Intel: "Wir sind am Boden", aber ab jetzt kann es nur besser werden

Der Chip-Hersteller Intel kämpft derzeit mit Problemen. Denn Menschen kaufen immer weniger PCs, gerade in Zeiten der Rezession. Das hat tiefrote Zahlen zur Folge, allerdings ist die Intel-Chefetage zweckoptimistisch, ganz nach dem Motto: Schlimmer kann es nicht mehr kommen.
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Der Halbleiterriese Intel hat vergangene Nacht seine aktuellen Quartalszahlen bekannt gegeben und diese sehen alles andere als gut aus. Denn das Unternehmen aus dem kalifornischen Santa Clara hat einen 22-prozentigen Umsatzrückgang verkünden müssen, im zweiten Quartal schrieb Intel einen Umsatz von 15,3 Milliarden Dollar.

Unter dem Strich hatte das einen Verlust von rund einer halben Milliarde Dollar (454 Millionen Dollar) zur Folge. Zum Vergleich: Vor einem Jahr war es im zweiten Quartal noch ein Gewinn von 5,1 Milliarden Dollar.


Grund für diesen gewaltigen Unterschied ist die Pandemie: Denn 2021 kauften viele Menschen neue Rechner für das Homeoffice, davon profitierte Intel auch direkt. Seit dem Ausbruch des Ukraine-Krieges herrscht aber große wirtschaftliche Unsicherheit und viele entscheiden sich gegen Neuanschaffungen von Hardware.

Externe und interne Probleme bei Intel

"Der plötzliche und rasche Rückgang der Wirtschaftstätigkeit war der Hauptgrund für das Defizit, aber das zweite Quartal spiegelte auch unsere eigenen Probleme bei der Umsetzung in Bereichen wie Produktdesign und dem Hochfahren der AXG (Accelerated Computing Systems and Graphics Group) Angebote wider", sagte CEO Gelsinger dazu.

Gegenüber CNBC meinte Intels Finanzchef David Zinsner, dass Intel derzeit die Talsohle erreicht habe und es fortan aufwärts gehen werde: "Wir glauben, dass wir auf dem Tiefpunkt sind." Preiserhöhungen und eine saisonale Verbesserung im vierten Quartal sollten laut Zinsner Intel helfen, die Bruttomarge wieder zu verbessern. Laut dem CFO haben Unternehmen wegen der wirtschaftlichen Situation ihre PC-Upgrades zudem nur aufgeschoben, aber nicht ganz abgeblasen, auch davon werde Intel profitieren.

Siehe auch:
Download Intel Treiberaktualisierungs-Software Download Intel-Grafik - DCH Treiber für Windows
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