Boeing 737 Max 9 darf wieder fliegen, die Sache ist aber nicht vom Tisch
Anfang Januar kam es an Bord einer Boeing 737 Max 9 zu einem dramatischen Zwischenfall, da sich ein Seitenpanel mitten im Flug gelöst hat. Das ging glimpflich aus, hatte aber zur Folge, dass alle derartigen Flugzeuge am Boden bleiben mussten - bald fliegen sie wieder.
Diese Untersuchung ist nun abgeschlossen worden und Boeing bzw. United Airlines und Alaska Airlines, die beiden Fluglinien, die diese Maschinen im Einsatz haben, dürfen die 737 Max 9 wieder in Betrieb nehmen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass die Sache gegessen ist. Denn die FAA hat in ihrem Statement bekannt gegeben, dass man Boeing nach wie vor genauestens auf die Finger schauen wird. Infografik Pannenflieger: Wo Boeings 737 Max 9 im Einsatz ist
"Für Boeing wird das kein Zurück zur Tagesordnung sein", betonte FAA-Administrator Mike Whitaker. "Wir werden keinem Antrag von Boeing auf eine Ausweitung der Produktion zustimmen und keine zusätzlichen Produktionslinien für die 737 Max genehmigen, bis wir uns davon überzeugt haben, dass die während dieses Prozesses aufgedeckten Qualitätskontrollprobleme gelöst sind."
Anders gesagt: Die Maschinen, die derzeit in Betrieb sind, sieht man als sicher an, zumindest nachdem jede Einzelne genau überprüft worden ist. Langfristig verlangt man vom Hersteller aus Seattle aber eine fundamentale Überprüfung und Überarbeitung der Produktionsprozesse - um künftige Vorfälle dieser Art auszuschließen.
Bei Alaska Airlines sollen die ersten Maschinen dieser Bauart bereits morgen abheben, danach sollen nach und nach immer mehr 737 Max 9 wieder in Dienst gestellt werden. Ähnlich ist es bei United, hier wurde der 28. Januar als Datum genannt.
Siehe auch:
171 Maschinen blieben am Boden
Der US-amerikanische Flugzeugbauer Boeing hat kurz nach dem Vorfall eine Anweisung von der Federal Aviation Administration (FAA) bekommen, dass alle insgesamt 171 Maschinen des Typs Boeing 737 Max 9 am Boden bleiben müssen. Das gilt bzw. galt zumindest so lange, bis die US-Flugsicherheit die Angelegenheit und jede einzelne Maschine untersuchen konnte.Diese Untersuchung ist nun abgeschlossen worden und Boeing bzw. United Airlines und Alaska Airlines, die beiden Fluglinien, die diese Maschinen im Einsatz haben, dürfen die 737 Max 9 wieder in Betrieb nehmen. Das bedeutet aber keinesfalls, dass die Sache gegessen ist. Denn die FAA hat in ihrem Statement bekannt gegeben, dass man Boeing nach wie vor genauestens auf die Finger schauen wird. Infografik Pannenflieger: Wo Boeings 737 Max 9 im Einsatz ist
"Für Boeing wird das kein Zurück zur Tagesordnung sein", betonte FAA-Administrator Mike Whitaker. "Wir werden keinem Antrag von Boeing auf eine Ausweitung der Produktion zustimmen und keine zusätzlichen Produktionslinien für die 737 Max genehmigen, bis wir uns davon überzeugt haben, dass die während dieses Prozesses aufgedeckten Qualitätskontrollprobleme gelöst sind."
Anders gesagt: Die Maschinen, die derzeit in Betrieb sind, sieht man als sicher an, zumindest nachdem jede Einzelne genau überprüft worden ist. Langfristig verlangt man vom Hersteller aus Seattle aber eine fundamentale Überprüfung und Überarbeitung der Produktionsprozesse - um künftige Vorfälle dieser Art auszuschließen.
Bei Alaska Airlines sollen die ersten Maschinen dieser Bauart bereits morgen abheben, danach sollen nach und nach immer mehr 737 Max 9 wieder in Dienst gestellt werden. Ähnlich ist es bei United, hier wurde der 28. Januar als Datum genannt.
Zusammenfassung
- Boeing 737 Max 9 hatte sich ein Panel gelöst
- Alle 171 Maschinen mussten am Boden bleiben
- FAA hat Untersuchungen nun abgeschlossen
- Boeing darf keine neuen Produktionslinien öffnen
- FAA überwacht Boeing und dessen Qualitätskontrollen
- Alaska Airlines startet Flüge mit 737 Max 9 morgen
- United setzt 737 Max 9 ab dem 28. Januar wieder ein
Siehe auch:
- PR-Debakel: Boeing 737 Max 9 lässt sich in Flugsuchmaschine filtern
- Boeing-Zulieferer soll seit Jahren massive Qualitätsprobleme haben
- Boeing 737 Max: Piloten wurden angelogen, die sind jetzt stinksauer
- Boeing: Lockere Bolzen - und ein iPhone, das 5000-Meter-Sturz überlebt
- Beinahe-Katastrophe: Dramatischer Vorfall stürzt Boeing in die Krise
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