HP & Dell melden gesunde Zuwächse bei PC-Verkäufen, mit großem Aber
HP und Dell, die beiden größten PC-Hersteller der Welt, konnten zuletzt nach eigenen Angaben gesunde Zuwächse bei ihren Verkaufszahlen verzeichnen. Die Konzerne profitierten nicht nur von besseren Server-Verkäufen, sondern setzten auch mehr PCs ab.
Stattdessen ist Dells leichtes Umsatzwachstum im PC-Markt auf eine größere Nachfrage aus dem Business-Segment zurückzuführen. Der Umsatz mit Firmen-PCs belief sich im vierten Quartal 2024 laut Dell auf etwa 10 Milliarden US-Dollar und legte somit um fünf Prozent im Jahresvergleich zu.
Für die nähere Zukunft geht man bei Dell davon aus, dass das Unternehmen vor allem bei Server-Systemen für KI-Anwendungen mehr Einnahmen erzielen kann. Dell hat unter anderem große Aufträge von Elon Musks KI-Firma xAI erhalten, in deren Rahmen man Server für deren Rechenzentren liefern soll. Unterdessen wird die Lieferkette für die in den USA verkauften Client-PCs bald zu 90 Prozent auf Länder außerhalb Chinas verlagert sein, um so den von US-Präsident Trump angekündigten Strafzöllen zu entgehen.
Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs der Umsatz des Client-Geschäfts bei HP um ganze fünf Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar. Dabei entfielen 49 Prozent des Umsatzes dieser Sparte auf den Vertrieb von Firmen-PCs, während 19 Prozent davon durch PCs für Privatkunden eingenommen wurden. Die verbleibenden Umsätze der Client-Sparte von HP in Höhe von immerhin 4,3 Milliarden Dollar erzielte man durch das Geschäft mit Druckern und deren Zubehör und Verbrauchsmaterialien.
HP gab an, dass der Umsatz mit PCs fünf Prozent zulegte, während die Zahl der verkauften Geräte um sechs Prozent stieg. Bei den Privatkunden gab es auch bei HP einen Rückgang, wobei die Umsätze nur um sieben Prozent fielen, während die Stückzahlen um 11 Prozent sanken. Ein Grund dafür sind die gestiegenen Verkaufspreise der einzelnen Geräte. Für die nähere Zukunft geht man bei HP davon aus, dass der "Upgrade-Zyklus" rund um Windows 11 - den Microsoft mit dem Support-Ende von Windows 10 im Oktober 2025 praktisch erzwingt - für steigende Zahlen sorgen wird.
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Firmen-PCs sorgen für steigende Umsätze
Wie Dell gestern Abend nach Börsenschluss verlauten ließ, verkaufte man im vierten Quartal des Geschäftsjahres PCs im Wert von 11,9 Milliarden US-Dollar. Damit legte der Umsatz der Client-PC-Sparte des US-Computerkonzerns im Jahresvergleich um ein Prozent zu. Dass man im PC-Markt ein Plus verzeichnen konnte, liegt im Fall von Dell aber nicht am Verkauf von Geräten an Privatkunden.Stattdessen ist Dells leichtes Umsatzwachstum im PC-Markt auf eine größere Nachfrage aus dem Business-Segment zurückzuführen. Der Umsatz mit Firmen-PCs belief sich im vierten Quartal 2024 laut Dell auf etwa 10 Milliarden US-Dollar und legte somit um fünf Prozent im Jahresvergleich zu.
Privatkunden-Markt gibt weiter nach
Der Umsatz mit PCs für Privatkunden belief sich hingegen nur noch auf 1,9 Milliarden Dollar und sank somit im Vergleich zum gleichen Quartal des Vorjahres um 12 Prozent. Dell hatte erst vor einigen Wochen eine Neuordnung seiner Produktreihen angekündigt, mit der man wohl auch versuchen will, die Nachfrage wieder anzukurbeln - auch bei Privatkunden.Für die nähere Zukunft geht man bei Dell davon aus, dass das Unternehmen vor allem bei Server-Systemen für KI-Anwendungen mehr Einnahmen erzielen kann. Dell hat unter anderem große Aufträge von Elon Musks KI-Firma xAI erhalten, in deren Rahmen man Server für deren Rechenzentren liefern soll. Unterdessen wird die Lieferkette für die in den USA verkauften Client-PCs bald zu 90 Prozent auf Länder außerhalb Chinas verlagert sein, um so den von US-Präsident Trump angekündigten Strafzöllen zu entgehen.
Auch HPs Verkäufe von Privatkunden-PCs schwächeln
Dells größter Konkurrent HP meldete für das erste Quartal seines Geschäftsjahres 2025 einen Gewinn von knapp unter einer Milliarde Dollar auf einen Umsatz in Höhe von 13,5 Milliarden Dollar. Der Umsatz legte damit um 2,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu. Auch bei HP sorgte vor allem der Markt für professionell genutzte PCs für Wachstum bei den Verkäufen von Client-Rechnern.Im Vergleich zum Vorjahresquartal wuchs der Umsatz des Client-Geschäfts bei HP um ganze fünf Prozent auf 9,2 Milliarden Dollar. Dabei entfielen 49 Prozent des Umsatzes dieser Sparte auf den Vertrieb von Firmen-PCs, während 19 Prozent davon durch PCs für Privatkunden eingenommen wurden. Die verbleibenden Umsätze der Client-Sparte von HP in Höhe von immerhin 4,3 Milliarden Dollar erzielte man durch das Geschäft mit Druckern und deren Zubehör und Verbrauchsmaterialien.
HP gab an, dass der Umsatz mit PCs fünf Prozent zulegte, während die Zahl der verkauften Geräte um sechs Prozent stieg. Bei den Privatkunden gab es auch bei HP einen Rückgang, wobei die Umsätze nur um sieben Prozent fielen, während die Stückzahlen um 11 Prozent sanken. Ein Grund dafür sind die gestiegenen Verkaufspreise der einzelnen Geräte. Für die nähere Zukunft geht man bei HP davon aus, dass der "Upgrade-Zyklus" rund um Windows 11 - den Microsoft mit dem Support-Ende von Windows 10 im Oktober 2025 praktisch erzwingt - für steigende Zahlen sorgen wird.
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Zusammenfassung
- HP und Dell verzeichnen Zuwächse bei PC-Verkäufen, vor allem im Business-Segment
- Dells PC-Umsatz stieg um 1 Prozent, getrieben durch 5 Prozent Wachstum bei Firmen-PCs
- HP erzielte 5 Prozent Umsatzwachstum im Client-Geschäft, hauptsächlich durch Firmen-PCs
- Privatkunden-Segment schwächelt bei beiden Herstellern mit Umsatzrückgängen
- Dell setzt auf KI-Server, HP erwartet Wachstum durch Windows 11 Upgrade-Zyklus
- Dell verlagert PC-Produktion aus China, um US-Strafzöllen zu entgehen
- HP profitiert von höheren Verkaufspreisen trotz sinkender Stückzahlen bei Privat-PCs
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- Intel: Windows 12 soll die PC-Verkäufe endlich wieder ankurbeln
- Starker Rückgang der PC-Verkäufe: Dell streicht fast 6700 Arbeitsplätze
- PC-Verkäufe stürzten zum Jahresende noch einmal richtig ab
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