Letzte Vertragsverlängerung:
Corona-Warn-App wird 2023 eingestellt
Die Corona-Warn-App wurde im vorletzten Jahr entwickelt, um Kontakte schnell und einfach vor einer Infektion warnen zu können. Inzwischen wurde das Tool mit weiteren Features und Verbesserungen ausgestattet. Der Vertrag soll nun ein letztes Mal verlängert werden.
Obwohl die Corona-Warn-App bislang etwa 150 Millionen Euro gekostet haben soll, wird die von 45 Millionen Geräten heruntergeladene Anwendung von vielen Nutzern und Experten als wichtiger Helfer in der Bekämpfung der Corona-Pandemie angesehen. Schon vor zwei Jahren hat die App dazu beigetragen, Infektionsketten durch schnellere Meldungen früher zu durchbrechen. Das Tool wird vom Robert Koch-Institut, das dem Gesundheitsministerium von Karl Lauterbach untersteht, verwaltet. Betrieb und Entwicklung erfolgen durch Telekom und SAP.
Dem Spiegel zufolge laufen die aktuellen Verträge Ende 2022 aus. Die ursprünglich vor zwei Jahren abgeschlossenen Verträge sahen eine Laufzeit von einem Jahr mit einer zweimaligen Verlängerungsoption vor. Somit kann die Corona-Warn-App noch bis Ende Mai 2023 betrieben werden, ohne dass neue Verträge und Ausschreibungen erforderlich wären. Der ursprüngliche Auftrag konnte aufgrund der kritischen Situation vor zwei Jahren im Rahmen eines Eilverfahrens vergeben werden.
Schon seit einiger Zeit gibt es Vorschläge, die Corona-Warn-App aufgrund der relativ hohen Akzeptanz nicht zu begraben, sondern zu einer allgemeineren Warn-App oder zu einem universellen Gesundheits-Tool mit Integration für die elektronische Patientenakte auszubauen. Derartigen Plänen hat das Gesundheitsministerium nun eine eindeutige Absage erteilt.
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Schon seit einiger Zeit gibt es Vorschläge, die Corona-Warn-App aufgrund der relativ hohen Akzeptanz nicht zu begraben, sondern zu einer allgemeineren Warn-App oder zu einem universellen Gesundheits-Tool mit Integration für die elektronische Patientenakte auszubauen. Derartigen Plänen hat das Gesundheitsministerium nun eine eindeutige Absage erteilt.
Verlängerung noch nicht endgültig beschlossen
Es seien nur noch kleine Verbesserungen und eine letzte Verlängerung des Vertrags bis Mai 2023 vorgesehen. Ob es überhaupt zu der Verlängerung kommen wird, bleibt noch offen. Zuvor muss die Behörde die "vergaberechtlichen und haushalterischen Erfordernisse" prüfen. Eine Verlängerung bis Mai hätte den Vorteil, dass die Corona-Warn-App noch einmal aktiv während einer möglichen Krankheitswelle im Herbst sowie im Winter genutzt werden könnte.App-Download und weitere Artikel:
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