Intel greift AMD und Nvidia bald mit neuen Max-Prozessoren an

Der Chiphersteller Intel will dem zunehmenden Einfluss Nvidias und AMDs auf das High-Performance-Computing endlich einen Riegel vorschieben. Nach einigen Verzögerungen sei man nun bereit, die neuen Max-Chips in größerem Umfang auszuliefern.
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Hinter der neuen Klasse stecken im Grunde sogar zwei verschiedene Produktgruppen: Die unter der Bezeichnung Sapphire Rapids HBM entwickelten Chips werden nun als Xeon CPU Max Series, die Ponte Vecchio-Prozessoren als Intel Data Center GPU Max Series verkauft. Diese Chips haben in der HPC-Community seit Jahren für Aufsehen gesorgt, da sie den seit Langem erwarteten Aurora-Supercomputer des US-Energieministeriums antreiben werden, der der zweite Exascale-Supercomputer des Landes und damit einer der schnellsten der Welt werden soll.

Betreiber von Datenzentren wünschen sich schon länger, ebenfalls Zugriff auf diese Chips zu bekommen. Jeff McVeigh, Chef der Intel Super Compute Group, räumte hier ein, dass man bei der Kommerzialisierung dieser Chips geschlampt habe. Wo genau das Problem lag, führte er nicht weiter aus. Anfang 2023 sollen die Prozessoren nun aber in den Handel kommen.


Laut Intel gibt es bereits mehr als 30 Systemdesigns für Xeon Max von zwölf Anbietern wie Hewlett Packard Enterprise, Dell, Lenovo und Supermicro. Hinzu kommen noch einmal 15 Designs für die Max-Serie der Rechenzentrums-CPUs, die von fünf Anbietern stammen.

56 Cores + Beschleuniger

Die Xeon Max Series wird mit bis zu 56 CPU-Kernen ausgestattet sein, die auf der Golden Cove-Mikroarchitektur basieren, die auch in Intels Core-CPUs der 12. Generation zum Einsatz kommt. Wie die Vanilla-Sapphire-Rapids-Chips, die im nächsten Jahr auf den Markt kommen, werden diese Prozessoren DDR5, PCIe 5.0 und Compute Express Link (CXL) 1.1 unterstützen, wodurch der Speicher über PCIe 5.0 direkt an die CPU angebunden werden kann.

Der Xeon Max mit einer Thermal Design Power (TDP) von 350 W verfügt über 20 eingebaute Beschleuniger für künstliche Intelligenz und HPC-Workloads. Zu diesen Beschleunigern gehören Intel Advanced Vector Extensions 512 (AVX-512) und Intel Deep Learning Boost (DL Boost), Intel Data Streaming Accelerator (DSA) und Intel Advanced Matrix Extensions (AMX). Mit AVX-512 will Intel die doppelte Leistung beim Deep-Learning-Training im Vergleich zu einem System mit AMDs High-End-CPU Epyc 7763 bieten. Inwieweit das der Realität entspricht, wird sich natürlich erst noch in unabhängigen Tests zeigen müssen. Die genauen Spezifikationen aller Modelle sind kurz vor der Markteinführung zu erwarten.

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