Elon Musk hat einen "Friedensplan" für Ukraine, diese sagt "Fuck off"
Tesla-Chef Elon Musk meldet sich immer wieder zu allerhand Themen zu Wort und dabei sorgt er auch immer wieder für politische Kontroversen. Aktuell hat er die vielleicht größte Debatte seiner Twitter-Karriere ausgelöst, nämlich mit einem "Friedensplan" für die Ukraine.
Elon Musk hat zu praktisch allem eine Meinung, das kann man fast täglich auf Twitter erleben. Denn der 51-Jährige postet dort regelmäßig seine Takes zu US-Politik, Gesellschaft, Wirtschaft und eigentlich so ziemlich allem, wozu man seinen Senf abgeben kann. Gestern Abend hat er erneut eine polarisierende Meldung abgegeben, nämlich seine Ideen zu einer Beilegung des Ukraine-Krieges.
Und diese kamen in der Ukraine alles andere als gut an. Denn laut dem US-Milliardär, der in Vergangenheit mehrfach Sympathien für Putin-Bewunderer Donald Trump geäußert hat, könne man den Krieg bzw. russischen Überfall auf die Ukraine folgendermaßen beilegen.
Musks Tweet ist mit einer simplen Ja/Nein-Abstimmung versehen. Der Tesla-Chef lässt auch keine Zweifel daran, dass er von einem solchen Ausgang überzeugt ist. Denn in weiteren Tweets schreibt er: "Dies wird höchstwahrscheinlich das Endergebnis sein - die Frage ist nur, wie viele bis dahin sterben" sowie "Ein möglicher, wenn auch unwahrscheinlicher Ausgang dieses Konflikts ist ein Atomkrieg."
Die fanatische Twitter-Gefolgschaft von Musk hat dazu aber dennoch eine überwiegend andere Meinung: Denn von den rund 2,3 Millionen abgegebenen Stimmen klickten mehr als 60 Prozent auf Nein, lehnten also Musks "Friedensplan" ab.
Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj meldete sich zu Wort, und zwar ebenfalls mit einer Abstimmung: Darin fragt er, welchen Musk seine Twitter-Follower lieber mögen - jenen, der die Ukraine oder jenen, der Russland unterstützt. Das Ergebnis ist hier noch eindeutiger, nämlich zu mehr als 80 Prozent für "Ukraine-Musk".
Siehe auch:
Und diese kamen in der Ukraine alles andere als gut an. Denn laut dem US-Milliardär, der in Vergangenheit mehrfach Sympathien für Putin-Bewunderer Donald Trump geäußert hat, könne man den Krieg bzw. russischen Überfall auf die Ukraine folgendermaßen beilegen.
- "Wiederholung der Wahlen in den annektierten Regionen unter Aufsicht der UN. Russland verlässt die Region, wenn dies der Wille des Volkes ist.
- Die Krim gehört formell zu Russland, so wie sie es seit 1783 (bis zu Chruschtschows Fehler) war.
- Die Wasserversorgung der Krim wird sichergestellt.
- Die Ukraine bleibt neutral."
Die fanatische Twitter-Gefolgschaft von Musk hat dazu aber dennoch eine überwiegend andere Meinung: Denn von den rund 2,3 Millionen abgegebenen Stimmen klickten mehr als 60 Prozent auf Nein, lehnten also Musks "Friedensplan" ab.
Kritik aus der Ukraine - und Russland
In der Ukraine machte sich der Tesla-Chef damit auch keine Freunde. Der Noch-Botschafter der Ukraine in Deutschland, Andrij Melnyk, antwortete Musk "'Fuck off' ist meine sehr diplomatische Antwort an Sie, Elon Musk." Ähnlich scharf äußerte sich der russische Schach-Großmeister und Regime-Kritiker Garri Kasparow: "Das ist moralische Idiotie, eine Wiederholung der Kreml-Propaganda, ein Verrat an ukrainischem Mut und ukrainischen Opfern - und stellt ein paar Minuten, in denen man auf Wikipedia über die Krim stöbert, über die aktuelle schreckliche Realität von Putins blutigem Krieg."Auch der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj meldete sich zu Wort, und zwar ebenfalls mit einer Abstimmung: Darin fragt er, welchen Musk seine Twitter-Follower lieber mögen - jenen, der die Ukraine oder jenen, der Russland unterstützt. Das Ergebnis ist hier noch eindeutiger, nämlich zu mehr als 80 Prozent für "Ukraine-Musk".
Siehe auch:
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