Elon Musk: Vor Ukraine-"Friedensplan" gab es ein Telefonat mit Putin
So mancher dürfte sich gewundert haben, wie der Unternehmer Elon Musk bezüglich der Ukraine plötzlich auf einen Kurs umschwenkte, den man sonst von westlichen Unterstützern Moskaus kennt. Nun allerdings kommt Licht in die Angelegenheit.
Musk hatte unter der Bevölkerung in der Ukraine in den letzten Monaten hohes Ansehen erlangt, denn sein Unternehmen SpaceX tat einiges dafür, dass das dortige Militär auf die Dienste des Starlink-Systems zurückgreifen konnte. Allerdings schlug die Stimmung ins Gegenteil um, als der Milliardär plötzlich öffentlich mit einem sogenannten "Friedensplan" argumentierte, der quasi eine Kapitulation der Ukraine und eine Abtretung großer Gebiete an den Aggressor bedeuten würde.
Wie sich nun herausstellt, soll es unmittelbar vor der Äußerung Musks ein direktes Gespräch zwischen ihm und dem russischen Diktator Wladimir Putin gegeben haben. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die Ian Bremmer vom Beratungsunternehmen Eurasia Group an seine Abonnenten schrieb. Musk habe ihm dies selbst mitgeteilt und auch die Ansichten Putins - die er dann als Friedensplan verbreitete. Das berichtet das US-Magazin Vice.
Die Reaktionen auf die jüngsten Äußerungen Musks waren eindeutig. Ein ukrainischer Diplomat sagte ihm, er solle sich "verpissen". Unterdessen begrüßte der Kreml Musks "positiven" Vorschlag zur Beendigung des Krieges, und seine Tweets wurden auch von russischen Staatsmedien zitiert. Der Milliardär erklärte hingegen, er stünde weiterhin auf der Seite der Ukraine, wolle aber um jeden Preis einen Atomkrieg verhindern, zudem habe er nur einmal vor längerer Zeit persönlich mit Putin gesprochen. Unterdessen setzt das ukrainische Militär die erfolgreiche Rückeroberung der besetzten Gebiete fort.
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Wie sich nun herausstellt, soll es unmittelbar vor der Äußerung Musks ein direktes Gespräch zwischen ihm und dem russischen Diktator Wladimir Putin gegeben haben. Das geht aus einer Mitteilung hervor, die Ian Bremmer vom Beratungsunternehmen Eurasia Group an seine Abonnenten schrieb. Musk habe ihm dies selbst mitgeteilt und auch die Ansichten Putins - die er dann als Friedensplan verbreitete. Das berichtet das US-Magazin Vice.
Angst vor Putin
Putin sei "verhandlungsbereit", habe Musk gegenüber Bremmer mitgeteilt - aber nur, wenn die Krim russisch bleibe, die Ukraine eine Form der dauerhaften Neutralität garantiere und die russische Annexion von Luhansk, Donezk, Cherson und Saporischschja anerkenne. Der russische Diktator habe weiter gesagt, diese Ziele würden "auf jeden Fall" erreicht - was er mit der schon mehrfach geäußerten Drohung von Atomschlägen unterfütterte.Die Reaktionen auf die jüngsten Äußerungen Musks waren eindeutig. Ein ukrainischer Diplomat sagte ihm, er solle sich "verpissen". Unterdessen begrüßte der Kreml Musks "positiven" Vorschlag zur Beendigung des Krieges, und seine Tweets wurden auch von russischen Staatsmedien zitiert. Der Milliardär erklärte hingegen, er stünde weiterhin auf der Seite der Ukraine, wolle aber um jeden Preis einen Atomkrieg verhindern, zudem habe er nur einmal vor längerer Zeit persönlich mit Putin gesprochen. Unterdessen setzt das ukrainische Militär die erfolgreiche Rückeroberung der besetzten Gebiete fort.
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Christian Kahle
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