WhatsApp bekommt einen neuen Chef - für bessere Monetarisierung?
Meta Platforms, Mark Zuckerbergs US-Konzern hinter Facebook, Instagram, WhatsApp und Threads besetzt die Spitze des gerade in Europa noch immer extrem beliebten Messengers WhatsApp neu. Ein indischer Startup-Gründer löst den bisherigen Chef ab.
Die App verspricht ihren Nutzern Belohnungen dafür, wenn sie ihre Kreditkartenrechnung rechtzeitig bezahlen. Aktuell wird der Wert der indischen Firma auf etwa 4,5 Milliarden Dollar geschätzt. Warum ausgerechnet der Cred-Grüner als neuer WhatsApp-Chef ausgewählt wurde, wird von der Meta-Führungsebene rund um Mark Zuckerberg bisher nur spärlich kommuniziert.
WhatsApp wird mittlerweile von rund drei Milliarden Nutzern jeden Monat aktiv verwendet. Der Messenger bringt bisher nach wie vor wenig Geld ein, auch wenn Meta zuletzt verstärkt versucht hat, Einnahmen aus der Einführung von Abonnements, Werbung an bestimmten Stellen und der Integration von KI-Agenten in der Software zu erzielen. Shah soll die Monetarisierung von WhatsApp nun wohl vorantreiben.
Der bisherige WhatsApp-Chef Will Cathcart wird Meta nach seinem Rücktritt vom CEO-Posten des Messenger-Diensts nicht verlassen. Stattdessen soll er eine neue Rolle übernehmen, in der er die Entwicklung von Apps und Produkten für Endverbraucher unter Verwendung von KI-Werkzeugen bei Meta vorantreiben soll. In den etwa sieben Jahren, in denen Cathcart für WhatsApp verantwortlich war, wuchs die Zahl der User um mehr als Doppelte.
Siehe auch:
Fintech-CEO soll WhatsApp übernehmen
Wie Meta heute bekanntgab, investiert der amerikanische Technologiekonzern in großem Stil in die indische App Cred und holt dabei praktisch nebenbei deren Gründer Kunal Shah als neuen Chef für WhatsApp an Bord. Meta erwirbt zum Preis von rund 900 Millionen Dollar etwa 20 Prozent der Anteile von Cred.Die App verspricht ihren Nutzern Belohnungen dafür, wenn sie ihre Kreditkartenrechnung rechtzeitig bezahlen. Aktuell wird der Wert der indischen Firma auf etwa 4,5 Milliarden Dollar geschätzt. Warum ausgerechnet der Cred-Grüner als neuer WhatsApp-Chef ausgewählt wurde, wird von der Meta-Führungsebene rund um Mark Zuckerberg bisher nur spärlich kommuniziert.
Inder mit Erfahrung bei Consumer-Produkten gesucht
Shah habe Cred innerhalb weniger Jahre zu einer der wichtigsten indischen Technologiefirmen gemacht, so Zuckerberg laut Bloomberg. Er bringe künftig globale Perspektiven und die Mentalität eines "Builders" in das Unternehmen, wovon WhatsApp unter seiner Leitung profitieren soll, hieß es weiter. Metas Produktchef Chris Cox hatte nach eigenen Angaben einen Manager gesucht, der aus einem Land stammt, in dem WhatsApp schon lange fest etabliert ist und viel genutzt wird.WhatsApp wird mittlerweile von rund drei Milliarden Nutzern jeden Monat aktiv verwendet. Der Messenger bringt bisher nach wie vor wenig Geld ein, auch wenn Meta zuletzt verstärkt versucht hat, Einnahmen aus der Einführung von Abonnements, Werbung an bestimmten Stellen und der Integration von KI-Agenten in der Software zu erzielen. Shah soll die Monetarisierung von WhatsApp nun wohl vorantreiben.
Der bisherige WhatsApp-Chef Will Cathcart wird Meta nach seinem Rücktritt vom CEO-Posten des Messenger-Diensts nicht verlassen. Stattdessen soll er eine neue Rolle übernehmen, in der er die Entwicklung von Apps und Produkten für Endverbraucher unter Verwendung von KI-Werkzeugen bei Meta vorantreiben soll. In den etwa sieben Jahren, in denen Cathcart für WhatsApp verantwortlich war, wuchs die Zahl der User um mehr als Doppelte.
Zusammenfassung
- Meta besetzt den Chefposten bei WhatsApp durch Kunal Shah neu umher
- Der Konzern investiert 900 Millionen Dollar in die indische App Cred
- Gründer Kunal Shah soll die Monetarisierung bei WhatsApp nun steigern
- Chris Cox suchte einen Manager aus einem Land mit hoher App Nutzung
- Der bisherige Chef Will Cathcart leitet künftig KI-Projekte bei Meta
Siehe auch:
- WhatsApp Web: Update bringt ein von vielen ersehntes Feature
- Massive Störung bei Meta: Instagram, Facebook und WhatsApp betroffen
- WhatsApp-Öffnung: EU-Kommission geht nun hart gegen Meta vor
- Staatstrojaner-Anbieter greift trotz Verbots wieder WhatsApp-Nutzer an
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