Elon Musk will für Starlink eine Ausnahme von den Iran-Sanktionen
Gegen den Iran sind seit 2018 (wieder) US-Sanktionen aufrecht. Elon Musk möchte für seine Starlink-Satelliten Ausnahmen erhalten, Hintergrund ist eine aktuelle Protestwelle im Land, nachdem eine Frau in Polizeigewahrsam gestorben ist.
Der Iran ist und bleibt ein Regime, in dem Proteste in der Regel brutal niedergeschlagen werden. Aktuell gibt es aber im Iran die größten Demonstrationen seit langem. Auslöser ist der Tod einer 22-jährigen Frau, die von der Sitten- und Religionspolizei wegen unangemessener Kleidung festgenommen worden ist und in Haft ums Leben kam. Wie es dazu kam, ist unklar, Fakt ist aber, dass die Staatsführung des islamischen Gottesstaates seither in großer Erklärungsnot ist.
Information ist im Iran aber natürlich ein streng kontrolliertes Thema und für die Bewohner des Landes ist es auch alles andere als einfach, an Nachrichten zu kommen, die die strenge Zensur passieren. Das ist auch der Grund, warum SpaceX-CEO Elon Musk nun für den Satelliten-Internet-Anbieter eine Ausnahme von den Sanktionen fordert.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters will Starlink Breitband-Internet im Iran anbieten dürfen. Zuvor war Musk auf Twitter angesprochen worden, Starlink bzw. darauf basierende Empfangsstationen auch in den Iran zu bringen.
Denn es ist wenig wahrscheinlich, dass der Iran Starlink einfach so ins Land lässt. Es ist anzunehmen, dass die Hardware geschmuggelt würde, und zwar vermutlich über kurdische Gebiete im Iran. Denn auch dort war und ist im Zuge der Proteste der Zugang zum Internet nahezu komplett deaktiviert.
Information ist im Iran aber natürlich ein streng kontrolliertes Thema und für die Bewohner des Landes ist es auch alles andere als einfach, an Nachrichten zu kommen, die die strenge Zensur passieren. Das ist auch der Grund, warum SpaceX-CEO Elon Musk nun für den Satelliten-Internet-Anbieter eine Ausnahme von den Sanktionen fordert.
Laut einem Bericht der Nachrichtenagentur Reuters will Starlink Breitband-Internet im Iran anbieten dürfen. Zuvor war Musk auf Twitter angesprochen worden, Starlink bzw. darauf basierende Empfangsstationen auch in den Iran zu bringen.
Wie kommen die Empfänger ins Land?
Allerdings wirft der dazugehörige Tweet Musks mehr Fragen auf als er beantwortet. Denn einerseits teilte der 51-Jährige nicht mit, bei welchem Land man solche Ausnahmen erwirken will, wahrscheinlich sind aber natürlich die Vereinigten Staaten. Andererseits stellt sich die Frage, wie er die Starlink-Empfänger ins Land bekommen will.Denn es ist wenig wahrscheinlich, dass der Iran Starlink einfach so ins Land lässt. Es ist anzunehmen, dass die Hardware geschmuggelt würde, und zwar vermutlich über kurdische Gebiete im Iran. Denn auch dort war und ist im Zuge der Proteste der Zugang zum Internet nahezu komplett deaktiviert.
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