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Intel: Windows 12 soll die PC-Verkäufe endlich wieder ankurbeln
Intel hat laut einem Medienbericht für 2024 ein "Windows-Refresh" angekündigt, von dem sich das Unternehmen einen Umsatzschub erhofft. Schon im Frühjahr war dem Unternehmen in diesem Zusammenhang der "Start von Windows 12" durchgerutscht.
Laut Zinsner sei der Start der nächsten Windows-Version "ein guter Zeitpunkt für Verbraucher, ihre PCs aufgrund einer neuen Version von Windows aufzurüsten". Das neue Betriebssystem sieht er als Anstoß für den Hardware-Neukauf.
"Wir glauben, dass 2024 ein ziemlich gutes Jahr für Kunden sein wird, insbesondere wegen der Windows-Aktualisierung", so Zinsner. "Wir sind immer noch der Meinung, dass die Installationsbasis ziemlich alt ist und eine Auffrischung benötigt. Wir denken, dass das nächste Jahr angesichts des Windows-Katalysators der Beginn dafür sein könnte."
Dass Intel dabei so früh über bislang nicht angekündigte Windows-Updates spricht, ist nichts ungewöhnliches. Anfang des Jahres hatte man bereits deutliche Hinweise auf Windows 12 in internen Intel-Dokumenten entdeckt, die vorab durchgesickert waren. Diesen Berichten zufolge bereitet Intel seine Meteor-Lake-Desktop-Plattform für die nächste Generation von Windows vor, die wahrscheinlich Windows 12 heißen wird.
Intel hat bisher nur die Meteor-Lake-Mobilchips angekündigt, die ab Dezember mit einem dedizierten KI-Coprozessor auf den Markt kommen. Von der Desktop-Variante war noch nichts in Ankündigungen zu hören.
Meteor Lake ist Intels erste CPU mit verschiedenen Chiplets für jede Komponente und die erste auf dem Intel-4-Prozessknoten. Die Hinzufügung eines KI-Coprozessors könnte angesichts von Microsofts Vorstoß für KI-Funktionen in Windows wichtig sein.
Siehe auch:
- Intel kündigt "Windows-Refresh" für 2024 an, erwartet Umsatzschub
- CFO David Zinsner sieht neues Windows als Anstoß für Hardware-Neukauf
- Hinweise auf Windows 12 bereits in Intel-Dokumenten entdeckt
- Intel bereitet Meteor Lake für nächste Windows-Generation vor
- Meteor-Lake-Mobilchips mit KI-Coprozessor angekündigt
- Meteor Lake ist Intels erste CPU mit Chiplets für jede Komponente
- Microsoft plant möglicherweise weitere KI-Funktionen
Windows-Refresh im nächsten Jahr
Das meldet das Online-Magazin PC Gamer und bezieht sich dabei auf den Auftritt von Intel-CFO David Zinsner bei der Citi's Global Technology Conference im September. Dort hatte Zinsner den Windows-Refresh im nächsten Jahr angedeutet.Laut Zinsner sei der Start der nächsten Windows-Version "ein guter Zeitpunkt für Verbraucher, ihre PCs aufgrund einer neuen Version von Windows aufzurüsten". Das neue Betriebssystem sieht er als Anstoß für den Hardware-Neukauf.
"Wir glauben, dass 2024 ein ziemlich gutes Jahr für Kunden sein wird, insbesondere wegen der Windows-Aktualisierung", so Zinsner. "Wir sind immer noch der Meinung, dass die Installationsbasis ziemlich alt ist und eine Auffrischung benötigt. Wir denken, dass das nächste Jahr angesichts des Windows-Katalysators der Beginn dafür sein könnte."
Dass Intel dabei so früh über bislang nicht angekündigte Windows-Updates spricht, ist nichts ungewöhnliches. Anfang des Jahres hatte man bereits deutliche Hinweise auf Windows 12 in internen Intel-Dokumenten entdeckt, die vorab durchgesickert waren. Diesen Berichten zufolge bereitet Intel seine Meteor-Lake-Desktop-Plattform für die nächste Generation von Windows vor, die wahrscheinlich Windows 12 heißen wird.
Intel hat bisher nur die Meteor-Lake-Mobilchips angekündigt, die ab Dezember mit einem dedizierten KI-Coprozessor auf den Markt kommen. Von der Desktop-Variante war noch nichts in Ankündigungen zu hören.
Meteor Lake ist Intels erste CPU mit verschiedenen Chiplets für jede Komponente und die erste auf dem Intel-4-Prozessknoten. Die Hinzufügung eines KI-Coprozessors könnte angesichts von Microsofts Vorstoß für KI-Funktionen in Windows wichtig sein.
Keine Stellungnahme von Microsoft
Microsoft hat bislang noch keine Pläne für Windows 12 bekannt gegeben. Aber es gibt klare Anzeichen dafür, dass das Unternehmen zukünftige Windows-Versionen mit weiteren KI-Funktionen ausstatten will. Neueste Gerüchte besagen zudem, dass Windows 12 als Abo-Modell oder auch als Cloud-PC für Verbraucher starten könnte.Siehe auch:
- Office und Windows im Abo: Microsoft 365 für Endkunden bahnt sich an
- Microsoft testet Abonnement-Verwaltung in Windows 10 Store-App
- Microsoft 365: Zusammenführung von Office und Windows in Bezahl-Abo
- Windows 10 Enterprise im Abo: Die Details zum Deutschland-Start
- Windows 10 Enterprise: Bald auch im preiswerten Abo - erste Zahlen
Thema:
Nadine Juliana DresslerRedakteurin für Windows & Netzwerke
Seit 2001 im Journalismus, klassisch ausgebildet, Autorin eines Windows-Buches. Ihre Themen reichen von Insider-Builds über die FritzBox bis zu DSL und Starlink.
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