Chipkrieg eskaliert: Keine modernen Fertigungsanlagen mehr für China
Die gestern von den USA verkündeten neuen Export-Beschränkungen auf Chiptechnologien sorgen für eine schnelle Eskalation des mit China geführten "Chip-Krieges". Die großen Hersteller verzeichneten nicht nur einen Einbruch ihrer Aktienkurse. Einer der wichtigsten Zulieferer muss offenbar infolge der US-Sanktionen drastische Maßnahmen ergreifen.
Wie die Nachrichtenagentur Reuters unter Berufung auf Mitarbeiter der Firma KLA Corporation berichtet, stoppt der in den USA ansässige Hersteller von Fertigungsanlagen für die Produktion von modernen Speicherchips und anderen ähnlichen Produkten mit praktisch sofortiger Wirkung den Verkauf und die Wartung vieler seiner Produkte in China.
Dass KLA jetzt keine Anlagen mehr nach China liefert und auch deren Wartung in vielerlei Hinsicht einstellt, wird wohl vor allem für Intel und SK Hynix zum Problem. Der US-amerikanische Halbleitergigant und der koreanische Speicherspezialist betreiben jeweils eigene Werke für die Fertigung von Speicherchips in China.
SK Hynix will nach eigenen Angaben versuchen, eine Lizenz der US-Behörden für den Bezug von dringend für die Fertigung seiner Erzeugnisse benötigten Produkten von amerikanischen Firmen zu erhalten. Die US-Regierung will nach eigenen Angaben jeden Fall einzeln prüfen, wobei vor allem die chinesischen Hersteller wohl keine Chance haben sollen, Anlagen und andere Technologien für die Produktion fortgeschrittener Halbleitererzeugnisse zu erhalten.
Siehe auch:
KLA stellt Wartung und Vertrieb von modernen Chipanlagen in China vorerst ein
KLA liefert den Angaben zufolge ab sofort keine weiteren Anlagen an die sogenannten "Advanced Fabs", also Hersteller, die NAND-Speichermodule mit 128 oder mehr Schichten oder DRAM-Chips mit Strukturbreiten von 18 oder weniger Nanometern in China produzieren. Das Gleiche gilt auch für aufwendigere "Advanced Logic Chips", zu denen auch verschiedene Prozessoren mit geringen Strukturbreiten zählen.Dass KLA jetzt keine Anlagen mehr nach China liefert und auch deren Wartung in vielerlei Hinsicht einstellt, wird wohl vor allem für Intel und SK Hynix zum Problem. Der US-amerikanische Halbleitergigant und der koreanische Speicherspezialist betreiben jeweils eigene Werke für die Fertigung von Speicherchips in China.
SK Hynix will nach eigenen Angaben versuchen, eine Lizenz der US-Behörden für den Bezug von dringend für die Fertigung seiner Erzeugnisse benötigten Produkten von amerikanischen Firmen zu erhalten. Die US-Regierung will nach eigenen Angaben jeden Fall einzeln prüfen, wobei vor allem die chinesischen Hersteller wohl keine Chance haben sollen, Anlagen und andere Technologien für die Produktion fortgeschrittener Halbleitererzeugnisse zu erhalten.
Siehe auch:
- Ukraine-Krieg schneidet Chip-Industrie von wichtigem Rohstoff ab
- Chipmangel: US-Regierung droht Anbietern mit Kriegswirtschafts-Gesetz
- Samsung zettelt Chip-Krieg an: Mit über 100 Mrd. Dollar gegen TSMC
- Folgen des Zweiten Weltkriegs könnten jetzt Chip-Industrie lahmlegen
- x86-Chips aus China: Handelskrieg lässt AMD-Kooperation scheitern
Thema:
Beliebte Downloads
Neue Nachrichten
Beliebte Nachrichten
Videos
Meist kommentierte Nachrichten
❤ WinFuture unterstützen
Sie wollen online einkaufen?
Dann nutzen Sie bitte einen der folgenden Links,
um WinFuture zu unterstützen:
Vielen Dank!
Alle Kommentare zu dieser News anzeigen