Schluss mit Zocken: Microsoft streicht Mitarbeitern den Xbox Game Pass
Trotz Milliardengewinn schränkt Microsoft die Benefits für seine Mitarbeiter ein. Ein Großteil der 238.000 Angestellten muss zukünftig selbst für seinen Xbox Game Pass Ultimate aufkommen. Sogar Xbox-Chef Phil Spencer wurde bei dieser Entscheidung übergangen.
Für Microsoft heißt das vor allem Software. Unter Mitarbeitern der Redmonder galt der Xbox Game Pass Ultimate als nette Dreingabe, der bisher für alle der 238.000 Festangestellten kostenlos zur Verfügung stand. Auf diesen soll nun ein Großteil verzichten, wie The Verge erfahren hat.
Ab Januar 2024 wird die Vergünstigung für alle Mitarbeiter außerhalb der Xbox- bzw. Microsoft Gaming-Teams gestrichen. Wer weiterspielen möchte, soll das für Angestellte vergünstigte 12-Monate-Abonnement im internen Store des Unternehmens bestellen. Infografik: Wo PlayStation Plus und Xbox Game Pass am beliebtesten sind
Auf Microsofts interner Nachrichtenplattform sollen die Mitarbeiter ihrem Ärger Luft machen und Einwände gegen die Abschaffung der kostenlosen Spiele-Flatrate geäußert haben. Die Rufe wurden sogar so laut, dass sich Xbox-Chef Phil Spencer einschalten musste. In einer Stellungnahme gab Spencer an, nichts von den Änderungen gewusst zu haben und diese nun zu prüfen.
Zuletzt wurden die Preise für den Xbox Game Pass Ultimate erhöht. Die Spiele-Flatrate mit Cloud-Gaming kostet in den USA mittlerweile monatlich 16,99 Dollar (vorher 14,99 Dollar). Aktuell geht man davon aus, dass Microsoft mehr als 30 Millionen Abonnenten verzeichnet. Mit der milliardenschweren Übernahme von Activision Blizzard dürfte der Game Pass in Zukunft noch attraktiver werden - und wahrscheinlich auch teurer.
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Siehe auch:
Daddeln bald auf eigene Kosten
Während in vielen deutschen Unternehmen Wasser-Flatrate, Tischkicker und Obstkörbe belächelt werden, haben die Mitarbeiter-Vorteile (engl. Benefits) gerade in den Vereinigten Staaten einen besonders hohen Stellenwert. Von ihnen sollen Mitarbeiter nicht nur finanziell und gesundheitlich profitieren, auch die kostenlose Nutzung der unternehmenseigenen Produkte wird erwartet.Update 04.11.23 10:00 Uhr: Mittlerweile hat Microsoft die Entscheidung rückgängig gemacht.
Für Microsoft heißt das vor allem Software. Unter Mitarbeitern der Redmonder galt der Xbox Game Pass Ultimate als nette Dreingabe, der bisher für alle der 238.000 Festangestellten kostenlos zur Verfügung stand. Auf diesen soll nun ein Großteil verzichten, wie The Verge erfahren hat.
Ab Januar 2024 wird die Vergünstigung für alle Mitarbeiter außerhalb der Xbox- bzw. Microsoft Gaming-Teams gestrichen. Wer weiterspielen möchte, soll das für Angestellte vergünstigte 12-Monate-Abonnement im internen Store des Unternehmens bestellen. Infografik: Wo PlayStation Plus und Xbox Game Pass am beliebtesten sind
Eskalation: Xbox-Chef klinkt sich ein
Auch wenn der mit circa 200 Dollar im Jahr zu Buche schlagende Game Pass Ultimate im Vergleich zu anderen Microsoft-Benefits, etwa den Zuschüssen für Fitness, Wellness, Telefonrechnungen und Co., nur einen Bruchteil ausmacht, sind die Mitarbeiter des Softwarekonzerns alles andere als glücklich über diese Entscheidung.Auf Microsofts interner Nachrichtenplattform sollen die Mitarbeiter ihrem Ärger Luft machen und Einwände gegen die Abschaffung der kostenlosen Spiele-Flatrate geäußert haben. Die Rufe wurden sogar so laut, dass sich Xbox-Chef Phil Spencer einschalten musste. In einer Stellungnahme gab Spencer an, nichts von den Änderungen gewusst zu haben und diese nun zu prüfen.
Zuletzt wurden die Preise für den Xbox Game Pass Ultimate erhöht. Die Spiele-Flatrate mit Cloud-Gaming kostet in den USA mittlerweile monatlich 16,99 Dollar (vorher 14,99 Dollar). Aktuell geht man davon aus, dass Microsoft mehr als 30 Millionen Abonnenten verzeichnet. Mit der milliardenschweren Übernahme von Activision Blizzard dürfte der Game Pass in Zukunft noch attraktiver werden - und wahrscheinlich auch teurer.
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Zusammenfassung
- Microsoft kürzt Mitarbeiter-Benefits trotz Milliardengewinn
- Xbox Game Pass Ultimate nicht mehr kostenlos für alle Angestellten
- Entscheidung trifft 238.000 Mitarbeiter, ausgenommen Gaming-Teams
- Mitarbeiter äußern Unzufriedenheit auf interner Nachrichtenplattform
- Xbox-Chef Phil Spencer wusste nichts von den Änderungen
- Preise für Xbox Game Pass Ultimate in den USA erhöht
- Microsoft hat über 30 Millionen Game Pass-Abonnenten
Siehe auch:
- Haufenweise Xbox Game Pass-Nachschub: Das sind die neuen Games
- Activision verrät, wann die ersten Spiele in den Game Pass kommen
- Xbox Game Pass: Microsoft-Manager rutschen aktuelle Abo-Zahlen raus
- Xbox Game Pass Core: Diese Spiele bietet der Xbox Live Gold-Nachfolger
- Wo PlayStation Plus und Xbox Game Pass am beliebtesten sind
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