Samsung zettelt Chip-Krieg an:
Mit über 100 Mrd. Dollar gegen TSMC
Samsung will mit riesigen Geldsummen dafür sorgen, dass man den Anschluss gegenüber dem Chipgiganten TSMC nicht verliert. Mit mehr als 100 Milliarden Dollar will der koreanische Elektronikriese seine Fähigkeiten in der Produktion von modernen Chips kräftig ausbauen.
Wie der US-Wirtschaftsdienst Bloomberg meldet, pumpt Samsung in den nächsten Jahren rund 116 Milliarden Dollar in seine Chipsparte, um die Lücke zum größten Chipfertiger Taiwan Semiconductor Manufacturing Company (TSMC) zu schließen. Damit will das Unternehmen möglichst schnell die Fähigkeit erlangen, noch kleinere Prozessoren bauen zu können.
Derzeit werden laut Teilnehmern der Veranstaltung bereits entsprechende Werkzeuge entwickelt, wobei Samsung mit seinen wichtigsten Partnern zusammenarbeitet, um entsprechende Technologien zu nutzen. Wenn Samsungs riesige Investitionen zu den gewünschten Ergebnissen führen, könnten die Koreaner TSMC eine Reihe von höchst lukrativen Kunden abgewinnen, darunter neben AMD auch der US-Computerkonzern Apple.
Mit den neuen Investitionen will sich Samsung unter anderem eine Vielzahl von höchst modernen Maschinen für die Fertigung mit Hilfe von EUV-Technologie (Extreme Ultra-Violet) sichern. Nur wenn dies gelingt, könne der koreanische Gigant tatsächlich die nötigen Kapazitäten schaffen, um sich erfolgreich gegen TSMC durchzusetzen und das lang gehegte Ziel der Marktführerschaft in der Chipfertigung erreichen, so die Meinung von Analysten.
Gleichzeitig setzt Samsung anders als TSMC bei seinen 3-Nanometer-Chips auf die neue "Gate-All-Around"-Technologie, die gemeinhin als großer Fortschritt betrachtet wird. Mit ihr könnte man unter anderem mehr Strukturen auf den Chips unterbringen und gleichzeitig eine größere Energieeffizienz erzielen. Sollte allerdings die Ausbeute nicht schnell genug ein hohes Niveau erreichen, würde Samsung Geld verlieren, so die Marktbeobachter.
Samsung will mit seinem Geld den "Chip-Krieg" mit TSMC auf eine neue Ebene hieven und so endlich mehr Marktanteile erobern. Dabei spielt auch die Fertigung von Chips für Drittfirmen eine große Rolle, ein Markt, in dem Samsung bis 2019 nur einen Anteil von 18 Prozent für sich beanspruchen konnte. Seitdem hat man die Zahl der Auftragskunden aber um rund ein Drittel gesteigert, so dass neben Qualcomm mittlerweile auch Nvidia und IBM einen Teil ihrer Chips bei Samsung und nicht mehr bei TSMC bauen lassen.
Samsung will bis 2022 zu TSMC aufschließen
Bis 2022 will Samsung so in der Lage sein, Chips mit einer Strukturbreite von nur noch drei Nanometern zu bauen. Dies ließ das Unternehmen im Otober bei einer geschlossenen Veranstaltung vor geladenen Gästen verlauten. Sollte der ambitionierte Plan aufgehen, wäre Samsung anders als erwartet ungefähr zur gleichen Zeit in der Lage, 3-Nanometer-Chips zu bauen wie TSMC.Derzeit werden laut Teilnehmern der Veranstaltung bereits entsprechende Werkzeuge entwickelt, wobei Samsung mit seinen wichtigsten Partnern zusammenarbeitet, um entsprechende Technologien zu nutzen. Wenn Samsungs riesige Investitionen zu den gewünschten Ergebnissen führen, könnten die Koreaner TSMC eine Reihe von höchst lukrativen Kunden abgewinnen, darunter neben AMD auch der US-Computerkonzern Apple.
Mit den neuen Investitionen will sich Samsung unter anderem eine Vielzahl von höchst modernen Maschinen für die Fertigung mit Hilfe von EUV-Technologie (Extreme Ultra-Violet) sichern. Nur wenn dies gelingt, könne der koreanische Gigant tatsächlich die nötigen Kapazitäten schaffen, um sich erfolgreich gegen TSMC durchzusetzen und das lang gehegte Ziel der Marktführerschaft in der Chipfertigung erreichen, so die Meinung von Analysten.
Gleichzeitig setzt Samsung anders als TSMC bei seinen 3-Nanometer-Chips auf die neue "Gate-All-Around"-Technologie, die gemeinhin als großer Fortschritt betrachtet wird. Mit ihr könnte man unter anderem mehr Strukturen auf den Chips unterbringen und gleichzeitig eine größere Energieeffizienz erzielen. Sollte allerdings die Ausbeute nicht schnell genug ein hohes Niveau erreichen, würde Samsung Geld verlieren, so die Marktbeobachter.
Samsung will mit seinem Geld den "Chip-Krieg" mit TSMC auf eine neue Ebene hieven und so endlich mehr Marktanteile erobern. Dabei spielt auch die Fertigung von Chips für Drittfirmen eine große Rolle, ein Markt, in dem Samsung bis 2019 nur einen Anteil von 18 Prozent für sich beanspruchen konnte. Seitdem hat man die Zahl der Auftragskunden aber um rund ein Drittel gesteigert, so dass neben Qualcomm mittlerweile auch Nvidia und IBM einen Teil ihrer Chips bei Samsung und nicht mehr bei TSMC bauen lassen.
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