Nvidia: schmelzende Stecker der RTX 4090 oft wegen Fehler der Nutzer
Nvidia hat sich endlich noch einmal zu den schmelzenden Strom-Anschlüssen der neuen High-End-GPU geäußert und erklärt, dass es in einer gewissen Zahl von Fällen offenbar durch einen Fehler bei der Installation der RTX 4090 zu der starken Hitzeentwicklung und damit dem Schmelzen der Stecker kommen kann.
Wie Nvidia in einer Notiz im Support-Bereich seiner Website erklärte, liegen dem Unternehmen bisher Informationen zu rund 50 Fällen vor, in denen es zu einem Schmelzen der Stecker für den 12VHPWR-Anschluss gekommen ist. In Verbindung mit früher veröffentlichten Angaben zur bisherigen Zahl von rund 125.000 verkauften GeForce RTX 4090 Grafikkarten lässt sich so eine Ausfallrate schätzen, die wohl bei rund 0,04 Prozent liegt.
Nvidia: 12VHPWR-Stecker muss vollständig eingesteckt werden.
Bei der weiter andauernden Untersuchung der Meldungen über schmelzende Anschlüsse habe sich anhand bestimmter Faktoren abgezeichnet, dass es ein "übliches Problem" ist, dass die Kunden die neuen 16-Pin-Stecker für die Stromversorgung der RTX 4090 nicht vollständig und damit nicht ordnungsgemäß in den Anschluss stecken.
Konkret handelt es sich um Streifen auf den Stecker-Pins, die durch die Wärmeentwicklung im eingesteckten Zustand entstehen, sofern der Stecker nicht vollständig in den Anschluss geschoben wurde. Das Unternehmen rät Käufern der GeForce RTX 4090 deshalb eindringlich, den 12VHPWR-Stecker bereits vor dem Einsetzen der Grafikkarte in das Mainboard vollständig und gerade in den Anschluss einzusetzen und eine ordnungsgemäße Verbindung sicherzustellen.
Derzeit versucht Nvidia weitere Wege zu finden, um sicherzugehen, dass der Stecker wirklich vollständig und fehlerfrei eingesetzt wird. Vorerst will man die Abwicklung von Garantieanfragen wegen der Problematik rund um den 12VHPWR-Anschluss möglichst simpel gestalten und bevorzugt behandeln, unabhängig davon, von welchem Hersteller-Partner die jeweilige GPU stammt oder welches Kabel zur Stromversorgung verwendet wurde.
Siehe auch:
Nvidia: 12VHPWR-Stecker muss vollständig eingesteckt werden.
Bei der weiter andauernden Untersuchung der Meldungen über schmelzende Anschlüsse habe sich anhand bestimmter Faktoren abgezeichnet, dass es ein "übliches Problem" ist, dass die Kunden die neuen 16-Pin-Stecker für die Stromversorgung der RTX 4090 nicht vollständig und damit nicht ordnungsgemäß in den Anschluss stecken.
Streifen an beschädigten Steckern deuten auf Fehler beim Einbau hin
In einem Statement gegenüber den Hardware-Spezialisten von Gamers Nexus stellte Nvidia ergänzend klar, dass man die im Rahmen der Garantieentwicklung eingeschickten Kabel von RTX 4090-Käufern mit geschmolzenen Anschlüssen untersucht habe. Dabei seien vielfach bestimmte Merkmale an den Steckern erkennbar gewesen, die auf eine nicht vollständige Verbindung zwischen Stecker und Anschluss hindeuten.Konkret handelt es sich um Streifen auf den Stecker-Pins, die durch die Wärmeentwicklung im eingesteckten Zustand entstehen, sofern der Stecker nicht vollständig in den Anschluss geschoben wurde. Das Unternehmen rät Käufern der GeForce RTX 4090 deshalb eindringlich, den 12VHPWR-Stecker bereits vor dem Einsetzen der Grafikkarte in das Mainboard vollständig und gerade in den Anschluss einzusetzen und eine ordnungsgemäße Verbindung sicherzustellen.
Derzeit versucht Nvidia weitere Wege zu finden, um sicherzugehen, dass der Stecker wirklich vollständig und fehlerfrei eingesetzt wird. Vorerst will man die Abwicklung von Garantieanfragen wegen der Problematik rund um den 12VHPWR-Anschluss möglichst simpel gestalten und bevorzugt behandeln, unabhängig davon, von welchem Hersteller-Partner die jeweilige GPU stammt oder welches Kabel zur Stromversorgung verwendet wurde.
Siehe auch:
- Nvidia: Sammelklage wegen schmelzenden GeForce RTX 4090-Steckern
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