PlayStation 5: Sony ignoriert die Proteste gegen das Disc-Aus
Eine Online-Petition gegen das geplante Ende physischer PlayStation-Spiele hat massiven Zulauf. Zehntausende fordern den Erhalt von Discs für kommende Konsolen. Ob der Hersteller auf den Protest reagiert, bleibt jedoch fraglich.
Die Kampagne mit dem Titel Don't Kill the Disc kritisiert den rein digitalen Vertrieb. Die Initiatoren betonen, dass Käufer bei digitalen Versionen lediglich Nutzungslizenzen erwerben, die jederzeit widerrufen werden können. Physische Medien bieten hingegen echten Besitz. Zudem warnen die Verfasser vor dem Verlust zahlreicher Arbeitsplätze im Einzelhandel und in der Logistik, sollte der Markt vollständig digitalisiert werden.
Laut Digital Foundry gibt es weitere konkrete Nachteile einer rein digitalen Strategie. Spieler ohne schnelle Internetanbindung werden benachteiligt, und der Gebrauchtmarkt für Videospiele würde komplett wegfallen. Für den Plattformbetreiber bietet der Verzicht auf Discs jedoch finanzielle Vorteile. Digitale Verkäufe generieren höhere Gewinnmargen, da Produktionskosten und Vertriebskosten entfallen.
Bislang hüllt sich der japanische Konzern in Schweigen. Auf den offiziellen Kanälen der Social-Media gab es seit der Ankündigung keine Stellungnahme zu den Protesten. Die Aktienmärkte reagierten positiv auf die geplante Umstellung, was den Druck auf das Management verringert, die Entscheidung zurückzunehmen.
Für Liebhaber physischer Datenträger sieht die Zukunft im Konsolenmarkt düster aus. Microsoft testet Berichten zufolge ebenfalls rein digitale Konzepte für kommende Xbox-Modelle. Nintendo setzt zwar weiterhin auf Speicherkarten, bedient aber eine andere Zielgruppe.
Wie bewertet ihr das Ende der physischen Spiele? Werdet ihr künftig rein digital kaufen oder boykottiert ihr die nächste Generation? Teilt eure sachliche Meinung gerne mit uns in den Kommentaren.
Siehe auch:
Protest gegen das Ende der Disc
Anfang Juli 2026 kündigte Sony an, die Produktion physischer Datenträger für neue PlayStation-Spiele ab Januar 2028 einzustellen. Der Schritt stößt bei vielen Nutzern auf massiven Widerstand. Eine von einem kanadischen Einzelhändler ins Leben gerufene Petition sammelte innerhalb weniger Tage knapp 175.000 Unterschriften. Die Unterzeichner fordern den Erhalt von Laufwerken für künftige Hardware-Generationen.Die Kampagne mit dem Titel Don't Kill the Disc kritisiert den rein digitalen Vertrieb. Die Initiatoren betonen, dass Käufer bei digitalen Versionen lediglich Nutzungslizenzen erwerben, die jederzeit widerrufen werden können. Physische Medien bieten hingegen echten Besitz. Zudem warnen die Verfasser vor dem Verlust zahlreicher Arbeitsplätze im Einzelhandel und in der Logistik, sollte der Markt vollständig digitalisiert werden.
Laut Digital Foundry gibt es weitere konkrete Nachteile einer rein digitalen Strategie. Spieler ohne schnelle Internetanbindung werden benachteiligt, und der Gebrauchtmarkt für Videospiele würde komplett wegfallen. Für den Plattformbetreiber bietet der Verzicht auf Discs jedoch finanzielle Vorteile. Digitale Verkäufe generieren höhere Gewinnmargen, da Produktionskosten und Vertriebskosten entfallen.
Wirtschaftliche Gründe
Zusätzlich senkt der Verzicht auf ein optisches Laufwerk die Produktionskosten der kommenden Konsolen. Angesichts steigender Preise für Speicher durch den anhaltenden KI-Boom könnte das Unternehmen so den Verkaufspreis der nächsten PlayStation in einem akzeptablen Rahmen halten. Analysten gehen davon aus, dass der Konzern an seinem Plan festhalten wird.Bislang hüllt sich der japanische Konzern in Schweigen. Auf den offiziellen Kanälen der Social-Media gab es seit der Ankündigung keine Stellungnahme zu den Protesten. Die Aktienmärkte reagierten positiv auf die geplante Umstellung, was den Druck auf das Management verringert, die Entscheidung zurückzunehmen.
Für Liebhaber physischer Datenträger sieht die Zukunft im Konsolenmarkt düster aus. Microsoft testet Berichten zufolge ebenfalls rein digitale Konzepte für kommende Xbox-Modelle. Nintendo setzt zwar weiterhin auf Speicherkarten, bedient aber eine andere Zielgruppe.
Wie bewertet ihr das Ende der physischen Spiele? Werdet ihr künftig rein digital kaufen oder boykottiert ihr die nächste Generation? Teilt eure sachliche Meinung gerne mit uns in den Kommentaren.
Zusammenfassung
- Sony stellt ab 2028 die Produktion von PlayStation Spielen auf Disc ein
- Eine Petition gegen das Vorhaben sammelte bereits knapp 175000 Stimmen
- Kritiker bemängeln den Verlust von echtem Besitz und den Gebrauchtmarkt
- Digitale Angebote benachteiligen Nutzer mit einer langsamen Internetverbindung
- Durch den Wegfall physischer Medien steigen die Margen für den Hersteller
- Konzerninterne Kalkulationen versprechen zudem günstigere Konsolenpreise
Siehe auch:
- Metal-Gear-Vater Hideo Kojima kritisiert Sonys Disc-Ende scharf
- GitHub, KFC und Domino's Pizza trollen Sony wegen Spiele-Disc-Endes
- PlayStation bald ohne Discs: Händler kritisieren Sony-Schritt scharf
- Neue Xbox ohne Laufwerk: Microsoft will eure alten Spiele-Discs retten
- Games nur noch digital: Sony bestätigt Aus für alle Disc-Spiele
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