Ultimea Poseidon E100: Solider Full-HD-LED-Beamer im Test
Beim Ultimea Poseidon E100 handelt es sich um einen 1.800-ANSI-Lumen-DLP-Projektor. Ultimea ist damit einer der wenigen Hersteller, die die Lichtleistung noch in ANSI-Lumen angeben. Beim Vergleich mit anderen Beamern sollte man folglich die Übereinstimmung der Helligkeitsangabe überprüfen. Genau hinschauen sollte man auch bei der Angabe der Auflösung: Bei MediaMarkt ist zunächst von einem "4K DLP Projektor" zu lesen. Die zweite Zeile allerdings verrät bereits: Es handelt sich um einen Full-HD-LED-Beamer.
Weitere Ungenauigkeiten erstrecken sich auch auf weitere technische Daten. Im Inneren des Projektors stecken wahrscheinlich zwei 10-Watt-Speaker. Der E100 überbietet damit den JMGO N1S 4K. Auch bei diesem technischen Detail muss man genauer hinschauen: Auf anderen Bildern sieht man, dass zwei 15-Watt-Speaker verbaut sein sollen. Damit würde der Beamer am JMGO N1S Pro und sogar am Xgimi Horizon 20 Max vorbeiziehen. Da die Textspezifikationen bei Saturn, Amazon und der Hersteller-Homepage übereinstimmen, ist davon auszugehen, dass sich beim Bild ein Fehler eingeschlichen hat.
Anders als bei vielen anderen Projektoren handelt es sich beim E100 nicht um einen Gimbal-Beamer. Nicht einmal ein Kickstand ist auf der Unterseite verbaut. Die beiden Gummistreifen, auf denen der Projektor steht, verhindern die Verwendung einiger Desktop-Stands, wie bspw. von Dangbei. Stattdessen kann ein Stativ angeschraubt werden. Auch eine Deckenhalterung ist denkbar. Die Oberseite ist komplett leer: Ultimea verzichtet auf jegliche Buttons. Die Praxis gibt der Entscheidung recht: In den seltensten Fällen verwendet man Buttons am Beamer.
Das smarte Betriebssystem bietet über Streaming hinaus auch eine Vielzahl weiterer Apps. Dazu gehören u. a. Asphalt sowie der lokale Videoplayer VLC. Es ist erfreulich, dass Ultimea bereits auf Google TV setzt und nicht einen weiteren Android-TV-Beamer auf den Markt gebracht hat. Das System reagiert im Alltag zügig und gerät auch bei längeren Film- und Gaming-Sessions nicht ins Stocken. Mit Google TV geht auch Chromecast einher, was das Streamen von Smartphone-Inhalten sehr einfach macht. Auch GeForce Now kann über den Play Store installiert werden. Mit dem Gaming-Streaming-Dienst braucht es in vielen Fällen keine Spielekonsole mehr. Der Projektor verfügt bedauerlicherweise nur über 2 GB RAM. Der interne Speicher ist im Hinblick auf andere Geräte in der Preisklasse zu klein: Gerade einmal 8 GB Speicherplatz stehen dem Nutzer zur Verfügung.
Punkten kann der Beamer mit einem 0,47-Zoll-DMD-Chip. Die 1.800 ANSI-Lumen können eine Bildschirmdiagonale von bis zu 300 Zoll erzeugen. Hierfür ist eine Distanz von 7,97 Metern zwischen Projektionsziel und Beamer erforderlich. Der Beamer unterstützt MEMC, HDR10+ und HLG. Es werden 120 % des DCI-P3-Farbraums abgedeckt. Die Light-Engine des E100 ist IP5X-zertifiziert und folglich staubdicht. Während günstigere Projektoren mit der Zeit oft Staubkörner auf der optischen Engine sammeln, ist dies hier nicht der Fall. Die Lebenszeit der Lichtquelle wird allem zum Trotz nur mit 10+ Jahren angegeben. Geht man von zwei Stunden pro Tag aus und rechnet dies hoch, ist die Lebensdauer bei den meisten anderen Projektoren deutlich länger. Der Ultimea Poseidon E100 ist aktuell für 849,99 Euro bei MediaMarkt verfügbar. Bei Ultimea direkt kostet der Projektor etwas mehr: Der E100 wird hier für 855,95 Euro angeboten. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
Weitere Ungenauigkeiten erstrecken sich auch auf weitere technische Daten. Im Inneren des Projektors stecken wahrscheinlich zwei 10-Watt-Speaker. Der E100 überbietet damit den JMGO N1S 4K. Auch bei diesem technischen Detail muss man genauer hinschauen: Auf anderen Bildern sieht man, dass zwei 15-Watt-Speaker verbaut sein sollen. Damit würde der Beamer am JMGO N1S Pro und sogar am Xgimi Horizon 20 Max vorbeiziehen. Da die Textspezifikationen bei Saturn, Amazon und der Hersteller-Homepage übereinstimmen, ist davon auszugehen, dass sich beim Bild ein Fehler eingeschlichen hat.
Anders als bei vielen anderen Projektoren handelt es sich beim E100 nicht um einen Gimbal-Beamer. Nicht einmal ein Kickstand ist auf der Unterseite verbaut. Die beiden Gummistreifen, auf denen der Projektor steht, verhindern die Verwendung einiger Desktop-Stands, wie bspw. von Dangbei. Stattdessen kann ein Stativ angeschraubt werden. Auch eine Deckenhalterung ist denkbar. Die Oberseite ist komplett leer: Ultimea verzichtet auf jegliche Buttons. Die Praxis gibt der Entscheidung recht: In den seltensten Fällen verwendet man Buttons am Beamer.
Ports ausreichend vorhanden
Der Hersteller verbaut eine große Anzahl an Ports: Dazu gehören der Stromanschluss, ein optischer Ausgang und ein HDMI-Anschluss. Es folgen der Ethernet-Port, zwei USB-A-Anschlüsse und ein Mini-USB-Port für den Service. Abgerundet wird die Rückseite durch den Reset-Knopf, den Klinkenanschluss und den Power-Button. Einen USB-C-Port gibt es leider nicht. Während der ersten Einrichtung muss die Fernbedienung verbunden werden. Die hierfür nötigen Batterien liegen nicht bei. Hat man passende Akkus eingelegt, kann das Pairing und die Einrichtung von Google TV beginnen. Dank Google TV ist auch Netflix mit an Bord. Eine passende Taste befindet sich auf der Fernbedienung. Über diesen Button kann die App direkt gestartet werden. Gleiches gilt für YouTube, Amazon Prime und Disney+.Das smarte Betriebssystem bietet über Streaming hinaus auch eine Vielzahl weiterer Apps. Dazu gehören u. a. Asphalt sowie der lokale Videoplayer VLC. Es ist erfreulich, dass Ultimea bereits auf Google TV setzt und nicht einen weiteren Android-TV-Beamer auf den Markt gebracht hat. Das System reagiert im Alltag zügig und gerät auch bei längeren Film- und Gaming-Sessions nicht ins Stocken. Mit Google TV geht auch Chromecast einher, was das Streamen von Smartphone-Inhalten sehr einfach macht. Auch GeForce Now kann über den Play Store installiert werden. Mit dem Gaming-Streaming-Dienst braucht es in vielen Fällen keine Spielekonsole mehr. Der Projektor verfügt bedauerlicherweise nur über 2 GB RAM. Der interne Speicher ist im Hinblick auf andere Geräte in der Preisklasse zu klein: Gerade einmal 8 GB Speicherplatz stehen dem Nutzer zur Verfügung.
Punkten kann der Beamer mit einem 0,47-Zoll-DMD-Chip. Die 1.800 ANSI-Lumen können eine Bildschirmdiagonale von bis zu 300 Zoll erzeugen. Hierfür ist eine Distanz von 7,97 Metern zwischen Projektionsziel und Beamer erforderlich. Der Beamer unterstützt MEMC, HDR10+ und HLG. Es werden 120 % des DCI-P3-Farbraums abgedeckt. Die Light-Engine des E100 ist IP5X-zertifiziert und folglich staubdicht. Während günstigere Projektoren mit der Zeit oft Staubkörner auf der optischen Engine sammeln, ist dies hier nicht der Fall. Die Lebenszeit der Lichtquelle wird allem zum Trotz nur mit 10+ Jahren angegeben. Geht man von zwei Stunden pro Tag aus und rechnet dies hoch, ist die Lebensdauer bei den meisten anderen Projektoren deutlich länger. Der Ultimea Poseidon E100 ist aktuell für 849,99 Euro bei MediaMarkt verfügbar. Bei Ultimea direkt kostet der Projektor etwas mehr: Der E100 wird hier für 855,95 Euro angeboten. Mehr von Timm: Nerdbench auf YouTube
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