Firebat Huan 16 Pro: Gaming-Notebook mit klaren Schwächen im Test

Beim Firebat Huan 16 Pro handelt es sich laut Hersteller um ein Gaming-Notebook mit Nvidia RTX 5060 Laptop GPU. Als Prozessor kommt ein Intel Core i7-13700HX zum Einsatz. Der Prozessor verfügt über 16 Kerne, 24 Threads und einen 30 MB Intel Smart Cache. Die CPU taktet mit bis zu 5,0 GHz. In CPU-Z wird ein Single-Core-Score von 746,6 Punkten erreicht. Der Multi-Core-Score liegt bei 8949,2 Punkten.

Die 1-TB-SSD, die Firebat verbaut, ist recht unbekannt. Die PC41Q-1TB-B schreibt Daten mit 5205,44 Megabyte pro Sekunde. Bereits bestehende Daten werden mit 5622,47 Megabyte pro Sekunde gelesen. Der 3DMark Storage Benchmark vergibt 1839 Punkte. Im Auslieferungszustand war die SSD wirklich sehr neu: Die 4 Stunden Betriebszeit dürften von der ersten Verwendung herrühren. Das hat man u. a. beim Blackview Gamibook schon anders erlebt: Die dort verbaute SSD war bereits 130 Stunden im Einsatz. Beim Firebat erhält man also eine frische SSD ohne Altlasten.
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Der erste Start des Notebooks dauert recht lange. Windows bereitet vor dem Setup fast 5 Minuten lang Daten vor, bevor es überhaupt losgeht. Auf dem PC ist Windows 11 Pro for Workstations installiert. Es handelt sich anfangs noch um Windows 24H2. Ein Upgrade auf 25H2 ist aber kein Problem und kann über Windows Update angestoßen werden. Firebat geht auf der Artikelseite nicht wirklich darauf ein, welches System auf dem Notebook installiert ist. Ein aktiviertes Windows 11 Pro, wenn auch für Workstations, wirkt in diesem Zusammenhang fast wie ein kostenloses Extra.

Neuinstallation unnötig kompliziert

Allerdings bringt das System auch einige Probleme mit sich: Firebat liefert das Huan 16 Pro ohne Wiederherstellungspartition aus. Es ist folglich nicht möglich, den PC ohne großen Aufwand zurückzusetzen. Die Neuinstallation von Windows 11 wird darüber hinaus unnötig erschwert: Es gibt zwar eine Support-Seite, und nach Rückfrage unseres Kollegen Timm Mohn ist auch das Windows-Image (https://drive.google.com/drive/folders/14qTvK3OQgY7zN8OSW0O9_aMoQX7avvlQ) wieder in Google Drive abrufbar. Allerdings: Das Image kommt ohne Treiber daher.

Diese müssen manuell heruntergeladen und eingepflegt werden. Das ist auch unbedingt nötig: Installiert man das Image, kann im Windows-Setup nicht einmal das Touchpad benutzt werden. Jeder andere PC-Hersteller erleichtert das Zurücksetzen auf Werkseinstellungen, und es ist völlig unverständlich, warum Firebat den hier eingeschlagenen Weg geht.

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Bezüglich Design kann das Huan 16 Pro gefallen: Das Notebook ist in Weiß gehalten. Es hebt sich damit positiv von der Konkurrenz ab. Anders sieht es bei der Tastatur aus: Leider setzt Firebat auf eine QWERTY-Tastatur. Das macht das Tippen etwas mühsamer als mit einer deutschen Tastatur. Das Firebat Huan 16 Pro wird aktuell für 1219 Euro angeboten. Auf der Artikelseite lässt sich gelegentlich ein Gutschein einlösen. Zum Zeitpunkt des Kaufs betrug der Rabatt 120 Euro. Der Endpreis lag in diesem Fall bei 1099 Euro. Das ist gemessen an der Leistung und den Kompromissen, die man eingeht, zu viel. Derzeit findet sich kein Coupon auf der Artikelseite, was das Notebook noch unattraktiver macht.

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