibler Daten
- Spekulationen über mögliche Verhandlungen oder Lösegeldzahlung
- Lockbit bekannt für Datenverschlüsselung und Erpressung
Siehe auch:
- Auch dieses Jahr kein Start: Boeings Starliner bleibt peinliches Desaster
- Fatale Fehler stoppen Boeings Starliner-Raumkapsel-Flug zur ISS
- Boeing baut "Doppeldecker", der die Luftfahrt revolutionieren könnte
- Nur dank Autopilot zum Ziel: Beide Piloten einer Boeing 737 schlafen ein
- Start geglückt: Boeings Starliner-Raumkapsel auf dem Weg zur ISS
Thema:
Neueste Downloads
Neue Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen