Wie gewonnen, so zerronnen:
SpaceX-Aktie fällt wohl 3. Tag in Folge
Kurzzeitig war SpaceX an der Börse wertvoller als Microsoft oder Amazon, doch nun dreht die Stimmung. Hohe Milliardenverluste und bevorstehende Ablaufdaten für Insider-Verkäufe setzen das überbewertete Raumfahrtunternehmen massiv unter Druck.
Die anfängliche Volatilität ist typisch für neue Aktien mit einem geringen Streubesitz. Am ersten Handelstag waren lediglich 4,2 Prozent der ausstehenden Aktien frei handelbar. Die aktuelle Marktkapitalisierung beläuft sich auf 2,4 Billionen Dollar (etwa 2,1 Billionen Euro), was das Unternehmen zeitweise wertvoller als Amazon oder Microsoft machte. Finanzexperten sehen die hohe Bewertung jedoch kritisch, da das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei einem Faktor von 125 liegt.
Ein weiterer Risikofaktor für Investoren sind die bevorstehenden Ablaufdaten der sogenannten Lockup-Fristen. Solche Sperrfristen hindern Insider daran, ihre Anteile unmittelbar nach dem Börsengang zu veräußern. Wenn die Fristen enden, gelangen oft große Aktienmengen auf den Markt, was den Preis zusätzlich unter Druck setzen kann. Laut Bloomberg bewerten erste Analysten das Risiko-Ertrags-Verhältnis derzeit als ausgeglichen.
Zusammenfassend lassen sich drei Hauptgründe nennen, die aktuell gegen ein Investment sprechen:
Anleger, die an das langfristige Potenzial glauben, könnten künftig bessere Einstiegspunkte finden.
Wie bewertet ihr die aktuelle Entwicklung der SpaceX-Aktie? Glaubt ihr an eine baldige Erholung oder erwartet ihr weitere Kursverluste? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren!
Siehe auch:
Kursverluste nach Rekordstart
Das Raumfahrtunternehmen SpaceX verzeichnet nach seinem Börsengang vor gut einer Woche mittlerweile anhaltende Kursrückgänge. Im vorbörslichen Handel am Montag fiel das Wertpapier um über vier Prozent, womit sich der negative Trend den dritten Handelstag in Folge fortsetzt. Zuvor hatte der Kurs bereits am Mittwoch und Donnerstag der Vorwoche um insgesamt rund acht Prozent nachgegeben (Freitag war in den USA ein Feiertag). Trotz der Korrektur notiert das Papier aber weiterhin über dem Ausgabepreis von 135 Dollar (etwa 118 Euro).Die anfängliche Volatilität ist typisch für neue Aktien mit einem geringen Streubesitz. Am ersten Handelstag waren lediglich 4,2 Prozent der ausstehenden Aktien frei handelbar. Die aktuelle Marktkapitalisierung beläuft sich auf 2,4 Billionen Dollar (etwa 2,1 Billionen Euro), was das Unternehmen zeitweise wertvoller als Amazon oder Microsoft machte. Finanzexperten sehen die hohe Bewertung jedoch kritisch, da das Kurs-Umsatz-Verhältnis bei einem Faktor von 125 liegt.
Gründe gegen einen frühen Kauf
Laut CNBC setzen viele Anleger auf langfristige Renditen unter der Führung von Elon Musk. Dennoch verzeichnete der Konzern im Jahr 2025 einen Nettoverlust von 4,9 Milliarden Dollar (etwa 4,3 Milliarden Euro). Im ersten Quartal 2026 belief sich das Minus auf weitere 4,28 Milliarden Dollar (etwa 3,7 Milliarden Euro). Das deutet darauf hin, dass das Unternehmen noch längere Zeit unprofitabel bleiben könnte.Ein weiterer Risikofaktor für Investoren sind die bevorstehenden Ablaufdaten der sogenannten Lockup-Fristen. Solche Sperrfristen hindern Insider daran, ihre Anteile unmittelbar nach dem Börsengang zu veräußern. Wenn die Fristen enden, gelangen oft große Aktienmengen auf den Markt, was den Preis zusätzlich unter Druck setzen kann. Laut Bloomberg bewerten erste Analysten das Risiko-Ertrags-Verhältnis derzeit als ausgeglichen.
Fokus auf künstliche Intelligenz
Zudem basiert die hohe Bewertung der Aktie weniger auf dem klassischen Raumfahrtgeschäft, sondern auf den Erwartungen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Durch die Übernahme von xAI fließen die meisten Investitionen in den Sektor. Der Konzern sieht hier einen adressierbaren Markt von 28,5 Billionen Dollar (etwa 24,8 Billionen Euro). Der Wettbewerb in dem Segment ist jedoch intensiv.Zusammenfassend lassen sich drei Hauptgründe nennen, die aktuell gegen ein Investment sprechen:
- Die fundamentale Bewertung ist im Vergleich zum Umsatz extrem hoch.
- Drohende Kursrückgänge durch endende Sperrfristen für Insider-Verkäufe.
- Anhaltende und hohe Milliardenverluste im operativen Geschäft.
Anleger, die an das langfristige Potenzial glauben, könnten künftig bessere Einstiegspunkte finden.
Wie bewertet ihr die aktuelle Entwicklung der SpaceX-Aktie? Glaubt ihr an eine baldige Erholung oder erwartet ihr weitere Kursverluste? Teilt eure Meinung gerne in den Kommentaren!
Zusammenfassung
- Die Aktie des Raumfahrtunternehmens SpaceX zeigt nach Börsengang Schwäche
- Trotz eines aktuellen Kursrückgangs notiert der Wert über Ausgabepreis
- Experten warnen vor der hohen Bewertung im Verhältnis zum geringen Umsatz
- Anhaltende Milliardenverluste im operativen Geschäft belasten das Ergebnis
- Bevorstehende Sperrfristen für Insider könnten den Druck weiter erhöhen
- Der Marktwert wird stark durch Zukunftshoffnungen auf KI-Sektor gestützt
Siehe auch:
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- 30 Mrd. Dollar für Elon Musk: Google mietet Rechenleistung bei SpaceX
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